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Kunststoffschaden am Wohnmobil reparieren

Risse im GfK selbst flicken

Risse im GfK flicken Foto: Anna Matuschek 8 Bilder

Geflickte Schäden an Heckschürzen übersieht man beim Gebrauchtkauf bisweilen. Die Reparatur können Heimwerker selbst machen. Wie das geht verrät Dietmar Zonewicz von Zonewicz Faserverbundstofftechnik.

13.05.2015

Der alte Schaden an der Heckschürze aus GfK hat promobil-Leser Joachim Wegwart beim Kauf seines gebrauchten Mobils nicht gestört. Dass er ihn flicken muss, wurde ihm erst bewusst, als das vom Vorbesitzer notdürftig bearbeitete Loch aufbrach. Wie man als Heimwerker Schäden in GFK-Teilen repariert, erklärt Dietmar Zonewicz von Zonewicz Faserverbundstofftechnik.

Für die Vorarbeiten empfiehlt der Experte 80er oder 100er Schleifpapier. Damit wird die brüchige Stelle angeschliffen und der Bereich im Umkreis von fünf Zentimetern bis auf das Material vom Lack befreit. Laien rät Zonewicz, mit der Hand zu schleifen, um ein Gefühl für die Form zu bekommen.

Danach werden mehrere unterschiedlich große Stücke Glasfasermatte zugeschnitten – Größenunterschied etwa fünf Millimeter in Breite und Höhe. "Ziel der Reparatur ist, die ursprüngliche Dicke des Materiales wieder herzustellen" erklärt Zonewicz.

Zuerst wird der größte Zuschnitt mit Reparaturharz angefeuchtet, auf die mit Epoxydharz oder Polyester-Mischung bestrichene Fläche aufgelegt und mit dem Pinsel festgestrichen. Die weiteren Schichten folgen im selben Verfahren. "Von groß nach klein verspricht die beste Verbindung mit dem vorhandenen Material", sagt Zonewicz. Wie die Reparaturstelle weiterbearbeitet, geschliffen und lackiert wird, zeigen wir im nächsten Profitipp.

Checkliste

  • 80er oder 100er Schleifpapier
  • Reparaturkit mit Glasfasermatten, Harz und Härter
  • Schere
  • Abklebeband
  • Pinsel
  • Gummihandschuhe


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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
promobil Heft 04/2015
Heft 04 / 2015 11. März 2015 Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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