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Alkoven
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Vier Alkoven-Wohnmobile im Vergleichstest: Die Nase im Wind

Manchem erscheinen sie etwas altbacken – dennoch haben sie ihre treue Fangemeinde, nicht zuletzt wegen ihrer praktischen Vorzüge: Alkovenmobile. Vier aktuelle Modelle im Vergleichstest.

Viel für sein Geld zu bekommen – wer möchte das nicht? Und obwohl Alkovenmobile gerade in dieser Disziplin punkten, sind sie aus der Mode gekommen. Klar gibt es dafür auch sachliche Gründe – mancher braucht die beiden Schlafplätze über dem Fahrerhaus einfach nicht.Und unnötig Kraftstoff verbrauchen wegen der wuchtigen Alkovennase möchte auch keiner.

Doch vor allem ist es ein "Imageproblem", das die Kategorie der Alkovenmobile fast schon zur bedrohten Rasse macht. "So baute man früher Reisemobile, moderne Modelle sehen anders aus, Teil- und Vollintegrierte eben mit cleveren Hubbetten", lautet die verbreitete Meinung.

Doch auch bei den Alkovenmobilen ist die Zeit nicht stehen geblieben. Die Aufbautechnik setzt teils schon bei günstigeren Modellen auf hochwertige Materialien. Beliebte Grundrisselemente wie Einzelbetten oder Halbdinette-Sitzgruppen haben auch hier Einzug gehalten, und einstige Modellklassiker wurden entstaubt und durch Kombination mit neuen Lösungen so richtig attraktiv gemacht. Wer also diese Aufbauform komplett aus seinem "Beuteschema" streicht, beraubt sich mancher Chance zur Neu- oder Wiederentdeckung.

Alkoven: Die Vielfalt der Modelle ist enorm

 Die vier Ausgewählten, die alle innerhalb der letzten Monate neu vorgestellt wurden, zeigen einen attraktiven Längsschnitt durch das weitgefächerte Angebot.

Vom günstigen "Alleskönner", der in der Vermietung Dienst tut oder Familien den Traum vom Wohnmobil erfüllt (Dethleffs), über den ebenso vielseitigen Eura mit seiner großen Sitzgruppe und dem Doppelboden, den Adria, der Optik und Komfort elegant zu verbinden weiß, bis hin zum edlen Luxusmobil für Individualisten von Concorde.

Ihre Grundrisse sind dabei höchst unterschiedlich und wenden sich teils eher an Paare, teils an vier- oder bis zu sechsköpfige Familien. Eines haben alle gemeinsam – die Schlafnase über dem Fahrerhaus. Das lässt sie zerklüfteter und wuchtiger erscheinen und sie ragen damit über drei Meter in die Höhe. Und ja, der Verbrauch liegt typischerweise ein bis zwei Liter höher als bei Voll- oder Teilintegrierten.

Aber dafür finden sich im Oberstübchen oft Betten mit üppigen Abmessungen, die für Großgewachsene besonders attraktiv sind. Und dieser Raum ist ohne Umbau stets verfügbar. Nicht nur für ein kurzes Nickerchen oder die früher zu Bett gehenden Kinder, sondern auch um Bettzeug und Kuscheltiere tagsüber unterzubringen.

Nicht zu unterschätzen ist zudem der Geborgenheitseffekt. Kinder lieben diese Schlafhöhle und auch Erwachsene kuscheln sich gerne hinein – vielleicht weil es unbewusste Erinnerungen weckt – an den Mutterleib oder eine Schlafnische in der Steinzeithöhle.

Adria Coral XL

Ganz modern tritt der Adria Coral XL auf. Der aufwendig aus einem GfK-Formteil gebaute Alkoven gibt dem ganzen Fahrzeug eine elegante Linie. Drei Fenster und schicke Verkleidungsteile sorgen auch innen für einen luftig-attraktiven Eindruck. Hier streckt man sich auch tagsüber gerne mal für ein Schmökerstündchen aus. Die rundlichen Formen bedingen allerdings etwas knappere Liegemaße.

Beim Adria Coral A 670 SL finden sich im Heck mit zwei Längseinzelbetten auch noch besonders bequem erreichbare Schlafalternativen – die per Zwischenpolster auch zum Doppelbett vereinigt werden können. Die linke Einzelliege ist allerdings deutlich kürzer als die rechte.

