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Hymer Tramp CL Modell 2010 Seitenansicht 11 Bilder Zoom

Hymer Tramp CL 2010: Vorstellung: Preis-Offensive

Zum Caravan-Salon lockt Hymer Kunden mit 9000 Euro Preisvorteil. Der Tramp CL soll die umkämpfte Klasse der Teilintegrierten aufmischen.

Als Lockmittel dient ein Paket mit Zusatzausstattung im Wert von gut 9000 Euro. Für knapp 1000 Euro steht dieses in der Preisliste. Macht über 8000 Euro Preisvorteil für den Kunden. Das ist ein Wort. Für Caravan-Salon-Besucher legt Hymer sogar noch eins drauf: Dort kostet das Paket lediglich einen Euro.


Die Rede ist vom Exclusive-Line-Paket für den Hymer Tramp CL. An Nützlichem enthält es beispielsweise Beifahrer-Airbag, Fliegengitter­tür, Klimaanlage, Tempomat, Panorama-Dachhaube, Fahrer­hausverdunkelung und 150-Liter-Kühlschrank. Für die Optik sorgen ein spezifisches Außendekor und lackierte Stoßfänger. Wer sich den Aufbau in Champagner- oder Silbermetallic statt in weiß wünscht, zahlt im Rahmen des Pakets nur 1000 Euro Aufpreis statt 2400 Euro bei einer Einzelbestellung.


Ganz so exklusiv dürfte die Edelvariante des Tramp CL auf den Straßen also nicht werden. Die Quote der Teilinte­grier­ten, die das Werk in Bad Waldsee inklusive EL-Paktet verlassen, dürfte bei diesem Sparpotenzial an die 100 Prozent betragen. Die Vorteile für den Hersteller liegen auf der Hand. Der fertigungslogistische Aufwand ist deutlich niedriger als bei stärkerer Individualisierung der Modelle. Und ein attraktiver Preis hat noch nie geschadet, wenn man viele Kunden ansprechen will.


Im Visier hat Hymer dabei den größer werdenden Kreis der Freunde teilintegrierter Reisemobile. Diese dürfte zusätzlich erfreuen, dass der Tramp CL zur Saison 2011 auch im Grundpreis nicht steigt. Für den vorgestellten CL 614, der neben dem schlanken Hymer Van das günstigste T-Modell des Herstellers ist, sind nach wie vor 54?490 Euro anzulegen.


Konkrete Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger sollen die Nachfrage zusätzlich stimulieren. Bei allen Modellen lädt künftig eine L-Bank an der Sitzgruppe die Besatzung ein, die Füße hochzulegen. Die Rückenlehne des Schenkels, der auch als zusätzlicher Sitzplatz dient, zieht sich aufwendig um die B-Säule herum. Zur Mitnahme von zwei Passagieren lässt sich der lange Schenkel auch abbauen. Der Tisch ist nicht mehr an der Seitenwand eingehängt, sondern steht mit verschiebbarer Platte zentral auf einem Fuß. Das schafft viel Beinfreiheit rundrum. Diese lässt sich bei den 2011er Modellen – besonders im Winter – umso besser genießen, als das Podest unter der Sitz­gruppe mit Warm­luft beheizt werden kann.


Ebenso erneuert wurde der Sanitärraum, der sich in dieser Form auch in der neuen B-Klasse findet. Die leicht vergrößerte Dusche besitzt nun einen Holzrost, der zur Ganzkörperhygiene allerdings entnommen werden muss. Nur dann lässt sich die Dusche mit segmentierten Kunststofftüren vom übrigen Toilettenraum abtrennen.


Das Mobiliar, das sich in geschwungenen Linien durch den Wohnraum zieht, entspricht dem Vorgängermodell. Kein Änderungsbedarf bestand auch beim Aufbau. Wände und Dach sind nach wie vor mit Aluminium-Glattblech beplankt und in der von Hymer patentierten PUAL-Bauweise mit geschlossenzelligem und daher wasserabweisendem PU-Schaum isoliert. Den Unterboden bildet eine mit Styropor gedämmte Holzplatte.


