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ANZEIGE - Eine Reise nach Luxemburg

Lebensqualität und kulturelle Vielfalt

Luxembourg-Grund Foto: Tommi Lappalainen 23 Bilder

In Luxemburg-Stadt kann der Besucher flanieren, shoppen oder eine Reise in die Vergangenheit antreten. Die Altstadt gehört zum UNESCO Weltkulturerbe, doch auch moderne Bauten präsentieren hier.

24.04.2017 Werbung

Luxemburg gehört zweifellos zu den Hauptstädten Europas mit menschlichem Maßstab. Die kulturelle Vielfalt und die Lebensqualität, die den Besucher erwarten, kann im internationalen Vergleich nur ihresgleichen suchen. Und trotz der atemberaubenden Modernisierung, die Luxemburg in den zurückliegenden Jahrzehnten durchlaufen hat, hat diese Metropole ihr persönliches Flair behalten. Die Stadt zählt etwas mehr als 110.000 Einwohner. Sie stammen aus nicht weniger als 160 verschiedenen Ländern, die sich allesamt an der selbstverständlichen Mehrsprachigkeit und dem multikulturellen Ambiente erfreuen.

Luxemburg Stadt 30 Sek.
Casemates Vue vers l'extérieur Foto: Nienke Krook
Casemates Vue vers l'extérieur

Nicht umsonst wird Luxemburg gerne „das grüne Herz Europas“ genannt. Mehr als ein Drittel des Stadtgebiets besteht aus Grünflächen. Kulturhistorisch interessierten Flaneuren bietet sich die Gelegenheit, die behutsam restaurierten Überreste der ehemaligen Festungsanlangen rund um den Bockfelsen zu bestaunen. Ebenso lohnt sich ein Abstecher in die Kasematten (Festungsgewölbe) oder in das 2012 eröffnete Festungsmuseum „Dräi Eechelen“. Die sogenannte Altstadt, die auf eine über tausendjährige Geschichte zurückblicken kann, gehört seit 1994 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
 
Grandiose Beispiele zeitgenössischer Architektur stehen auf Kirchberg, dem aufstrebenden Viertel der Stadt.
 
Inzwischen hat dieses neue moderne Viertel auch etliche herausragende kulturelle Bauprojekte vorzuweisen, etwa die vielgelobte Philharmonie des Franzosen Christian de Portzamparc und das lichtdurchflutete Museum für Moderne Kunst (oder MUDAM) des Sino-Amerikaners I.M. Pei. Beide Institute sind wegen der hohen Qualität ihrer Konzerte und Ausstellungen über die Landesgrenzen hinweg bekannt.
 
Wer sich eher für alte Meister oder die Landesgeschichte ab frühester Zeit interessiert, ist gut aufgehoben im Nationalen Kunst- und Geschichtsmuseum, im Museum für Stadtgeschichte oder im Kunstmuseum „Villa Vauban“. Kinder und Jugendliche kommen voll auf ihre Kosten im Rahmen der Lehrprogramme des naturwissenschaftlichen Museums. Auf den Bühnen des „Großen Theaters“ und kleinerer Truppen werden hochkarätige lokale und internationale Produktionen in unterschiedlichen Sprachen aufgeführt. Galerien für zeitgenössische Kunst sind über die ganze Innenstadt verstreut. Die Abtei Neumünster, die vor ihrer Renovierung als Gefängnis diente, richtet Veranstaltungen aus den unterschiedlichsten Bereichen aus: Theater, Literatur, Malerei, Bildende Künste und Musik und Tanz; am Wochenende kann man sich bei kostenlosen Jazz- und Bluesdarbietungen entspannen.
 
Wen es eher in schicke Boutiquen zieht, wird in der Fußgängerzone reichlich belohnt; entlang der Grand-Rue und der Rue Philippe II sind zahlreiche große Modehäuser vertreten. Ein paar Straßenecken weiter findet jeden Mittwoch und Samstag ein Markt statt, über den man schlendern und dabei Produkte aus lokalem oder biologischem Anbau erstehen kann.

Grund Foto: Sabino Parente/LFT


 
An schattigen Terrassen, wo der Besucher sich zu einem Glas Wein oder Crémant von der Mosel oder einem Pils aus einer einheimischen Brauerei niederlassen kann, mangelt es nicht. Danach empfiehlt sich ein Besuch in einem der unzähligen Restaurants, die ebenso Luxemburger Spezialitäten anbieten wie Pizza, Sushi oder ein Menü der gehobenen französischen Küche – je nachdem, worauf der Reisende Lust hat. Dass gutes Essen in Luxemburg Tradition hat, merkt man auch daran, dass es gegenwärtig elf Schlemmertempel auf mindestens einen Stern im berühmten Guide Michelin bringen. Wenn sie nicht gleich in der Hauptstadt liegen, erreicht man sie in kurzer Zeit.Stellplätze in Luxemburg finden Sie unter: www.visitluxembourg.com/de/ubernachten-speisen/wohnmobil-stellplaetze

Die Luxemburger Gastronomie setzt auf Qualität und Vielfalt

Neben der historischen Altstadt, lohnt sich ein Besuch in den zahlreichen Restaurants von Luxemburg. Die Luxemburger Gastronomie setzt auf Qualität und Vielfalt.