Waschraum und separate Dusche stehen direkt davor und lassen sich mit der über den Gang hinweg schließenden Tür zu einem Bade- und Ankleidezimmer verbinden. Ein Kleiderschrank in Augenhöhe und zwei weitere unter den Betten nehmen neben drei Hängeschränken und drei Schubladen reichlich Kleidung auf. Besonders entgegenkommend zeigt sich dabei die elektrisch in angenehme Höhe anhebbare Kleiderstange im rechten Kleiderschrank. Rund um die Sitzgruppe stehen drei weitere Hängeschränke und eine Sitztruhe als Stauraum bereit. Praktisch sind zudem die mit Textilfronten zu großen Fächern abgetrennten Bereiche über den Hängeschränken, etwa für Ersatzkleidung oder Decken.

Eine vierköpfige Familie kann sich in der Sitzgruppe komfortabel ausbreiten. Allerdings müssen dafür, ähnlich wie bei Teil- oder Vollintegrierten, die Cockpitsitze gedreht werden. Zudem gibt es noch einen Seitensitz, der mit Beckengurt sogar zum Fahrplatz umgebaut werden kann. Gelegentlich kann man so sogar auch mal zu fünft auf Reisen gehen. Zum Essen ist dann aber die Tischplatte ziemlich klein.

Die Winkelküche ist dafür gerüstet. Eine der drei Kochflammen ist groß genug für familientaugliche Topfgrößen und der 142-Liter-Kühlschrank kann genügend Vorräte frisch halten. Platz für Gepäck und Sperrgut hält schließlich noch die Heckgarage bereit. Modern wie der Grundriss erscheint auch die Aufbautechnik, die sich rundum in robustes GfK und hochwertigen XPS-Schaum hüllt.

Als Familienmobil reicht die Zuladung des 3,5-Tonners aber kaum aus. Die bessere Wahl ist das Maxi-Chassis.

Basisfahrzeug: Fiat Ducato, Leiterrahmen, Frontantrieb, Vierzylinder-Turbodiesel, ab 85 kW/115 PS, Radstand 4035 mm
Leergewicht*/Gesamtgewicht: 3090 /3500 kg
Länge/Breite/Höhe: 7380/2300/3100 mm
Bettenmaße: Alkoven 2000 x 1350 mm, Sitzgruppe 2110 x 620 mm, Heck 2 x 1880/2000 x 730–810 mm
Ausbau: Küche mit 3-Flammkocher, 142-l-Absorberkühlschrank, Bad mit separatem Duschraum, 3 Kleider-, 6 Hängeschränke, 3 Schubladen, 1 Podest-, 1 Sitztruhenfach, Heckgarage ca. 2680 l, Innenbreite/ -höhe 2185/1910–2330 mm
Aufbau: GfK-Sandwich-Bauweise, GfK rundum, Isoliermaterial XPS, 6 Kunststoff-Isolierfenster mit Rahmen, kein Doppelboden
Bordtechnik: Gas-Gebläseheizung, Frischwasser-/Abwassertank 140 (20)/85 Liter, Bordbatterie 100 Ah, Gasflaschen 2 x 11 kg

Concorde Cruiser A 791 RL

Der Concorde Cruiser A 791 RL ist ein höchst komfortables Luxusmobil, das sich vor allem an Paare wendet, die rund ums Jahr lange und intensiv unterwegs sein wollen. Im Heck entwickelt sich hier ein Grundrisselement zu voller Pracht, das früher gang und gäbe war: die Hecksitzgruppe.

Ungemein gemütlich und einladend und mit Fenstern auf drei Seiten, kann man hier mit toller Aussicht speisen auf dem allerdings etwas kleinen Tisch. Zumal die Sitzgruppe auf hohem Niveau logiert, denn der komplette Wohnraum ist großzügig unterkellert und unter der Heckbank findet sich sogar eine fahrradtaugliche Garage.

Die fehlte den klassischen Hecksitzgruppen-Modellen und sorgte mit für deren sinkende Verkaufszahlen. Ebenso der Mangel an zusätzlichen Gurtplätzen. Die kann man beim Concorde heute extra ordern. Bei Nichtgebrauch verstecken sie sich dezent hinter Vorhang und Polsterlehne.

Wenn mehr als zwei Personen mitreisen, kann – und muss – die Sitzgruppe zu ein bis zwei Einzelbetten umgebaut werden. Die Eignerkoje findet sich hier auf jeden Fall vorn im Alkoven, der nach allen Regeln der Kunst bequem gemacht wurde. Der Aufstieg gelingt über eine breite, ausziehbare Treppe denkbar einfach. Schlafen kann man einzeln längs oder gemeinsam quer auf wolkenweichen Matratzen mit punktelastischer Unterfederung. Große Ablagen, Ambiente- und Spot-Beleuchtung, Fenster und sogar ein TV-Gerät lassen eine vielfältige Nutzung zu.

