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Reise-Tipp Dresden

Die Schöne weit im Osten

Mobil-Tour Dresden, Ratgeber Foto: Hans-Jürgen Hess 14 Bilder

Barocker geht’s kaum: Semperoper, Frauenkirche und Co. – Architektur- Perlen gibt es in Dresden reichlich. Die wunderbare Stadt an der Elbe entdeckt man am besten zu Fuß. Ausgangspunkt sind drei zentrumsnahe Stellplätze.

23.02.2012 Redaktion promobil

Und dann steht man am frühen Abend mitten auf dem berühmtesten Platz Dresdens und weiß nicht, wohin man zuerst schauen soll: zur Semperoper, die jetzt zur blauen Stunde schon fürstlich illuminiert ist. Oder hinüber zum Residenzschloss, das vor ein paar Jahren erst seinen alten Glanz zurückbekommen hat. Zur Kathedrale, zum Italienischen Dörfchen, zur Altstädter Wache? Jedes einzelne ein herrliches altes Gebäude von Rang und Namen, und die Elbe ist auch nicht weit.

Wir schlendern in Dresden noch ein wenig am großen Fluss entlang, schauen auf die Stadt und verschieben die große Besichtigungstour durch Elbflorenz doch lieber auf morgen. Das Wohnmobil parkt auf dem Wohnmobilstellplatz Blüherpark, da können wir nach dem Abendessen - irgendwo in den Altstadtgassen in Dresden - zu Fuß zurückgehen.

Das ist also Dresden, gut 500.000 Einwohner, sächsische Landeshauptstadt, an der weiten Elbe gelegen, barock-mediterrane Architektur, die mit einer gewissen zurückhaltenden Größe aufs Wasser blickt. Stark zerstört noch im Februar 1945. Die Wunden im Stadtbild werden nie ganz heilen, aber so vieles ist restauriert, rekonstruiert, wieder aufgebaut worden. Seit 2005 vervollständigt nun auch wieder die Frauenkirche die einzigartige Kulisse dieser weit im Osten Deutschlands gelegenen sehr barock-üppigen Stadtschönheit.

Barocke Architektur, Elb-Erkundungen und Szeneviertel

Das historische Zentrum Dresdens liegt am südlichen Elbufer - von der anderen Seite aus kann man die wunderbare Silhouette bewundern und Pläne schmieden. Erst ein Besuch im Zwinger in Dresden, in dessen weitläufigem barockem Innenhof im Sommer manchmal lauschige Serenadenkonzerte gegeben werden und in dessen Sempergalerie die berühmten Alten Meister,  allen voran Raffaels „Sixtinische Madonna“, auf Bewunderer warten? Oder steigen wir zuerst der Frauenkirche in Dresden aufs Dach - pardon: auf die barocke Kuppel - und genießen den Rundumblick über Dresden? Wollen wir die Schätze der Wettiner im Grünen Gewölbe bewundern? Im 18. Jahrhundert ließ August der Starke, einer der kunstsinnigsten Könige der Sachsen, die Schatzkammer im Residenzschloss zu einer Kunstsammlung umgestalten.

Ein ungewöhnliches Museum ist das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden mit seiner Dauerausstellung „Abenteuer Mensch“. Es liegt, wie auch die sehenswerte Gläserne Manufaktur von VW, unweit des Großen Gartens, der längst ein Freizeitparadies zum Joggen, Radeln und Bootfahren auf dem kleinen Carolasee geworden ist.

Auch die Elbe lässt sich natürlich gut vom Wasser aus erleben - etwa an Bord eines der Schaufelraddampfer, die hier verkehren. Klar, dass das Schiff auch unter dem Blauen Wunder durchfährt, Dresdens berühmtester Brücke - neben der geplanten Waldschlösschenbrücke, wegen der Dresden seinen Welterbe-Status von der Unseco aberkannt bekommen hat.

Vergessen wir die Querelen um die Elbquerung, wechseln wir noch einmal die Seite und schlendern durch die Äußere Neustadt von Dresden, das Szeneviertel mit seinen  kleinen Läden und seinem Studentenflair. Hier kann man nicht nur angenehm den Tag verbringen, sondern ihn auch vorzüglich in die Nacht hinein verlängern.

Auf dern nächsten Seite gibt's nochmals alle Sehenswürdigkeiten im Überblick und alle Stellplätze für Wohnmoible in Dresden.

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