Zwischen vier Grundrissen können sich Kunden entscheiden. Der kurze Tramp CL 518 wurde aussortiert. Im Programm verbleiben der 614, der 6,90 Meter lange 654 mit Längsbett, der 674 mit Einzelbetten und der 698 mit Queensbett im Heck. Bad und Toilettenraum stehen bei diesem Topmodell (7,29 Meter) der Tramp-CL-Baureihe separat.
Der vorgestellte 614 punktet mit dem Vorzug seines breiten Querbetts. Darunter findet sich eine große Heckgarage. Beladen wird sie durch eine Außentür auf der rechten Seite. Eine weitere gegenüber, die das Beladen wesentlich erleichtert, gibt es optional.


Weniger sparsam war Hymer bei der Basismotorisierung: 130 Ducato-PS. Mancher günstigere Wettbewerber steigt nur mit 100 PS ein. Auch eine Art, die Preise zu senken.

Preis: ab 54 490 Euro

Basis: Fiat Ducato, Flachrahmen, Frontantrieb, ab 96 kW/130 PS bis 116 kW/157 PS

Gesamtgewicht: 3500 kg

Länge/Breite/Höhe: 7200/2350/2750 mm

Empfohlene Personenzahl: 2

Baureihe: Vier Modelle mit unterschiedlichen Bettanordnungen bietet die CL-Baureihe.

Info: Telefon 0 75 24/99 91 06, www.hymer.com

Camp: Gestrafftes Programm
Evolution statt Revolution.


Kurzer Hymer Camp 534: mit Heckstockbetten und Dinette ein typisches Familienmobil.
Foto: Dominic Vierneisel So lautet das Motto des Hymer Camp 2011. Der Markt der Alkovenmobile ist gegenüber anderen Aufbauformen nach wie vor rückläufig. Doch es geht darum, Familien als wichtiger Zielgruppe weiterhin etwas anbieten zu können und damit den Nachwuchs nicht zu verlieren. Die Camp-Palette wird für 2011 auf drei Modelle gestrafft. Kürzeste Variante ist der 534 mit 6,62 Meter Außenlänge – mit Stockbetten im Heck ein klassisches Familienmobil.
Darüber rangieren der 614 und der 634, beide mit breitem Querbett und großer Garage
im Heck. Die Preise wurden geringfügig erhöht und reichen von 55 690 bis 56 690 Euro.

B 544: Rückkehr der grossen Sitzgruppe

Lange war der B 544 aus B-Klasse-Sortiment nicht wegzudenken. 2009 verschwand er still und heimlich aus dem Angebot. Jetzt brachte die Rückbesinnung auf bewährte Stärken bei der Entwicklung der neuen B-Klasse diesen Klassiker wieder zurück. Trotz seiner kompakten Maße (6,50 Meter Außenlänge) begeistert der 544 mit seinem Raumgefühl. Die riesige Sitzgruppe nimmt inklusive Fahrerhaus rund zwei Drittel des gesamten Innenraums ein. Im Hinblick auf eine bessere Gewichtsverteilung steht die Küche samt Kühlschrank (optional 150 L samt Backofen) auf der Hinterachse. Gleichzeitig entsteht im Heck Platz für Gepäck und ein Bad mit großer, abtrennbarer Dusche. Für Paare eignet sich diese Aufteilung besser denn je: Das Hubbett wurde auf 1,50 Meter konstante Breite vergrößert. 66 990 Euro kostet der 544 als 3,5-Tonner – eine der günstigeren Möglichkeiten, B-Klasse zu fahren.

Vergleichstest: Forster T 738 EB/Sunlight T 67/ Weinsberg TI 700 MEH

Datum

5. Januar 2011
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