Der Durchstieg ins Fahrerhaus darunter ist aber nur durch eine kleine Öffnung möglich. Hier ist Gelenkigkeit gefragt. Andererseits kann das Cockpit mittels Schiebetür komplett abgeschottet werden, was beim Wintercamping Vorteile bietet. Dafür ist der Concorde dank dicker Aufbauisolierung und der Warmwasserheizung auch sonst bestens gerüstet.

Bad und Dusche sind direkt im Anschluss an den Alkoven eingebaut und bilden zusammen ein geräumiges Ankleidezimmer. Hobbyköche entzückt die großzügig und edel mit Mineralwerkstoff-Arbeitsplatte ausgestattete Küche. Fast schon Truckerfeeling kommt beim Fahren des immerhin fast acht Meter langen Sechstonners auf – wahlweise unterstützt durch einen potenten 205-PS-Motor mit feiner Siebengang-Automatik.

Basisfahrzeug: Iveco Daily, Leiterrahmen, Heckantrieb, Vierzylinder-Turbodiesel, ab 107 kW/146 PS, Radstand 4350 mm
Leergewicht*/Gesamtgewicht: 4910 /6000 kg
Länge/Breite/Höhe: 7990/2380/3550 mm
Bettenmaße: Alkoven: 2 x 1990 x 650–810 mm, Sitzgruppe: 2 x 1560/ 1840 x 650 mm od. 2050 x 680 mm
Ausbau: Küche mit 3-Flammkocher, 160-l-Absorberkühlschrank, Bad mit separatem Duschraum, 1 Kleider-, 1 Unter-, 7 Hängeschränke, 2 Schubladen, 1 Doppelbodenfach, Heckgarage ca. 2820 l, Innenbreite/-höhe 2250/1850–2100 mm
Aufbau: Alu-Sandwich-Bauweise, Alu rundum, Isoliermaterial XPS, 6 Kunststoff-Isolierfenster mit Rahmen, Doppelboden, Höhe 415 mm
Bordtechnik: Gas-Warmwasserheizung, Frischwasser-/Abwasser- tank 230/230 Liter, Bordbatterie 170 Ah, Gasflaschen 2 x 11 kg

Dethleffs Trend A 5887

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist das große Plus des Dethleffs Trend A 5887. Ab 45 499 Euro bekommen Familien hier ein rundum praxisnahes Alkovenmobil für vier, mit der Option, auch mal noch ein oder zwei Freunde mitzunehmen – was dem Nachwuchs erfahrungsgemäß viel Spaß macht.

Dafür ist die Viererdinette auch gegen die Fahrtrichtung optional mit Gurten und Kopfstützen ausgestattet, zudem gibt es sogar Isofixösen zur einfachen Sicherung entsprechender Kindersitze. Die beiden Bänke sind in den Gang hinein verbreiterbar. So entstehen ein passables Gästebett und bis zu sechs Essplätze.

Beim A 5887 ist der Alkoven in der Regel das Elternschlafzimmer, das zwar erstmal erklettert sein will, dafür aber mit einer 2,10 mal 1,63 Meter großen Liegefläche belohnt. Für die Kinder stehen im Heck Etagenbetten bereit. Auch sie erreichen großzügige Liegemaße, so dass nicht gleich ein neues Mobil nötig wird, wenn die Zöglinge pubertierend in die Höhe schießen. Das untere Stockbett ist hochklappbar und erweitert damit den passablen Stauraum darunter bedarfsweise zu einer Fahrradgarage. Bei mehr als drei Passagieren müssen die Räder aber auf einem Heckträger mitreisen.

Rechts vor den Stockbetten steht ein geräumiger Kleiderschrank, gefolgt vom serienmäßigen 142-Liter-Kühlschrank im schlanken Format – beide optimal zugänglich. Auch die übrige Küche ist bereit für das Stopfen hungriger Mäuler mit großen Schubladen und Fächern für Vorräte und Utensilien. Die Spüle ist jedoch relativ schmal.

Der Sanitärraum steht direkt gegenüber und wird mit einer Schiebetür verschlossen. Das ist zwar platzsparend, vor dem Losfahren muss man allerdings stets daran denken, sie mit einem Fangband zu sichern. An Waschbecken und Toilette kann man sich ausreichend bewegen. Verblüffend ist der Effekt, wenn die Waschtischwand zur Seite gedreht wird und die Duschkabine entsteht. Die Ellenbogenfreiheit ist dann zwar großzügig, die Kopf- und Fußfreiheit aber ziemlich knapp.

