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Test: Routenplaner

Würde man das Radio-Navigationssystem Becker Indianapolis mit einem Wein vergleichen wollen, ähnelte es wohl am ehesten einer Spätlese. Ähnlich wie der 1100 Euro teure Navigator gilt diese als besonders ausgereift und steht speziell bei ausgewiesenen Gourmets hoch im Kurs. Die um eine MP3-Abspielfunktion angereicherte Kreuzung aus den bewährten Modellen DTM und Traffic Pro funktioniert in der Praxis derart präzise, schnell und problemlos, dass sie trotz ihres klassischen und seit sechs Jahren nahezu unveränderten Designs zu faszinieren weiß. Apropos Design: Die schlichte, mit wenigen großen Tasten bestückte Front ist nicht nur optisch ansprechend gestaltet – sie lässt sich (und das ist bei derartigen Geräten eine absolute Ausnahme) selbst von Autofahrern ohne abgeschlossenes Elektronikstudium auf Anhieb bedienen. Auch technisch ist man mit dem Indianapolis auf der sicheren Seite: Der Becker-typische Doppeltuner sorgt für lückenlosen Empfang, TMC leitet sicher um jeden Stau, und der 120-Megahertz-Prozessor berechnet in Windeseile die beste Route zum gewünschten Ziel. Kurz: Das mit vier Displayfarben erhältliche Becker-Navigationsradio ist ein kaum noch zu verbesserndes, wenn auch nicht ganz billiges Rundum-Sorglos-Paket. Eine typische Spätlese eben. Info: Tel. 0 72 48/7 10.

Ausgereiftes Navi-Radio ohne wirkliche Schwächen.

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Datum

20. Dezember 2004
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