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Vergleichstest: Motorenvergleich 9 Bilder Zoom

VW T5 California Comfortline TDI vs. TSI: Diesel und Benzin im Vergleich

Dieselmotoren haben sich längst als Standardmotorisierung bei Wohnmobilen durchgesetzt. Der Grund: günstigerer Spritpreis, geringerer Verbrauch. Benziner dagegen sind in der großen Klasse rar. Doch Benziner werden immer sparsamer. Ist die neue Motorengeneration im VW T5 schon eine Alternative?

Nicht nur bei den Dieseln schreitet die Technik mit Riesenschritten voran. Auch die Benziner kommen in Sachen Kraftstoffökonomie weiter und könnten bei geringeren Jahresfahrleistungen zur Diesel-Alternative werden. Der Minderverbrauch wird bei den neuen Otto-Motoren durch Downsizing erreicht. Das bedeutet, dass Aggregate mit relativ kleinen Hubräumen durch Turboaufladung auf hohe Leistung und früh einsetzendes Drehmoment getrimmt werden. Besonders in Teillast sind sie mit weniger innerer Reibung deutlich sparsamer als große Saugmotoren gleicher Leistung.

California Comfortline 2.0 TSI gegen TDI im Test

Der 2.0-TSI-Motor im Kompaktcampingbus VW T5 California ist ein solches Triebwerk. Aus nur zwei Litern Hubraum generiert er 204 PS und schiebt bereits ab 1500 Touren mit 350 Newtonmetern Drehmoment an. Dem gegenüber steht der bärenstarke Bi-Turbo-TDI. Er erreicht zwar nur 184 PS Leistung, sorgt aber mit dem Bullen-Drehmoment von 400 Newtonmetern jederzeit für kräftigen Durchzug.

Der Diesel, in unserem Vergleich mit 4motion-Allrad und DSG-Automatik, sprintet in rund 14,7 Sekunden auf Tempo 100 und rennt bis zu 185 km/h schnell, der Benziner, ebenso ein Allrad mit Automatik, reißt die Hundert gar in 11,4 Sekunden und kommt auf 197 km/h Spitze. In Sachen Dynamik wie auch beim Laufgeräusch liegt der Benziner somit klar vorne. Doch wie sieht’s mit der Wirtschaftlichkeit aus? Bei Zulassung als Wohnmobil gehen für den California, egal ob Diesel oder Benziner, pro Jahr 220 Euro an den Fiskus.

VW T5 California als Pkw zulassen?

Den California als Pkw zuzulassen ist nur noch in Einzelfällen, etwa bei extrem günstiger Versicherungseinstufung möglich und sinnvoll. Im Grundtarif würde der Benziner 310, der Diesel 434 Euro pro Jahr kosten. Eine nahezu irrelevante Differenz im Vergleich zu den Kraftstoffkosten, die mit 22,56 zu 12,97 Euro pro 100 Kilometer deutlich zu Ungunsten des Benziners ausfallen.

Unter diesem Aspekt bleibt der in der Anschaffung teurere Dieselmotor die attraktivere Wahl. Schade um den geschmeidigen, seidenweich laufenden Turbo-Benziner, der sich mit besten Manieren in die Herzen der Tester aber auch in die Tankkasse gefressen hat.

Vergleichstest: Sommerreifen

Autor

Foto

Ingolf Pompe

Datum

6. November 2013
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