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Knaus Sun-Traveller 650 LG

Interessantes Außendesign

Mit markanten Linien und Renault-Basis startet der Knaus Sun-Traveller ins Modelljahr 2006.

04.07.2005 Redaktion promobil

Charakteristische graue Anbauteile am Alkoven entwickelten sich über Jahre hinweg zum Markenzeichen der beliebten Knaus Traveller. Vor zwei Jahren wurde dieses Stilelement aufgegeben und der Schwestermarke Weinsberg überlassen, die es mit Ecken und Kanten auf eigene Weise interpretierte.

Zurück blieben verhältnismäßig schlichte, unauffällige Alkovenmobile, und obendrein unterschieden sich die günstige Sport- und die gehobene Sun-Traveller-Baureihe äußerlich kaum voneinander.

Nach dem furiosen Start des Sun Ti auf Renault Master im letzten Jahr, der besonders auch durch sein eigenständiges Außendesign auffiel, erhält nun auch die Traveller-Variante nach ähnlichem Muster eine optische Aufwertung. Die silbergrauen Seitenwände des Ti bleiben dem Traveller zwar verwehrt. Die optisch abgerundete Nase aber, die der Teilintegrierte nur dezent mit seiner Haube über dem Fahrerhaus andeutet, steigert sich am Sun-Alkoven zu weißen, wie überdimensionale Kantenleisten wirkenden Kunststoff-Formteilen. Diese betonen einerseits die dynamische Alkovenform und strahlen andererseits im Gesamtbild die Solidität eines Doppel-T-Trägers aus.

Über die geschwungene Alu-Dachreling läuft die Linie bis zur markanten Heckwand, an der die Baureihenverwandtschaft mit dem Sun Ti am stärksten betont wird. Auf den ersten Blick scheint dies auch für das Basisfahrzeug zu gelten – hier wie dort lächelt der freundliche Franzose mit den Glupschaugen und der umgedrehten Fliege am Revers. Der Sun Traveller ist die erste Alkovenbaureihe eines deutschen Serienherstellers, die auf den Renault Master als Basis setzt – nach dem Erfolg des Sun Ti die konsequente Fortsetzung. Anders als beim Teilintegrierten folgt hinter dem Fahrerhaus aber ein Alko-Tiefrahmen statt des Original-Flachbodenchassis unter dem Sun Ti. Eine Notwendigkeit, die sich aus der Doppelboden-Bauweise der Sun-Traveller ergibt. Am Konstruktionsprinzip des Aufbaus hat sich bei der Übertragung vom Fiat Ducato kaum etwas geändert, allerdings galt es, die Maße an das höhere Master-Fahrerhaus anzupassen. Vom angestammten Platze weichen musste der Frischwassertank.

Im Fiat-Traveller ist er direkt hinter dem Fahrerhaus zwischen den Rahmenholmen im Boden versenkt. Beim Master macht sich an dieser Stelle der 100-Liter-Dieseltank breit, deshalb rutschte der Frischwasservorrat im Doppelboden in die Fahrzeugmitte. Im Gegensatz zum Sun Ti bietet Knaus den Renault in sechs von neun Grundrissen der Sun-Traveller-Reihe alternativ zum Fiat Ducato an. Möbelbau und Ausstattung bleiben zum neuen Modelljahr unverändert – egal mit welcher Basis. Ähnliches gilt für die Preise. Eine erste Ausfahrt ließ für die Master-Variante eine etwas komfortablere, weniger straffe Federung erkennen. Der 114-PS-Basismotor müht sich mit dem großen Alkoven spürbar mehr als im flachen Sun Ti.

Technische Daten (Stand: Juli 2005) Hersteller: Knaus Modell: Sun-Traveller 650 LG Basisfahrzeug: Renault Master 120 2,5 dCi Typ: Alkoven Preis: ab 50980 EUR Sitze mit Gurt: 4 Schlafplätze: 6 Zul. Gesamtgewicht: 3500 kg Länge: 6920 mm Breite: 2300 mm Höhe: 3090 mm Basismotor: Turbodiesel KW: 84 PS: 114

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