Auch als digitale Ausgabe für iPad und Android-Tablets.
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Pannenhilfe fürs Wohnmobil

10 Tipps zur Selbsthilfe bei Wohnmobil-Pannen

Report, Selbsthilfe im Urlaub Foto: Tschovikov, Regenscheit, Fotolia 16 Bilder

Wenn die Bordtechnik streikt oder das Klo an Bord verstopft ist, dann gerät die Erholung in Gefahr. Wir zeigen die zehn schlimmsten Wohnmobil-Pannen – und wie Sie zum Urlaubsretter werden.

27.01.2017

Panne Nr. 1 : Stromausfall

Am Abend zuvor flimmerte noch ein spannender Krimi über den Bildschirm. Jetzt kann man nicht einmal mehr das Leselicht einschalten. Reisemobile sind darauf ausgelegt, ohne Netzstrom auszukommen. Doch ohne Kraftwerk an Bord gibt es Grenzen.

Nothilfe

Eine Bordbatterie muss regelmäßig geladen werden. Das geschieht durch die Lichtmaschine während der Fahrt oder durch einen Netzanschluss. Wenn der Akku also vorzeitig versagt, liegt der Verdacht nahe, dass der Ladestrom nicht an der Batterie ankommt.

Einfache Ursache ist oft eine defekte Sicherung in einer Hauptleitung. Die extragroßen, sogenannten Jumbo-Sicherungen entdecken Sie schnell: entweder im Motorraum oder in der Nähe der Bordbatterie. Der Austausch ist ebenfalls simpel. Und wenn der Stromausfall nicht an einer Sicherung liegt? Dann kann es sein, dass sich eine sechs bis acht Jahre alte Bordbatterie im Urlaub einfach verabschiedet.

Eine Diagnose fällt leicht. Udo Lang, Kundendiensttechniker beim Elektronikspezialisten Schaudt, kennt die Indizien: „Wenn sich eine Batterie ungewöhnlich schnell lädt und entlädt, ist sie vermutlich am Ende. Ebenfalls ein Zeichen für einen Totalcrash: Wenn sich die Batterie beim Abschalten von Verbrauchern scheinbar sofort wieder regeneriert.“ Am Akkutausch führt dann kein Weg vorbei.

Vorbeugung

Warum erwischt es die Sicherungen? Udo Lang hat dafür eine einfache Erklärung:„Oft wird die Batterie regelrecht leergewohnt. Wenn man dann den Motor startet, fließt ein sehr großer Ladestrom, und die Sicherung löst aus.“ Tipp: „In solchen Fällen möglichst erst am Netz vorladen, dann den Motor starten.“ Ansonsten: passende Sicherungen mitnehmen. Auch Batterieschäden müssen kein unabwendbares Schicksal sein. Die Lebensdauer hängt von der Pflege ab. Lang: „Speziell Gel-Batterien genügt die Ladung durch die Lichtmaschine oft nicht.“ Eine regelmäßige Ladung über Netz mit einem geeigneten automatischen Ladegerät ist notwendig. Acht bis zehn Jahre Lebensdauer sollten bei guter Pflege möglich sein.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Fahrzeug-Angebote
promobil Stellplatz-Atlas Deutschland 2017/2018
Stellplatz-Radar