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Test: Luftboot

Das Grabner Explorer ist ein Luftboot für alle Fälle. promobil hat es zu Wasser gelassen.

Das 1850 Euro teure und knapp 20 Kilogramm schwere Luft-Kajak Grabner Explorer macht sich, ein wenig Übung und eine Pumpe mit Saugfunktion vorausgesetzt (ab 30 Euro mit Manometer), 70 x 35 x 30 Zentimeter klein. Über sechs Sicherheitsventile lässt sich das Explorer in rund zehn Minuten startklar befüllen. Die aufblasbaren Bug- und Heckverdecke machen das Boot sehr steif, was Laien das Manövrieren erleichtert und Profis die Fahrt in Wildwasser bis zur Stufe 4 ermöglicht. Wegen des ausgeformten Kiels ist die Kursstabilität sehr gut. 170 Kilogramm Zuladung, große Stauräume (60 Liter im Heck, 40 Liter im Bug), stabile Lochleisten und der bequeme Luftsitz samt Fußstütze erlauben auch Mehrtagestouren. Das Obermaterial ist robust und lässt sich selbst von Angelhaken nicht beeindrucken. Passiert doch mal was, geht die Reparatur mit dem mitgelieferten Flickset leicht von der Hand.
Das Explorer lässt sich mit Originalzubehör sogar zum Segel- oder Motorboot aufrüsten oder mit ein- oder zweiseitigen Auslegern stabilisieren. Wer lieber zu zweit paddelt, bekommt den Luftboot-Klassiker auch als 2200 Euro teure Tandemversion namens Explorer 2. Info: Telefon 0 74 34/42 25 10 und im Internet unter www.grabner-sports.at.

Teures Reise-Schlauchboot mit tollen Fahreigenschaften.

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Datum

15. Mai 2006
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