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Ratgeber

Lästige Nager im Reisemobil

11.07.2007 Redaktion promobil

Im April haben wir unser Reisemobil aus dem Winterlager geholt und mit Schrecken feststellen müssen, dass sich dort Mäuse eingenistet haben. Neben dem penetranten Gestank ha­ben sie auch Sachschaden angerichtet: durchgebissene Kabel, ange­nagte Stoffe usw. Wie konnten diese Viecher in unser Fahrzeug kommen? Und was können wir tun?
Roland Woidig

Antwort:

Grundsätzlich sollte man über die Winterpause sämtliche Lebensmittel aus dem Reisemobil entfernen. Doch selbst dann sind leer stehende Mobile ein populärer Nist- und Tummelplatz für Mäuse. Um diesen zu besiedeln, entwickeln die Tiere unglaubliche Fertigkeiten. Schritt eins: Dezimieren Sie die Population. Die Palette der Hausmittel reicht vom Ausstreuen von Walnussblättern bis zu perfiden Gips-Haferflocken-Mischungen, die die Mäuse fressen und dann jämmerlich austrocknen. Man erspart den Mäusen diese Qual und sich selbst die Leichensuche, wenn man ganz konventionelle Mause­fallen aufstellt; die gibt’s auch untödlich. Nuss-Schokolade soll ein unwiderstehlicher Köder sein. Vorsicht: Die Fallen nicht mit bloßen Händen anfassen, um keine menschlichen Geruchsspuren zu hinterlassen. Schritt zwei: Das Reisemobil muss absolut dicht werden, denn Mäuse kommen noch durch winzige Schlitze und Öff­nungen. Typische Einfalltore sind Belüftungs- oder Ansaugöffnungen für Heizungen oder etwa die Frischluftzufuhr ins Cockpit. Suchen Sie besonders den Wagenboden ab, und verschließen Sie die Öffnun­gen mit Fliegendraht.

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