Premiere: Caravan-Salon, Reisemobile 2015, Fiat 26 Bilder Zoom

Neues bei den Wohnmobilen 2015: Trends fürs kommende Jahr

Auf dem Caravan-Salon standen erneuerte Basisfahrzeuge im Mittelpunkt. Ein willkommenes Plus an Technik, Ausstattungsideen und Design verzeichneten aber auch die meisten Auf- und Ausbauten.

Die größte Freizeitfahrzeugmesse der Welt hat ihre Tore wieder geschlossen. Zeit für eine erste Einordnung des Modelljahrgangs 2015. Was waren die Höhepunkte der großen Neuheitenschau? In diesem Jahr fällt die Antwort schwerer denn je.

Nicht spektakuläre Innovationen oder visionäre Studien, sondern schickere Basisfahrzeuge standen über alle Messehallen und Fahrzeugklassen hinweg im Rampenlicht.

Andere wichtige Neuerungen fanden geradezu im Verborgenen statt, wie etwa Verbesserungen in der Aufbautechnik. Dass es Wohnmobilentwicklern nicht an der nötigen Inspiration fehlt, beweisen die vielen Einrichtungsneuheiten.

Einige bekannte Ideen wurden in zeitgemäßer Form wiederbelebt, andere ganz neue Grundrisse müssen ihre Bewährungsprobe auf dem Markt noch bestehen. Gleichzeitig ist manche Baureihe stillschweigend verschwunden. Ihre Zurückhaltung begründen viele Hersteller mit übersichtlicheren Angeboten und verbesserter Fertigungsqualität – das sollte im Sinne der Käufer sein.

Mehr Technik

Ein Großteil der Technik eines Reisemobils steckt im Basisfahrzeug. Und zum Jahrgang 2015 kommt einiges hinzu. Die mit Abstand beliebteste Basis, der Fiat Ducato, erhält Assistenzsysteme für mehr Fahrsicherheit – analog aktuellen Pkw. Der weniger gute Teil der Nachricht: In Reisemobilen kosten Spurhaltewarner und Co extra, manchmal sogar das unbedingt empfehlenswerte ESP. Ebenfalls in Neuauflage zu haben: Ford Transit, Iveco Daily, Renault Trafic und das Mercedes-Duo V-Klasse und Vito.

Parallel machen die Aufbauten konstruktive Fortschritte. Von der Mittelklasse aufwärts verabschiedet sich Holz als tragende Struktur zugunsten dauerhafterer Materialien. Unsichtbar wandelt sich auch die Bordtechnik. Der sogenannte CI-BUS vernetzt elektronisch gesteuerte Komponenten und soll Bedienbarkeit und Service trotz mehr Komfortausstattung erleichtern.

Mehr Ideen

Kann es nach Jahrzehnten des Reisemobilbaus überhaupt noch neue Grundrissideen geben? Nach einem Rundgang über den Caravan-Salon 2014 kann man diese Frage bejahen. Bei den Kompakten machen sich die Hersteller intensiv Gedanken, wie man eine Komplettausstattung auf wenig Fläche unterbringt. Mit dem richtigen Kniff hat eine separate Dusche auch im Campingbus Platz oder ein Queensbett in einem unter sieben Meter langen Teilintegrierten. In der großen Klasse zählt Wohnzimmerkomfort. Das funktioniert besonders gut, wenn man die gute Stube nach hinten verlegt. Hecksitzgruppen feiern ihre Wiedergeburt in völlig neuer Form.

Mehr Design

Hingucker gehören zu einer Messe. Doch sieht man einmal davon ab, setzt sich im Außendesign von Reisemobilen eher eine dezente Linienführung durch. Grundsätzlich gilt das auch für die Einrichtung. Allzu verspielte Details verschwinden inzwischen wieder. Dafür bekommen Käufer immer mehr Freiheiten. Durch wachsende Wahlmöglichkeiten bei Möbeldekoren und Polstern fällt es leicht, eigene Akzente für individuelle Wohnlichkeit zu setzen.

Report: Günstige Reisemobile

Foto

Bernd Thissen

Datum

12. November 2014
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