Alles über Hymer B-Klasse
Premiere: Hymer B-Klasse 14 Bilder Zoom

Vorstellung Hymer B-Klasse: Die elegante Antwort

Der Wettbewerb macht Druck: auch im eigenen Haus. Als Reaktion steht die neue Hymer B-Klasse nun hübscher, leichter und besser ausgestattet am Start. Technisch orientiert sie sich am Vorgänger.

Die Konkurrenz schläft nicht. Das gilt erst recht im umkämpften Segment der integrierten Reisemobile. Die aktuelle B-Klasse gilt zwar als Erfolgsmodell, aber nach rund drei Jahren Bauzeit lassen die Verkäufe von Hymers Bestseller etwas nach.

Wettbewerber schließen auf, aufstrebende Marken wie Carthago machen Druck. Und auch im eigenen Haus finden die Kunden Alternativen: Der Exsis-i hat sich sich zum echten Quotenbringer entwickelt; schmaler, aber schöner als die B-Klasse - und zudem leichter.

Bei der Neuentwicklung der B-Klasse vor drei Jahren folgte die Form stark der Funktion. So geriet der Bug sehr steil, um ein möglichst breites Hubbett unterzubringen. Der Integrierte wirkte daher etwas streng. Besonders hier setzt Hymer mit dem Facelift für 2014 an. Die neue B-Klasse übernimmt die eleganten Züge des höher positionierten B-SL, ist jedoch fast 20 Zentimeter niedriger als das große Flaggschiff. Praktischer Nebeneffekt: Die Motorhaube samt Öffnung wird größer, der Zugang - auch durch den Wegfall der Quertraverse im Fiat-Motorraum - besser. Das Seitenwanddesign mit großflächigen Beklebungen hat sich schon zur Saison 2013 dem Familienlook angepasst. Am Heck betont eine neue, dunkel abgesetzte Querspange oben eine auch technische Verbesserung: Das Kunststoff-Teil fügt nun ohne störende Zwischenstücke Heck, Seitenwände und Dach harmonischer zusammen. Gut zwei Meter tiefer fällt die Doppelschwinge der Heckleuchten ins Auge - traditionell ein Attribut der höheren Preisklassen bei Hymer.

Eine Dachbeplankung aus GfK gibt es nun serienmäßig. Schon zur aktuellen Saison war die B-Klasse mit einem speziellen Leichtbauboden samt GfK-Unterbahn ausgestattet worden. Aufgesetzt werden alle neuen Modelle auf einen Alko-Tiefrahmen, was einerseits den Fahrkomfort verbessert, andererseits auch Gewicht spart. Dazu tragen auch eine Neukonstruktion des Doppelbodens und andere Maßnahmen bei. Das Hubbett büßte trotz flacherer Front nur wenig an Breite ein. Es reicht weiter in den Innenraum, außerdem macht eine geschicktere Führung des Frontrollladens oben im Bug den wuchtigen Holzkasten überflüssig. Den Komfort verbessern bei allen Betten punktelastische Tellerfedern. Zudem ersetzt Hymer die schweren Federkernmatratzen durch bequemere aus Kaltschaum.

Eine erweiterte Serienausstattung soll B-Klasse-Fahrern künftig das Leben unterwegs erleichtern. Weder für die vielfach verstellbaren Pilotensitze noch für die Fahrertür ist ein Extraobolus fällig. Das Beladen der Heckgaragen klappt besser durch große Türen auf beiden Seiten. Radio- und TV-Vorbereitung sowie ein Halter für den Flachbildschirm sind ebenso wie das große Dachfenster mit Beleuchtung grundsätzlich ohne Aufpreis an Bord.

Das Ende der Preislistenakrobatik also? Ausstattungsbereinigt jedenfalls soll die neue B-Klasse sogar günstiger werden. Ein kleiner Trost, doch wirkliche Schnäppchen wird auch der Jahrgang 2014 nicht feilbieten. Mindestens 74.990 Euro sind für den kleinsten B 504 anzulegen. Die beiden Top-Modelle 678 und 698 stehen mit 83 490 Euro in der Liste. Die Bandbreite von acht Modellen lässt kaum Wünsche offen. Allein mit drei Einzelbetten-Grundrissen reagiert Hymer auf die Wünsche der deutschen Kunden. Mal sehen, was der Konkurrenz dazu einfällt.

Daten und Preise Hymer B-Klasse

Preis: ab 83.490 Euro
Basis: Fiat Ducato, Alko-Tiefrahmen, Frontantrieb, ab 96 kW/130 PS
Gesamtgewicht: ab 3500 kg
Länge/ Breite/ Höhe: 7500/ 2250/ 2900 mm
Empfohlene Personenzahl:
2-4
Baureihe: Acht Grundrisse ab 5,99 m Länge bietet Hymer an. Der Schwerpunkt liegt auf Modellen mit Einzelbetten im Heck.
Info: Telefon 07524/9990, www.hymer.com

Hymer B-Klasse leicht gemacht

Ordentlich abgespeckt hat Hymer bei der neuen B-Klasse. Das gelingt unter anderem durch eine optimierte Doppelbodenkonstruktion, bei der leichtere Kunststoff-Stützen die massiven Holzbretter ersetzen. Nach guten Erfahrungen beim Exsis-i kommt dessen Leichtbaubodenplatte in etwas abgeänderter Form nun auch in der B-Klasse zum Einsatz. Einzelne Stehwände im Wohnraum sind zudem als Sandwich-Konstruktion ausgeführt; ein leichtes Hohlkammerprofil gewährleistet dabei Stabilität.

Zudem bringen das Alko-Chassis und leichtere Matratzen weitere Ersparnis. In Summe rechnet Hymer mit 80 bis 100 Kilo und bietet selbst die 7,50 Meter langen Top-Modelle für drei Personen mit 3,5 Tonnen an. Wie gut das funktioniert, werden indes erst Tests zeigen.

Supercheck: Concorde Carver 791 L

Foto

Uli Regenscheit

Datum

1. August 2013
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