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Leserfrage - Batterien für Wohnmobile

Gel oder nass – das ist die Frage

Leser Hans-Joachim Greuel fragt: Wie kann man Gel- und Nass-Batterien unterscheiden, welche Vor- und Nachteile haben sie?

15.06.2003 Redaktion promobil

Auch Fachleute haben es oft schwer, eine vorliegende Batterie als Gel- oder Blei-Säure-Typ (Nass-Batterie) zu identifizieren. Eindeutige Anzeichen für eine Blei-Säure-Batterie sind abschraubbare Kappen an den Zellen, die zur Kontrolle des Säurestands dienen. Ein weiteres deutliches Merkmal dieses Typs ist eine Gasungsöffnung, die beim Einbau mittels eines Schläuchleins nach draußen unter den Wagenboden geführt werden sollte. Von einem vollkommen geschlossenen Batteriegehäuse darf jedoch nicht mit Sicherheit auf einen Gel-Typ geschlossen werden: Es gibt auch wartungsfreie Blei-Säure-Batterien ohne Öffnung.

Bei manchen Marken deutet ein G in der Typbezeichnung auf den Gel-Typ hin. Das ist aber keine Norm. Letztlich benutzt jeder Hersteller seine eigenen Bezeichnungen. Der Vorteil des Blei-Säure-Typs: der meist geringere Preis. Da hochwertige Blei-Säure-Batterien aber fast so viel kosten wie günstige Gel-Batterien, ist auch der Preis kein sicheres Unterscheidungsmerkmal.

Batterien mit geliertem Elektrolyt bieten folgende Vorteile: Sie sind rüttelfest und können lageunabhängig betrieben werden, sie sind sehr zyklenfest und besonders gut als Solarbatterie verwendbar, nahezu gasungsfrei, haben eine geringere Selbstentladung und sind deutlich tiefentladungssicherer. So kann eine Gel-Batterie noch nach vier Wochen regeneriert werden, während eine Nass-Batterie nach zwei Tagen irreversible Schäden aufweist.

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