Alles über Laika Ecovip
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Test: Laika Ecovip H

Mit dem komplett überarbeiteten Laika Ecovip kommt ein neues Gesicht aus Italien.

Alle Achtung - da hat Laika wirklich Mut bewiesen. Die italienische Hymer-Tochter, die bereits mit ihren Kreos-Modellen stark auf die Designkarte gesetzt hat, wagt auch bei der Neuauflage ihrer Mittelklasse- Integrierten der Ecovip-Baureihe einen großen Sprung. Nicht nur Besitzer des bisherigen Ecovip i müssen sich umgewöhnen und mögen sich an der durchaus polarisierenden Gestaltung der Front reiben.
Ob alle Details wie etwa die optisch dominierenden mattgrauen Flächen bis zum Produktionsstart - der für Dezember geplant ist - so bleiben, muss sich noch zeigen. Insgesamt präsentiert sich der neue Laika aber auf jeden Fall als Charaktergesicht mit eigenständiger Linienführung, das geschickt mit Elementen aus dem Automobildesign wie dem silberfarbenen Kühlergrill und den Rundscheinwerfern spielt.

Am Heck wird die Linie durch den dynamischen Dachspoiler und einen schwungvoll gestalteten Stoßfänger mit integrierten Rückleuchten wieder aufgenommen. Beim Zusammenfügen der Karosserieteile haben sich die Laika-Ingenieure den Automobilbau als Vorbild genommen. Sichtbare Fugen mit Dichtungsmaterial gibt es nicht. Bereits der Prototyp überrascht mit akkuraten Spaltmaßen und sauberen Übergängen. Die Fahrerhausscheiben werden bündig eingeklebt. Bei der Materialwahl vertraut Laika auf die bewährte Ecovip-Konstruktion mit Wänden aus Alu-Sandwich, dessen Isolierschicht aus hochverdichtetem Schaum (ähnlich Styrofoam) besteht. Breite Aluprofile decken die Aufbaukanten ab. Wie der Vorgänger hat auch die Neuauflage zwei solide Fahrerhaustüren aus GfK. Auch das praktische, von beiden Seiten zugängliche Unterflur-Staufach taucht bei der neuen Konstruktion wieder auf.

Bereits bekannt aus aktuellen Ecovip-Alkovenmobilen und Teilintegrierten ist der gediegene Möbel- und Ausbaustil mit dem modisch-dezenten Knick in den Hängeschrankklappen. Vor allem den Wünschen italienischer Reisemobilisten wird der Grundriss des Premierenmodells H 710 mit L-Sitzgruppe, Seitendinette und Etagenbetten gerecht werden. Es sollen aber alsbald zwei weitere Varianten folgen, die hierzulande sicher mehr Interessenten finden dürften. Beide Modelle werden vorn eine Längssitzgruppe aufweisen, die sich mit den Cockpitsitzen erweitern lässt. Dahinter folgt jeweils eine Winkelküche. In der ersten Variante wird gegenüber das Bad platziert und im Heck ein Doppelbett mit Garage eingebaut. Die zweite, kürzere Variante setzt dagegen auf ein geräumiges Bad hinten quer. Was die einzelnen Modelle kosten werden, ist noch nicht raus. Der Vorgänger lag bei etwa 60 000 Euro. Beim Basisfahrzeug müssen sich die Fans der Ecovip-Integrierten allerdings umstellen. Statt des Iveco Daily kommt nun der erneuerte Fiat Ducato mit Tiefrahmenchassis von Alko zum Einsatz. Freunde des Heckantriebs sollten die Laika- Flinte aber noch nicht ins Korn werfen, denn die neue Frontmaske ist so konstruiert, dass auch andere Basisfahrzeuge darunter Platz finden. Modern und eigenständig, so tritt der neue Ecovip an, im wichtigsten Marktsegment der Konzernmutter Hymer auch hierzulande verstärkt mitzumischen.

Technische Daten (Stand: September 2002)
Hersteller: Laika
Modell: Ecovip H 710
Basisfahrzeug: Fiat Ducato Maxi
Typ: Integrierter
Preis: ab 69546 EUR
Sitze mit Gurt: 3
Schlafplätze: 7
Zul. Gesamtgewicht: 3500 kg
Länge: 7140 mm
Breite: 2320 mm
Höhe: 2900 mm
Basismotor: Diesel
KW: 94
PS: 127
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Autor

Datum

21. September 2002
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