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Ratgeber

Mit der Hand am Arm

10.09.2004 Redaktion promobil

Alljährlich stehe ich vor der gleichen Frage: Kann ich mein Mobil auch in einer Lkw-Waschanlage reinigen lassen?
Friedrich List, 90513 Zirndorf

Antwort:

Bei der Reinigung eines Reisemobils in einer Bürsten-Waschanlage für Lkw gibt es ein paar Dinge zu beachten. Grundsätzlich ist die Fahrt in eine Anlage für Lkw etwas teurer als bei einer Pkw-Waschstraße. Vorher ist in jedem Fall eine Hochdruckvorwäsche zu empfehlen, um Schmutzpartikel abzuspülen, die sonst Kratzer verursachen könnten. Doch selbst danach können Acrylglas-Fenster von den Nylonfäden der Bürsten verkratzt werden, vor allem, wenn diese schon länger im Einsatz sind, und Staub- oder Schmutzpartikel sich in dem pinselartigen Ende der einzelnen Fäden festgesetzt haben. Besonders auf den Textillappen, mit denen manche Bürsten bestückt sind, sammelt sich viel Staub an. Außerdem hinterlassen die Nylonfäden einen gewissen Abrieb auf der Oberfläche, der allerdings wegpoliert werden kann. Besser sind Anlagen mit Bürsten, die statt mit runden dünnen Nylonfäden mit breiten flachen bestückt sind. Das Reinigungsmittel sollte keinesfalls eine alkoholische Basis haben. Alkohol greift die Kunststofffenster an und macht das Material spröde. Wenn der Waschanlagenbetreiber Ihnen keine genaue Auskunft über das eingesetzte Reinigungsmittel geben kann, ist die Handwäsche mit Hochdruckreiniger und Schwamm die vielleicht weniger bequeme, aber doch sicherere Lösung. Nachträgliches Versiegeln beispielsweise durch ein Hartwachs schützt die Oberfläche und macht sie weniger empfindlich für ein schnelles Wiederverschmutzen.

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