Test: Kühlboxen: Kalt aus der Kiste

Elf Kühlboxen, die mit Peltier-, Kompressor- oder Absorbertechnik die Temperaturen senken sollen, traten in der Klimakammer zum großen promobil-Vergleich an.

Kühlboxen arbeiten mit verschiedenen Techniken. Es gibt Absorbergeräte, die aufgebaut sind wie ihre Vettern in Caravans. In einem geschlossenen System wird Ammoniaklösung erwärmt, verdampft und schließlich wieder ver­flüssigt. Dieser Prozess entzieht dem Kühlraum der Kühlboxen die Wärme. Dies funktioniert bis zu einem Temperaturunterschied von rund 25 Grad gegenüber der Umgebungstemperatur (T, sprich: delta t).

Um korrekt arbeiten zu können, brauchen Absorber-Kühlboxen außerdem eine ebene Stand­fläche, und sie verbrauchen relativ viel Energie. Sie können mit 12 oder 230 Volt sowie mit Propan-Gas betrieben werden. Und sie arbeiten vollkommen geräuschlos.

Ebenso leise arbeiten die Peltierelemente, die in den thermoelektrischen (oder: Peltier-)Kühlboxen ihren Dienst tun. Häufig werden zur Unterstützung der begrenzten Kühlleistung (T: 30 Grad, bis maximal 1 Grad herunter) Ventilatoren eingesetzt, die sich durch ihr Brummen bemerkbar machen.

Die dank der begrenzten Technik leichten Peltierboxen arbeiten lageunabhängig mit 12 oder 230 Volt, sind in der Anschaffung günstig, im Verbrauch aber eher hungrig.

Die dritte Sorte, Kompressor-Kühlboxen, arbeitet nach dem Prinzip der Haushaltsgeräte. Hier transportiert ein Kältemittel, das im Laufe des Prozesses von einem Kompressor verdichtet wird, die Wärme nach draußen. Kompressorgeräte erreichen verlässlich tiefe Temperaturen bis minus 18 Grad (T: 50 Grad). Sie können deshalb sogar zum Transport von Gefriergut benützt werden. Die Kompressortechnik wiegt schwer und macht die Kühlboxen teuer. Sie kosten ein Mehrfaches vom Preis der Peltier- und Absorber-Mitbewerber.

Neben dem Aggregat besteht eine Kühlbox aus einem mehr oder weniger isolierten Behälter aus Kunststoff. Im hochpreisigen Bereich besteht die Kühlkammer bisweilen aus Aluminium. Dazu gibt es Anschluss- und Bedienungspaneele in robuster und weniger robuster Ausführung, Gasanschluss bei den Absorbern und meist eine Tragevorrichtung in Form von Henkeln, Griffen und Griffmulden.

Die in der Klimakammer ermittelten Messwerte, Testdaten, Preise und Informationen zum Testverfahren finden Sie auf den Folgeseiten. Klicken Sie dazu bitte auf "Nächste Seite".

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Rainer Lachenmaier

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