Augenfälligste Besonderheit der Aufbaukonstruktion ist die besonders breite Eingangstür, was vor allem den Durchgang mit Kisten und Körben beim Beladen erleichtert. Das Dach tut sich mit einer hagelfesten GfK-Beplankung hervor. Darüber hinaus ist der Aufbau aber noch der traditionellen Bauweise verhaftet mit EPS-Schaum-Isolierung und Holzunterboden.

Fahren lässt sich der 6,50-Meter-Alkoven weitgehend unproblematisch. Der 3,45-Meter-Radstand macht ihn relativ wendig. Das Heckfenster kann beim Rangieren eine gewisse Hilfe sein. Die Serienzuladung reicht – auch angesichts eher knapper Stauräume – für vier Personen aus. Für sechs wählt man besser gleich das Maxi-Chassis.

Basisfahrzeug: Fiat Ducato, Leiterrahmen, Frontantrieb, Vierzylinder-Turbodiesel, ab 85 kW/115 PS, Radstand 3450 mm
Leergewicht*/Gesamtgewicht: 2845 /3499 kg
Länge/Breite/Höhe: 6530/2330/3120 mm
Bettenmaße: Alkoven: 2100 x 1630 mm, Sitzgruppe: 1830 x 1030/1300 mm, Etagenbetten: 2 x 2030/2110 x 840/880 mm
Ausbau: Küche mit 3-Flammkocher, 142-l-Absorberkühlschrank, Bad mit abtrennbarem Duschraum, 1 Kleider-, 2 Hängeschränke, 1 Sitztruhe, Heckstauraum/-garage 1140/2310 l,
Stehhöhe 1980–2360 mm
Aufbau: Alu-Sandwich-Bauweise, Dach GfK, Boden Holz, Isoliermaterial EPS, 3 vorgehängte Kunststoff-Isolierfenster, kein Doppelboden
Bordtechnik: Gas-Gebläseheizung, Frischwasser-/Abwassertank 97 (20)/90 l, Bordbatterie 95 Ah, Gasflaschen 2 x 11 kg

Eura Mobil Activia One 630 LS

Ein jung gebliebener Klassiker – ähnlich wie der Concorde – ist auch der Euro Mobil Activa One 630 LS. Neben den Hecksitzgruppen-Modellen waren einst die Aufteilungen mit Viererdinette und Seitenbank sowie Bad und Küche im Heck die dominierenden Grundrisse. Eura hat diesen Oldie geschickt modernisiert. Die große, gemütliche Sitzgruppe ist auch hier das bestimmende Element – bis zu sieben Personen können sich bequem zum Stellplatzstammtisch treffen.

Aber auch sonst macht sich die Längsbank beliebt, etwa für ein Nickerchen am Nachmittag oder als leicht zugängliches Einzelbett, denn unter dem Polster findet sich auch hier ein Lattenrost wie im Alkoven. Dort ist das Bett immerhin 1,50 Meter breit.
An der Ausstattung im Detail könnte man aber noch etwas feilen, es gibt nur eine Leselampe, Ablagen fehlen ganz und die Warmluftrohre verlaufen an Kopf- und Fußende ungeschützt. Wie der Dethleffs lässt sich auch der Eura mit bis zu vier Gurtplätzen an der Dinette ausstatten.

Auf Reisen gehen kann man aber allenfalls zu fünft, denn mehr Schlafplätze lassen sich nicht bauen. Die Küche steht leicht angewinkelt hinter der Sitzgruppe. Sie bietet reichlich Stauraum und auch etwas echte Arbeitsfläche. Der Kühlschrank steht gegenüber parat mit einer sehr praktischen Ablagefläche obendrauf. Wem 113 Liter Kühlvolumen zu wenig sind, der bekommt optional auch ein 140-Liter-Exemplar.

Großer Kleiderschrank, Bad und separate Dusche teilen sich schließlich das Heck. Letztere kann mit einer abnehmbaren Stange auch als Aushilfskleiderschrank oder Trockenraum dienen, dafür sollte man aber die Beheizung und Belüftung optimieren.
Der Clou des Eura ist der 38 Zentimeter hohe Doppelboden. Beim Einsteigen müssen so zwar vier Stufen erklommen werden, dafür offeriert das Untergeschoss neben reichlich Platz für die Bordtechnik inklusive 140-Liter-Frischwassertank zwei große Durchladefächer und einen von innen zugänglichen Vorratskeller für die Küche.

