Alles über LMC Explorer
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Premiere LMC Explorer Comfort-Line: Der feine Unterschied

Zwei Modellreihen gibt es künftig vom neuen integrierten LMC Explorer: Rund 15.000 Euro liegen zwischen Sport- und Comfort-Line. Der eine lockt Einsteiger, der andere will Aufsteigern eine Chance geben.

Die wichtigste Nachricht zuerst: Wer einen Integrierten um 60.000 Euro sucht, wird künftig auch im LMC-Programm fündig. In der Sport-Line-Ausführung ist der Explorer I erheblich günstiger geworden.

Neu ist auch die Differenzierung zum höher positionierten Comfort-Line. Auf den ersten Blick wirken Sport und Comfort fast identisch: Beide Wohnmobile nutzen dieselbe neue Bugmaske, lediglich der hellere Dekorstreifen um die Lampen deutet auf den Comfort-Line hin.

Wer genau hinschaut, entdeckt jedoch schnell die gar nicht so kleinen Unterschiede. Wo der Explorer Sport-Line mit einfachen vorgehängten Fenstern und einer planen Sandwich-Heckwand auskommen muss, schmücken den Comfort-Line hochwertigere Rahmenfenster und ein dreidimensional ausgeformtes, hübsches GfK-Teil. Davon abgesehen profitiert jedoch auch der Sport von der modernen LLT-Aufbautechnik mit Styrofoam-Isolation und holzfreien Wandverbindungen. GfK schützt Dach und Boden vor Umwelteinflüssen.

Für Vorwärtsdrang sorgt in beiden Fällen ein Fiat Ducato. Während der günstigere Sport auf dem Original-Flachrahmen aufbaut, federt im Comfort ein leichterer Alko-Tiefrahmen mit Niveauausgleichs-Dämpfern (ALC) an der Hinterachse. ESP ist hier sogar serienmäßig.

Für Vorwärtsdrang sorgt in beiden Fällen ein Fiat Ducato. Während der günstigere Sport auf dem Original-Flachrahmen aufbaut, federt im Comfort ein leichterer Alko-Tiefrahmen mit Niveauausgleichs-Dämpfern (ALC) an der Hinterachse. ESP ist hier sogar serienmäßig.

Der Comfort-Line von LMC verfügt über ein edles Ambiente

Markanter sind die Unterschiede im Interieur der LMC Explorer. Gediegen edles Ambiente konkurriert mit sportlicher Jugendlichkeit. Im Comfort sind die Schrankklappen und teils auch die Möbelkorpusse aufwendig gerundet, mit dunklem Hochglanz-Holzdekor und hellen Kunstlederapplikationen versehen. Für schillernde Effekte sorgen Chromnadelstreifen und -griffe.

Merklich umfangreicher ist auch die Beleuchtung. Im Cockpit des Wohnmobils erhellt ein indirektes Ambientelicht an der Hubbettunterseite das Fahrerhaus. Die schalterlosen Spots reagieren auf bloße Berührung.

Solche Highlights bleiben dem Sport-Line vorenthalten. Für die Lichtblicke sind hier weiße hochglänzende Klappen und helle Oberflächen an der Küche verantwortlich. Der Möbelbau ist etwas einfacher und auch die Auswahl geringer.

Solche Highlights bleiben dem Sport-Line vorenthalten. Für die Lichtblicke sind hier weiße hochglänzende Klappen und helle Oberflächen an der Küche verantwortlich. Der Möbelbau ist etwas einfacher und auch die Auswahl geringer.

Der vergleichbar günstige Comfort-Line bleibt ein teures Vergnügen

Die Qual der Wahl erleichtert LMC Kunden durch das Grundrisssortiment. Den vorgestellten, 6,87 Meter langen I 650 G beispielsweise, der sich mit seiner Rundsitzgruppe im Heck vor allem für Paare anbietet, gibt es wie vier weitere Modelle nur in CL-Ausstattung. Die Querbank hinten ist höhenverstellbar; so entsteht darunter bei Bedarf sogar eine Fahrradgarage. Einzige Schlafstätte ist das Hubbett im Bug mit 1,95 auf 1,43 Meter Liegefläche. Das edle Ambiente hat seinen Preis. Selbst dieser günstigste Comfort-Line ist mit 75.900 Euro kein billiges Vergnügen.

Die Baureihe im Überblick: LMC Explorer CL I 650 G

Preis: ab 75900 Euro
Basis: Fiat Ducato, Alko-Tiefrahmen, Frontantrieb, ab 96 kW/130 PS
Gesamtgewicht: 3500 kg
Länge/Breite/Höhe: 6870/2320/2700 mm
Empfohlene Personenzahl: 2-4
Baureihe: Aus fünf Modellen mit U-Sitzgruppe, Einzelbetten, Queens- oder Längsbett besteht die Comfort-Line-Baureihe.
Info: Telefon 02583/270, www.lmc-caravan.de

Explorer Sport-Line

Die günstige Sport-Line besteht aus vier Modellen zwischen 58 300 und 63 300 Euro Grundpreis. Der kompakteste Integrierte ist der I 595 mit Längsbett auf sechs Meter Länge. Besonderen Wert auf bequemen Bettzugang legen der I 675 und der I 745 mit Einzelbetten bzw. Queensbett. Wer ein klassisches Explorer-Modell mit Querbett und Garage sucht, muss zum I 695 G greifen.

Gegenüber dem Vorgängermodell ist er um 50 Zentimeter in die Länge gewachsen und nun optional auch mit großem Kühlschrank erhältlich.

Supercheck: Concorde Carver 791 L

Foto

Bernd Thissen

Datum

20. August 2013
5 4 3 2 1 5 5 3
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