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Test: Hobby AK

Angriffslustig prescht der Caravan-Marktführer vor. Sechs neue Alkovenmodelle gehen 2004 ins Rennen.

Die Richtung steht fest: Hobby ist fest entschlossen, seine Reisemobil-Stückzahlen zu verdoppeln. Den Hauptanteil daran soll die Alkovenbaureihe übernehmen. Endlich kommt Schwung in das Angebot.
Aus Sicht der Käufer schien der Kurs in den vergangenen Jahren nicht ganz so klar. Zum Modelljahr 2000 nahmen die Alkoven langsam Fahrt auf, wählten eine Abzweigung über eine zweite Billigbaureihe und kamen vor einem Jahr fast zum Stillstand. Nur noch drei sehr ähnliche Grundrisse standen zuletzt zur Wahl. Hintergrund des abrupten Wechsels zwischen Gas und Bremse: begrenzte Produktionskapazität.
Einerseits wollte Hobby den wachsenden Reisemobilmarkt nicht links liegen lassen. Andererseits hatte die Alkovenfertigung wenig Platz zwischen streng rationalisierter Caravanproduktion und Manufaktur der legendären 600er-Modelle.
Halbe Sachen kamen für Hobby-Chef Harald Striewski bei der Problemlösung nicht in Frage. Eine völlig neue Produktion musste her.

In unmittelbarer Nähe zu den Caravanhallen entstand am Traditionsstandort Fockbek nahe Rendsburg ein Reisemobilwerk. Ab Oktober rollen Alkovenmodelle aus den Toren – ohne Probleme auch in vierstelliger Stückzahl pro Jahr. Voraussetzung für den Erfolg: eine breite Auswahl. Die Alkovengeneration 2004 besteht aus sechs Modellen zwischen knapp sechs Meter und siebeneinhalb Meter Länge – allesamt typisch für den Stil des Hauses Hobby. Wie bei den Caravans sind modular angelegte Grundrisse auf eine rationale Fertigung ausgelegt. So ergeben sich attraktive Grundpreise. Noch unter 40 000 Euro kostet die Kurzversion 585 MC. Gleichzeitig vermeiden die Alkoven jeden Anschein eines Billigmodells, im Gegenteil.

Wie bei den eleganten Hobby-Teilintegrierten macht die zweifarbige Metalliclackierung im unteren Bereich des Aufbaus klar, dass hier nicht irgendein Reisemobil vorfährt, erst recht wenn wie beim gezeigten 670 KMC auf Wunsch Leichtmetallräder montiert sind. Der Fiat Ducato mit Alko-Fahrgestell sichert passende Abmessungen bei Radstand und Spurweite: die Proportionen stimmen. Nach Experimenten in der vergangenen Saison geht das Außendesign wieder weitgehend auf die 1999 vorgestellte Linienführung zurück. Eine spitze Alkovennase und breite Abdeckleisten an den Aufbaukanten erinnern spontan an die weit kostspieligeren Modelle von Concorde oder Phoenix. Anders als bisher kann Hobby aber nun auch Grundrisse anbieten, die in gehobenen Klassen gewünscht werden.

Technische Daten (Stand: September 2003)
Hersteller: Hobby
Modell: AK 585 MC
Basisfahrzeug: Fiat Ducato 15
Typ: Alkoven
Preis: ab 40900 EUR
Sitze mit Gurt: 4
Schlafplätze: 4
Zul. Gesamtgewicht: 3500 kg
Länge: 5886 mm
Breite: 2280 mm
Höhe: 2990 mm
Basismotor: Diesel
KW: 62
PS: 84
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Datum

1. September 2003
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