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Test: Robel Megaron 630 FB

Der Teilintegrierte Megaron von Robel verzichtet auf ein Bett zugunsten von mehr Wohnkomfort.

Bekanntlich sind Alkovenmobile eine praktische Sache. Das stets gemachte Bett über dem Fahrerhaus lockt bei Mobilen vom Format eines Robel Megaron mit großzügigen Maßen ins Reich der Träume. Doch die Schlafnase ist optisch nicht jedermanns Sache, und nicht jeder liebt die Kraxelei ins Oberstübchen.
Weil weniger manchmal eben doch mehr sein kann, gibt es die Megaron 630 FB auf Mercedes Sprinter jetzt auch als eleganteren Teilintegrierten. Zur Erinnerung: Die Delmun- Reihe auf VW T4 ist bereits seit Jahren wahlweise als Alkoven- oder T-Modell im Programm. Zug um Zug sollen nun gleichfalls Reisemobilcoupés der Robel-Sprinter folgen.

Als erstes Exemplar rollt zur promobil-Premiere der Megaron 630 FB an. Die vom Hersteller versprochene Zuladung in reisefertigem Zustand von über 600 Kilogramm verdeutlich einen ersten Vorteil des Alkovenverzichts. Über dem Fahrerhaus des Teilintegrierten gibt es kleine Staufächer; die offene Raumgestaltung bezieht die drehbaren Frontsessel in die Sitzrunde mit ein. Gut erreichbar: die angrenzende Winkelküche. Wie gewohnt, werden die Möbel in auffallend ansprechender Schreinermanier im Hause Robel gefertigt. Der Heckbereich des rund 123 000 Mark teuren Megaron FB widmet sich dem Thema Schlafen und Hygiene. Das Kürzel FB weist bereits auf ein längs platziertes Festbett hin. Rechter Hand grenzt der abgetrennte Duschraum mit Cassetten- WC an. Ein offener Waschtisch in bequemer Reichweite erlaubt die Morgentoilette. Von beiden Funktionsbereichen aus einzusehen ist der mittig im Raum platzierte TVTisch mit Auszug und Drehteller. Einige Produktverbesserungen zur Saison 2002 kommen schließlich allen Megaron zugute. Etwa die neue Holzhauer- Einstiegstür mit integriertem Fenster, stabilem Schloss und solidem Griff.

Technisches Gimmick: das elektrisch betriebene Mückenrollo. Eine klare Verbesserung sind die isolierten Einstiegskästen und nunmehr im Innenraum mit Holz schöner verkleideten Radkästen. Weil der Handhabung nicht ganz einfach, werden bei Modellen mit Hecksitzgruppe die ausziehbaren Lattenroste durch ausgefräste Truhendeckel ersetzt. Mehr Druck in die Wasseranlage bringt die Aufrüstung des Systems mit einer Doppel-Tauchpumpe. Dank der großen Fertigungstiefe bei Robel werden wie gewohnt Sonderwünsche ernst genommen. Bestes Beispiel: Auf dem Caravan-Salon wird ein Delmun 560 H als Sondermodell in edlem Silbermetalliclack die Blicke auf sich ziehen. In diesem Fall heißt es dann doch: Mehr ist auch mehr.

Technische Daten (Stand: September 2001)
Hersteller: Robel Mobil
Modell: Megaron 630 H
Basisfahrzeug: VW LT 35
Typ: Teilintegrierter
Preis: ab 67000 EUR
Sitze mit Gurt: 2
Schlafplätze: 4
Zul. Gesamtgewicht: 3800 kg
Länge: 6300 mm
Breite: 2290 mm
Höhe: 3160 mm
Basismotor: Diesel
KW: 95
PS: 129
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Datum

9. September 2001
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