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Test: Scanner

Früher fotografierte man auf Dia-Filmen, heute läuft alles digital. Wie bringt man beide Welten zusammen? Eine Lösung bietet Reflecta an, und die heißt DigitDia 5000: ein Spezialscanner für Kleinbild-Dias in Universalmagazinen. Das Gerät funktioniert ähnlich wie ein Projektor, nur fehlt eben die Linse. Dafür scannt der Reflecta automatisch bis zu 100 Dias. Neben verschiedenen Sonderfunktionen sei insbesondere das Staub- und Kratzerentfernungsverfahren ICE genannt, welches kleinere Fehler gut eliminiert. Der Scanner wird über eine USB-2.0-Schnittstelle an den PC angeschlossen. Die mitgelieferte Software CyberView reicht für den ersten Einstieg. Die Dias werden mit einer optischen Auflösung von 3600 dpi (Herstellerangabe) mit einer Farbtiefe von 48 Bit eingelesen. In der Praxis liefert der Reflecta digitale Bilder, die je nach Dichte 2500 bis 4500 KB Speicherkapazität belegen und qualitativ in etwa der Auflösung einer 13-Millionen-Pixel-Kamera entsprechen. Der Einzelscan dauert mit ICE-Funktion rund
dreieinhalb Minuten, vorausgesetzt, das Magazin läuft einwandfrei durch. Das ist nicht immer der Fall. Der Scanner streikt etwa bei Kodak-Papprähmchen oder bei Magazinen, die nicht zu 100 Prozent der Norm entsprechen. Der DigitDia 5000 kostet im Fachhandel inklusive der CyberView-Software knapp 1000 Euro.
Info: Telefon 0 74 57/94 65 60, www.reflecta.de.

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Datum

17. Juli 2007
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