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Wohnmobil-Tipp: Tief liegendes Mobil auf Fährenrampe

Problemsituation an der Fährenrampe

Leserfrage: Unser Mobil liegt sehr tief und hat einen langen Hecküberhang. Nach unseren Erfahrungen besteht beim Befahren einer Fährenrampe immer die Gefahr, dass das Heck aufsetzt. Unser Händler rät uns jetzt zu einer Höherlegung. Ist das nötig und hilfreich?

22.02.2009 Redaktion promobil

Ob man beim Befahren einer Fährenrampe Probleme mit dem Hecküberhang bekommt, hängt nicht nur vom Fahrzeug, sondern auch vom Beladungszustand des Mobils und der Fähre sowie dem aktuellen Wasserstand ab. Und auch von der Motivation der Verlademannschaft. Die Fährgesellschaften mit diesem Problem konfrontiert, antworten in der Regel, dass entsprechende Ausgleichskeile vor Ort seien. Eventuell hilft es bereits, bei der Verlademannschaft hartnäckig nachzufragen.

Die Gefahr, mit dem Heck aufzusetzen, wird etwas reduziert, wenn man schräg auf die Rampe auffährt. Dabei erklimmen die Räder einer Achse nacheinander die Rampe, was die Schrägstellung des Mobils etwas verringert.

Auf jeden Fall sollten Sie möglichst langsam über die Kante rollen und unnötige Fahrzeugbewegungen vermeiden.
Bei den Höherlegungen zum Nachrüsten unterscheidet man statische und flexible Lösungen. Statische Systeme wie Distanzböcke oder verstärkte Federn heben das Heck dauerhaft an, was im Extremfall zu unangenehmen Schrägstellungen führen kann. Besser sind einstellbare Systeme, die das Heck nur bei Bedarf anheben. Solche Luftfedersysteme ergänzen oder ersetzen die Se­rien­federn an der Hinterachse.

Die teureren Vollluftfedern, die statt der Stahlfedern eingebaut werden, heben das Fahrzeugheck meist mehr an als Zusatzluftfedern. Da man mit einem solchen flexiblen System auch auf verschiedene Beladungszustände des Reisemobils reagieren kann, lohnt diese Investition auch ohne regelmäßige Fährpassage.

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