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Test: Kontaktgrill

Das Angebot an Freiluftkochgeräten wächst und macht Lust auf kulinarische Experimente.

Enders verwirklicht mit seinem Nevada die Idee von der Küche aus dem Koffer fast perfekt. Zusammengeklappt und gefaltet ginge er fast noch als Handgepäck durch, wäre nicht das kapitale Gewicht von 19 Kilogramm. Nach dem Aufbau freut sich der Koch an einer großflächigen, beschichteten Kontaktgrillfläche (zwei Drittel gerippt, ein Drittel glatt), die von zwei Edelstahlbrennern befeuert wird. Diese beziehen ihren Brennstoff über einen Regler aus der Propan-Flasche. Das Gerät steht stabil in bequemer Arbeitshöhe auf ausklappbaren Füßen. Der Kontaktgrill hat mehr mit der Pfanne als mit dem Grillrost gemein.
Vom Schweinehals über die Schmorzwiebeln bis zum Spiegelei lassen sich hier komplette Mahlzeiten gleichzeitig bereiten. Das Rösten geschieht relaxt, es brennt dank feiner Regelung selten etwas an, und das Ergebnis ist sehr solide – für manche fast schon langweilig. Der Preis ist da schon eher aufregend, denn der Nevada kostet im Fachhandel stolze 250 Euro. Info: Telefon 0 23 92/97 82 31, www.enders-colsman.de.

Brückenschlag zwischen Grillen, Braten und Kochen.

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Datum

5. Juli 2005
5 4 3 2 1 5 5 1
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