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Digital Workshop und Umfrage

Vernetzte Bordtechnik im Wohnmobil

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Die Reisemobiltechnik steht vor einem entscheidenden Wandel: der digitalen Vernetzung. In einer großen Umfrage unter Reisemobilfahrern sagten Nutzer, was ihnen dabei wirklich wichtig ist. Im Workshop bei Carthago konkretisierten promobil-Leser ihre Erwartungen und Wünsche. 

10.08.2016 Dominic Vierneisel

Viele Ideen und Vorschläge zur vernetzten Steuerung von Wohnmobilen wurden in jüngster Zeit vorgestellt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Bedienung einzelner Komponenten via Tablet oder Smartphone. Eine einheitliche Linie ist allerdings noch nicht zu erkennen. Klar ist allerdings: Die Digitalisierung von Wohnmobilen kommt. 

Digitalisierung - Was wollen die Reisemobilisten?

Bislang ist die elektronische Vernetzung der Bordtechnik jedoch vielfach noch eine Spielwiese der Techniker. Interesse weckten unter anderem seriennahe Modelle wie die Lounge-Edition von Frankia mit einem Home-Automation-System von Alphatronics, über das sich die TV-Anlage, die Temperatur und die Beleuchtung über ein Smartphone steuern lassen. Noch weiter geht die Studie des Camp-Connect-Car, ein Knaus-Integrierter, dessen Bordtechnik Spezialist X-Tronic umfangreich vernetzte und mit vielfachen Steuerungsmöglichkeiten versah.

Zeigen, was technisch geht, lautet derzeit die Devise. Doch was wollen Reisemobilisten selbst? Welche Funktionen sind wirklich sinnvoll, welche Spielerei? Jetzt ist die Zeit, zukünftige Entwicklungen mitzugestalten. Mit der folgenden Umfrage haben Sie die Möglichkeit, Ihre Meinung und Ihre Wünsche zu formulieren.

Die Ergebnisse der Umfrage liegen vor

Die Ergebnisse der Umfrage hat die promobil am 14. und 15. Juli in Rahmen eines gemeinsamen Workshops bei Carthago präsentiert. Mit dabei waren auch elf promobil-Leser, die ihre Wünsche, Erwartungen und Anregungen an eine moderne, vernetzte Bordtechnik in verschiedenen Arbeitsgruppen konkretisierten. Welche Funktionen sind essenziell, welche verzichtbar? Welche sollen kurzfristig, welche können erst im zweiten Schritt kommen?

Deutlich wurde, dass das Abrufen von Zuständen via App, wie dem Füllstand der Wassertank, Batterie oder Gasflaschen, den Nutzern eindeutig wichtiger ist als die Steuerung von Komponenten. Gleiches gilt für nutzwertige touristische Information wie die Suche nach dem nächstgelegenen Stellplatz. 

Die Auswertung der Umfrage-Ergebnisse finden Sie in der Bildergalerie.

Das wünschen sich promobil-Leser

An der Umfrage zum Thema "Digitale Vernetzung im Wohnmobil" haben insgesamt 529 Leser teilgenommen. Dabei wurde klar, dass sich viele Reisemobilisten eine Vernetzung der Bordelektronik mit Smartphone/Tablet wünschen, aber auch noch großer Respekt vor der Technik herrscht.

Von allen Teilnehmern sind 300 Leser der Meinung, dass eine moderne Bordelektronik- und -steuerung alle Bereiche der Bordtechnik miteinander vernetzen sollte. Auch die Bedienung via Smartphone und Tablet spielt eine wichtige Rolle. Eine App sollte dabei aber keine Schalter oder Bedienelemente im Wohnmobil ersetzen. 56,1 Prozent der Teilnehmer haben Angst, dass bei der Vernetzung der Bordtechnik zu Beginn noch eine hohe Fehlerquote auftritt.

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