Zusammen mit den sieben Hängeschränken kommen da – trotz kompakter Gesamtlänge – kaum Stauraumsorgen auf. Lediglich Fahrräder müssen auf einen Heckträger.
Hervorzuheben ist zudem die für die Preisklasse ungewöhnlich hochwertige Aufbautechnik mit robustem GfK außen wie innen. Auch bei der Zuladung gewährt der dank 3,45-Meter-Radstand wendige Alkoven genügend Reserven für bis zu vier Personen.

Basisfahrzeug: Fiat Ducato, Flachrahmen, Frontantrieb, Vierzylinder-Turbodiesel, ab 85 kW/115 PS, Radstand 3450 mm
Leergewicht*/Gesamtgewicht: 2850 /3500 kg
Länge/Breite/Höhe: 6440/2320/3130 mm
Bettenmaße: Alkoven: 1970 x 1500 mm, Sitzgruppe: 1800 x 1020 mm, Seitenbank: 1890 x 620 mm
Ausbau: Küche mit 3-Flammkocher, 113-l-Absorberkühlschrank, Bad mit separater Dusche, 1 Kleider-, 7 Hänge-, 1 Unterschrank, 2 Sitztruhen, 3 Doppelbodenstauräume: max. 470–1920 x 310–790 x 510–2180 mm, Stehhöhe 1980–2150 mm
Aufbau: GfK-Sandwich-Bauweise, rundum GfK, Isoliermaterial XPS, 5 Kunststoff-Isolierfenster mit Rahmen, Doppelboden, Höhe 380 mm
Bordtechnik: Gas-Gebläseheizung, Frischwasser-/Abwassertank 140 (50)/100 l, Bordbatterie 80 Ah, Gasflaschen 2 x 11 kg

Überblick über die vier Alkoven Modelle

Adria der moderne Beau: Denkt man sich den Alkoven weg, passt der Adria-Grundriss auch in einen ganz aktuellen Teilintegrierten. Doch gerade die schick gestaltete Schlafmansarde macht ihn zum echten Verführer.

+ Großzügiger Vier-Personen-Grundriss, bequeme Einzelbetten, Bad mit separater Dusche, Küche mit großem Kühlschrank, Sitzgruppe mit 5. Gurtplatz, 3 Kleiderschränke, große Heckgarage, schicker, modern konstruierter Aufbau.
- Als 3,5-Tonner wenig Zuladung, linkes Einzelbett relativ kurz, durch integriertes Fahrerhaus weniger gut für Wintercamping geeignet.

Concorde die luxuriöse Trutzburg: Wer mit dem Concorde auf Tour ist, reist erhaben und mit beeindruckendem Komfort – für Paare, die gern lange unterwegs sind und stets ein gutes Stück Zuhause dabei haben wollen.

+ Große, gemütliche Hecksitzgruppe, edel ausgestattete Küchenzeile, großes Raumbad, sehr bequeme Einzelbetten, sehr viel Stauraum in Schränken und Doppelboden, große Heckgarage, sehr hochwertige Aufbautechnik, beste Wintertauglichkeit, tragfähige Basis, traktionsstarker Heckantrieb.
- Hoher Preis, nicht als 3,5-Tonner möglich, weniger handlich, enger Fahrerhausdurchstieg.

Dethleffs der günstige Familienfreund: Vier bis sechs Personen finden im Dethleffs ein unbeschwertes Urlaubsdomizil. Preis, Technik und Ausstattung vermeiden Sorgenfalten bei den Eltern und lassen Luft für die Kinder.

+ Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis, für vier bis sechs Personen geeignet, vier feste Betten mit großzügigen Liegemaßen, großer Kühlschrank Serie, variabler Heckstauraum, breite Aufbautür, GfK-Dach, gute Zuladung für vier Personen, kurzer Radstand.
- Wenige Hängeschränke, knappe Stehhöhe im Sanitärraum, einfache Aufbautechnik, Holzunterboden, EPS-Schaum.

Eura Mobil der unterschätzte Klassiker: Ein verschmitztes Lächeln gehört beim Eura zur Serienausstattung. Seine Besitzer freuen sich still über die Vorzüge – etwa den Doppelboden –, die anderen verborgen bleiben.

+ Sehr großzügige Sitzgruppe, bequemes Längssofa, Bad mit separater Dusche, Küche mit viel Stauraum, großer Kleiderschrank, drei große Staufächer im Doppelboden, großer Frischwassertank, hochwertige Aufbautechnik, kurzer Radstand, genügend Zuladung.
- Keine Fahrradgarage, nur zwei feste Betten, relativ kleiner Serienkühlschrank, schlicht eingerichteter Alkoven.

Foto

Ingolf Pompe

Datum

27. April 2016
Dieser Artikel stammt aus Heft promobil 04/2016.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
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