Premiere, Frankia A 50 Plus 6 Bilder Zoom

Vorstellung Frankia A 50 Plus: Nase im Wind

Der Frankia A 50 Plus interpretiert den guten alten Grundriss mit Hecksitzgruppe und Alkoven neu – und liegt damit ganz im Trend.

Ein neues Alkovenmobil? Da werden vor allem Familien aufmerksam. Reifere Paare nehmen die klassische Aufbauform dagegen selten ins Visier. Das muss nicht so bleiben. Auf den Frühjahrsmessen bewies jedenfalls ein zarter Trend zu Alkovenmodellen mit Hecksitzgruppe das Gegenteil.
Bei Frankia hat man Erfahrung mit dieser Konstellation und kennt die Zielgruppe gut. „50 Plus“ heißt deshalb ganz konsequent der Neuzugang unter den Frankia A-Modellen. Paare, die sich bisher aus Gründen des Schlafkomforts lieber den Teilintegrierten zuwandten, können im Frankia A 50 Plus ähnliche Vorzüge entdecken - nur eben im Bug statt im Heck.

Über eine seitlich ausziehbare Treppe erreicht man die Einzelbetten in der Frankia-Aufbaunase. Dort reicht die Höhe zwar nicht zum Sitzen, an gefühlter Weite mangelt es dank Bugfenster aber nicht. Aus der Koje wird so fast ein Schlafzimmer. Wegen des ebenen Mittelstücks zwischen den etwa zwei Meter langen Liegeflächen könnte man im Frankia auch quer übernachten.

Unstrittige Vorteile der Alkovenbauweise zeigen sich weiter hinten: Die Betten über dem Fahrerhaus begünstigen eine klare Trennung zwischen Wohnzimmer und unisoliertem Cockpit. Dazu verbessern sie die gesamte Raumausnutzung.
Der A 50 Plus fällt kürzer aus als ein typischer Teilintegrierter mit Einzelbetten und separater Dusche. Gleichzeitig hat das 50-Plus-Modell eine Sitzgruppe, von der viele Teilinte-griertenfahrer nur träumen können. In der angepeilten Kundschaft dürften sich viele noch mit Nostalgie an die früher üblichen Rundsitzgruppen erinnern. Mit sechs Personen am Tisch kommt im neuen Frankia kein Völlegefühl auf.

Anders als damals rufen aber nicht nur lange Sofas eine gehobene Wohnlichkeit hervor, sondern das gesamte Ambiente. Eine ganze Batterie von Schaltern erlaubt unterschiedliche Lichtstimmungen und setzt das verfeinerte Möbeldesign in Szene. Es lohnt sich, genauer hinzusehen, denn die strukturierten Folienoberflächen sehen edlen Furnieren zum Verwechseln ähnlich.

Als echter Frankia hat der Frankia A 50 Plus aber mehr zu bieten als optische Finessen. Die Lehnen an der Sitzgruppe heben sich mit einem Griff, um die Längsbänke flugs in zwei weitere Einzelbetten umzubauen. Ebenso schnell erschließt sich der Sinn dieser Übung: Weitere Umbauoptionen erlauben die Fahrt zu viert. Zwei Passagiere finden in den äußeren Ecken der Sitzgruppe gurtgesicherte Plätze. Unter diesem Aspekt ist der A 50 Plus auch für Familien eine Überlegung wert.

Auf einen Blick: Frankia A 50 Plus

Preis: ab 71.000 Euro
Basis: Fiat Ducato, Alko-Tiefrahmen, Frontantrieb, 96 kW/130 PS
Gesamtgewicht: 3850 kg
Länge/Breite/Höhe: 7080/2300/3150 mm
Empfohlene Personenzahl: 2-4   
Baureihe: Der A 50 Plus gehört zur Holiday Class von Frankia. In dieser Größenklasse versammeln sich nun fünf A-Modelle, die nicht nur für Familien gedacht sind.
Info: Telefon 0 92 27/73 80, www.frankia.de

Neu eingerichtet für 2012

Alle Frankia erhalten zum Modelljahr 2012 ein erneuertes Mobiliar. Die Käufer dürfen zwischen einem dunkleren und einem helleren Farbton wählen.
Ebenfalls neu: das optionale Wassersystem namens Blue Aqua. Es besteht aus einem rollbaren 20-Liter-Tank, einer Tauchpumpe und einem separaten Wasserhahn in der Küche. Das System lässt sich leicht sauber halten und soll auch unter ungünstigen Bedingungen die höchstmögliche Wasserqualität sicherstellen.

Frankia erweitert zudem das Hubbettangebot für Teilintegrierte. Der T 640 und T 680 SD-B haben ein absenkbares Bett über der Sitzgruppe hinter dem Fahrerhaus.

Report: Günstige Reisemobile

Foto

Ulrich Kohstall

Datum

24. Juli 2011
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