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Batterietypen im Vergleich

Mobile Kraftwerke im Wohnmobil

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Nur mit einer geeigneten Bordbatterie kommt im Wohnmobil wirklich Freude auf. promobil erklärt die Funktionsweisen, nennt Vor- und Nachteile verschiedener Akku-Typen und gibt eine Marktübersicht.

07.09.2015 Anne Mandel

Die Bordbatterie ist das Kraftwerk des Wohnmobils, ohne sie sitzt man unterwegs im Dunkeln. Im Alltag hantieren wir alle regelmäßig mit Haushaltsbatterien – die Akkus im Reisemobil spielen allerdings in einer ganz anderen Liga: Preis, Leistung, Wartung und nicht zuletzt die Ladung unterscheiden sie deutlich von den kleinen Vettern aus dem Supermarkt.

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Wie groß das "Batteriebewusstsein" der Reisemobilfahrer ist, zeigte sich bei einer Online-Umfrage von promobil. 91 Prozent der Teilnehmer konnten genau benennen, welchen Batterie-Typ sie im Fahrzeug installiert haben. Man unterscheidet vier Technologien.

Starterbatterien eignen sich nicht als Bordbatterie

Reine Starterbatterien eignen sich nicht für den Einsatz als Bordbatterien, denn durch ihren Aufbau sind sie nicht für eine zyklische Belastung ausgelegt. Der baldige Verlust der Speicherkapazität ist die Folge. Als Bordbatterie eignen sich zyklenfeste Blei-Säure-Batterien. Rein äußerlich kann man sie nur durch den Aufdruck von Starterbatterien unterscheiden. Eine zyklenfeste Batterie hat neben der Kapazitätsangabe in Amperestunden (Ah) auch eine Entladedauer (C) aufgedruckt. Beispiel: 90 Ah C20 bedeutet, dass 90 Ah über eine Entladedauer von 20 Stunden entnommen werden könnten.

Der Klassiker unter den Bordbatterien ist die Nassbatterie, ihr grundsätzlicher Aufbau ähnelt dem einer Starterbatterie. Den Unterschied macht der innere Plattenaufbau: Die Platten sind dicker, und damit ist dieser Batterietyp für zyklische Beanspruchung geeignet. Ältere oder einfache Nassbatterien müssen gewartet werden, was mit der Ausgasung zusammenhängt. Können die Gase im Gehäuse nicht kondensieren – wie das bei modernen, wartungsfreien Nassbatterien der Fall ist –, müssen sie über einen Schlauch nach draußen geführt werden. Ist das der Fall, dann muss gelegentlich destilliertes Wasser nachgefüllt werden. Eine Nassbatterie ist die günstigste Art der Stromversorgung an Bord und gut für die kurzzeitige Bereitstellung hoher Ströme geeignet. Sie sollte allerdings nicht zu tief entladen werden, da sie dann einem sehr hohen Verschleiß unterliegt. Geeignet sind Nassbatterien für mäßige Batteriebelastungen, also zum Beispiel für Reisemobilisten, die meistens auf Landstrom zurückgreifen können.

Gelbbatterien sind wartungsfrei

In Gelbatterien ist der Elektrolyt in Gel gebunden, daher benötigen sie keine Außenentlüftung. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei einem Gehäusebruch keine Säure austreten kann. Gelbatterien sind wartungsfrei, das bedeutet, dass man keinen Flüssigkeitsstand kontrollieren muss.

Nichtsdestoweniger brauchen auch Gelbatterien Pflege in Form der richtigen Ladung. Wichtig ist vor allem, dass...

Mehr über Nass-, Gel-, AGM- oder Lithum-Ionen-Batterie und die Stromversorgung im Wohnmobil erfahren Sie in unserem 16-Seiten-Download "Strom Spezial" (siehe oben).

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promobil Heft 08/2015
Heft 08 / 2015 8. Juli 2015 Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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