Luxemburg mag flächenmäßig zu den kleineren Staaten Europas zählen. Wenn es ums Essen und Trinken geht, hält das Land locker mit den Größten mit. Gemessen an der Einwohnerzahl findet der Besucher hier mehr Restaurants als irgendwo sonst auf der Welt, die der angesehene Guide Michelin mit mindestens einem Stern ausgezeichnet hat. Insgesamt elf Esstempel haben die Feinschmecker aus Frankreich überzeugt.

Die Luxemburger Küche spiegelt die kulturelle Vielfalt des Landes wider: Von der gemütlichen Brasserie bis hin zum gastronomischen Restaurant hat Luxemburg für jeden Gaumen leckeres zu bieten. Ob luxemburgisch, italienisch oder französisch, das reichhaltige kulinarische Angebot kombiniert sowohl regionale Küche als auch internationale Einflüsse. 

Authentisch in Geschmack

Ob sie einer jahrhundertealten oder einer noch jungen Tradition entstammen, es ist vor allem ihre Authentizität, durch die sich die Spezialitäten aus Luxemburg hervorheben. Eine Besonderheit sind die nach traditionellen handwerklichen Pökel- und Räuchermethoden zubereiteten Schinken. Judd mat Gaardebounen, bestehend aus gepökeltem und geräuchertem Schweinenacken mit Saubohnen, wird gerne als Nationalgericht bezeichnet. Weitere einheimische Spezialitäten sind Träipen (eine Art Blutwurst, die gebraten und mit Kartoffeln und Apfelmus gereicht wird), Bouneschlupp (grüne Bohnensuppe) und Iertsebulli (Erbseneintopf) sowie Feierstengszalot (Rindfleischsalat) – allesamt deftige und schmackhafte Gerichte.

Die rund 170 Nationalitäten, die mittlerweile in Luxemburg leben, spiegeln sich in der Vielfalt der Restaurants. Für jeden Geschmack gibt es Spezialitäten zu entdecken: von einheimischen über italienische, portugiesische, spanische und lateinamerikanische hin zu asiatischen Leckerbissen aus Japan, China und Thailand.

Zu einem guten Mahl gehört ein guter Tropfen. Nicht nur pflegt Luxemburg seit vielen Jahrzehnten die Kunst des Bierbrauens und Schnapsbrennens. Seit der Römerzeit ist es ebenfalls im Weinbau aktiv. Die Winzer haben es inzwischen zu einer derartigen Meisterschaft gebracht, dass ihre Weine regelmäßig im Ausland mit Preisen ausgezeichnet werden. Auf 42 km entlang der Mosel werden vorwiegend weiße Rebsorten angebaut, darunter Riesling und Grauburgunder. Internationales Renommee genießt auch der Luxemburger Crémant, der unter den europäischen Schaumweinen ganz oben angesiedelt ist.

Vielfalt an regionalen Erzeugnissen

Zwar ist das Großherzogtum von eher bescheidener Größe. Die Vielfalt seiner lokalen Produkte ist dafür aber umso größer. Viandener „Nëssdrëpp“, Weine und Crémants aus dem Moseltal, Teesorten aus dem Naturpark Obersauer, Öle aus dem Ourtal: Jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten. Das Produktsortiment ist breit gefächert und reicht vom zarten Rindfleisch über den tradionellen Kochkäse (Kachkéis) bis hin zu den Apfelweinen (Cider) und zahlreichen Bieren.

Zur Förderung und Erhaltung dieses Qualitätniveaus wurden zahlreiche Labels und Marken geschaffen. Diese dienen nicht nur dem Markenschutz, sondern bürgen auch für Qualität. Im gleichen Zusammenhang stehen auch die Fördermaßnahmen für Landwirtschaft und Bio-Erzeugung, die im Zuge eines wachsenden Umweltbewusstseins ins Leben gerufen wurden.

Kulinarische Entdeckungsreise in der Weinregion

Eine herrliche Landschaft, in der man zu schlemmen vermag, bildet die Moselregion. TypischeGerichte wie Hecht in Rieslingsauce, Fischfritüre und Flusskrebse gehören hier auf die Speisekarte. Restaurateure, die das Label Ambassadeur tragen, pflegen zudem eine abwechslungsreiche Weinkarte, die die besten Luxemburger Weine und Crémants vorstellen. Zahlreiche neu ausgestattete Weinstuben der Winzer bieten Verkostungen und regionale Speisen an. Auch hier werden besonders die hohe Qualität und der einzigartige Charakter der Moselweine vermittelt.

