Auch als digitale Ausgabe für iPad und Android-Tablets.
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Unfallflucht wird teuer

Zettel an der Scheibe zu wenig

Unfallflucht kostet Führerschein: Zettel am Scheibenwischer reicht nicht aus Foto: Volker Hammermeister

Wenn es beim Ausparken kracht, reicht es nicht aus, nur einen Zettel mit Unfallhergang und Adresse zu hinterlassen.

10.05.2011 Redaktion promobil

Denn wer wegfährt, ohne auf den Fahrer des beschädigten Fahrzeugs zu warten oder die Polizei zu rufen, begeht nach Ansicht des ADAC Fahrerflucht und damit eine Straftat mit erheblichen Folgen: Neben einer Geldstrafe und Punkten in Flensburg kann unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, wie es im Gesetz heißt, auch den Führerschein kosten.

Entscheidend dabei ist die Höhe des entstandenen Fremdschadens. Bis zu 600 Euro wird das Verfahren meist gegen eine Geldauflage eingestellt. Bei bis zu 1 200 Euro drohen ein Monatsgehalt Geldstrafe, sieben Punkte in Flensburg und maximal drei Monate Fahrverbot. Wird die 1 200 Euro Marke überschritten, ist die Fahrerlaubnis sogar für mindestens sechs Monate weg. Wenn bei einem Unfall Menschen zu Schaden kommen und sich der Verursacher vom Unfallort entfernt, ist nicht mit Milde zu rechnen: Dann droht Gefängnis. Neben diesen strafrechtlichen Folgen verliert der Fahrer den Versicherungsschutz: die Kasko zahlt den eigenen Schaden nicht, die Haftpflicht nimmt für den regulierten Fremdschaden bis zu 5.000 Euro Regress.

Um eine Straftat und die Folgen zu vermeiden, rät der Club, an der Unfallstelle zu warten, bis der Fahrer des anderen Fahrzeugs kommt, oder gleich die Polizei zu informieren. Wer kein Handy hat, sollte mindestens 30 Minuten warten, ehe er zur Polizei fährt. Diese nimmt den Unfall auf und benachrichtigt den Halter.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Fahrzeug-Angebote
Sponsored Section
promobil Stellplatz-Atlas Deutschland 2017/2018
Stellplatz-Radar