Gastronomie Foto: Villeroy & Boch

Guide Michelin – Main Cities of Europe

In Luxemburg lässt es sich gut leben und essen. Das wissen auch die Herausgeber des Guide Michelin – Main Cities of Europe, die in Luxemburgs Hauptstadt drei Sterne-Restaurants sowie vier Bib-Gourmand ausmachten.

Nachdem sich das Restaurant Mosconi im November 2016 bereits im Guide Michelin für Belgien und Luxemburg den zweiten Stern zurückgeholt hatte, zählt das von Illario Mosconi geführte Restaurant nun auch im Michelin-Führer der Hauptstädte zu jenen 91 Gaststätten, die mit zwei Sternen ausgezeichnet sind. 

Mit einem Stern sind die Restaurants Clairefontaine und La Cristallerie ausgezeichnet, während sich gleich vier Bib Gourmand in der Hauptstadt befinden: La Bergamote, Bick Stuff, Kamakura und Mamma Bianca.

Im 36. Guide Michelin – Main Cities of Europe sind 2.332 Restaurants aus 44 Städten und 20 Ländern aufgeführt. Der Führer ist in englischer Sprache. Er wendet sich an Personen, die beruflich quer durch Europa reisen, oder aber an Touristen, die Wert auf gutes Essen legen.

Quelle: Guide Michelin

Gastronomieführer Gault & Millau

Kulinarik ganz groß: 80 Preisträger für 2017

Planen Sie eine Schlemmerreise nach Luxemburg? Die neue Ausgabe des Gastronomieführers Gault & Millau 2017 bestätigt Luxemburg als Schlemmerziel. Das Land bietet die höchste pro Kopf- und Flächedichte an gastronomischen Restaurants. Das städtische Verkehrsamt Luxembourg City Tourist Office führt, auf Anfrage, mit einer Schlemmertour durch die Stadt und zeigt dabei unbekannte Ecken. Das kulinarische Angebot ist so vielfältig als die Einwohner der Stadt, welche aus 170 verschiedenen Nationen stammen.

Nach einer ersten Sonderausgabe des Gastronomie-Führers für Luxemburg, veröffentlichte vor kurzem Gault & Millau neben seiner gedruckten Ausgabe Belux 2017 ebenfalls für Luxemburg spezifische Internetseiten: www.gaultmillau.lu. Wer ausgezeichnete Adressen sucht, findet hier eine Auswahl an 80 Schlemmerlokalen. Allein die Hauptstadt sticht mit 6 Preisträgern hervor. Das italienische Haus Oro e Argento im Finanz- und Europaviertel in Luxemburg-Kirchberg wurde mit einer ersten Kochmütze ausgezeichnet. Das Patin d’Or am Waldesrand in Luxemburg-Kockelscheuer erhielt gar eine doppelte Kochmütze als Auszeichnung und schaffte 15/20 Noten. Illario Mosconi, Chef des malerisch an der Alzette in Luxemburg-Grund gelegenen Hauses Mosconi wurde persönlich für seine köstlichen Nudelgerichte ausgezeichnet. 

Der Nachtisch des Chefkochs des Restaurant Op der Schéiss, Youri Neyer, konnte die Jury von Gault & Millau überzeugen. In historisch geschütztem Rahmen bietet das im Wohnviertel Luxembourg-Belair gelegene Haus einen besonderen Charme. Olivier Channe (La Cristallerie, Place d’Armes) wurde bester Weinkellner Luxemburgs. Didier Le Hesran, Chefkoch des im Regierungsviertel in der Altstadt gelegene Restaurant Clairefontaine, wurde zum Kellner des Jahres gekürt. Über Land erreichte Alain Pierron, Chefkoch im Restaurant Les Roses in Bad Mondorf im Wettbewerb 15/20 Punkte. Roberto Fani, Meister des gleichnamigen Restaurants in Roeser, nahe Luxemburg-Stadt, wurde als Meister der Mittelmeerküche in Luxemburg ausgezeichnet. Das Restaurant Al Schoul im Herzen des malerischen Hobscheids wird hochgeschätzt für seine feine Landküche. Die Jurymitglieder von Gault & Millau ernannten deshalb Thoma Murer zum „Top Chef“ in Luxemburg. Mit 14 Punkten schaffte er es in den namhaften Gastronomieführer aufgenommen zu werden. 

Quelle: Gault & Millau

Weitere Information finden Sie unter www.visitluxembourg.com

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