Alles über Frankia Compact Class
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Test: Frankia Compact Class 6000

Die Integrierten von Frankia kommen mit markantem Gesicht und einer vergrößerten Aufbaubreite.

Eigentlich sollte nur ein neues Außendesign die Integrierten von Frankia aufwerten. Kaum waren aber die Änderungen verabschiedet, da fiel auf, dass der Aufbau und die etwas in die Jahre gekommene Einrichtung nicht mehr zueinander passten. „Und weil wir am Ende praktisch alle Teile geändert hatten, entschieden wir uns, den Aufbau zu Gunsten von mehr Wohnqualität gleich ein paar Zentimeter breiter zu machen“, erklärt Frankia-Geschäftsführer Giam Hoang.
Jahr für Jahr überrascht der Wahl-Franke die Branche mit technischen Neuerungen und pfiffigen Detaillösungen. Nach dem Doppelboden, dem absenkbaren TV-Schrank und dem ausfahrbaren Erker entstand zum Modelljahr 2002 also ein komplett neuer Integrierter auf Mercedes Sprinter.

Mit designerischer Unterstützung der Konzernmutter Pilote stellten die Techniker in Marktschorgast ein I-Modell auf die Beine, das sich automobiler gibt denn je. Der Frankia greift geschickt die Formen des Basisfahrzeugs auf und wirkt so im besten Sinne wie ein aufgeblasener Mercedes. Gleichzeitig nutzt Frankia die Chance und verbessert nochmals die Konstruktion. Zum Ringankerprofil im Bereich der Verbindung von Seitenwänden und Boden kommt jetzt ein exklusiv entwickelter Ringkern am Übergang von der Seitenwand zum Dach. Oberstes Ziel: Stabilität und jahrelange Dichtheit. Bei der Außenhaut vertraut Frankia weiterhin auf GfK, wobei nunmehr auch der Unterboden durch eine Lage des Fasermaterials geschützt wird. Die größere Dachrundung mit noch breiteren Kantenprofilen und das dezentere und gleichzeitig hochwertiger wirkende Außendekor passen gut zur rundlichen Frontmaske. Gestärkt durch eine erfolgreiche Saison, wurden die Innenräume aufgemöbelt. Ziel war es, ein jugendlicheres Dekor und elegantere Klappen ins Mobil zu bringen – ohne die angestammte Kundschaft mit modischem Schnickschnack zu verschrecken.

Tatsächlich besitzen die helleren Hölzer mit dem klangvollen Namen Vermont Ahorn eine feinere Maserung. Die Möbelklappen tragen Massivholzkanten, die im unteren Bereich einen rundlichen Schwung aufweisen. Form und Funktion soll fortan ein neuartiges Klappenschloss verbinden. Griff und Verschluss werden technisch getrennt. Trotzdem öffnen die Türen mit einem Griff und verriegeln selbsttätig wie Hakenschnäpper. Vier Aufbaulängen und zwei Dutzend Grundrisse schlagen die Franken in Kombination mit der Integrierten-Kabine vor. Wie gewohnt sind diese Aufteilungen aber auch als Alkoven oder T-Modelle zu haben. Darunter findet man Lösungen Festbett im Heck, Etagen- oder breitem Einzelbett. Drei Optionen stehen rund um die L-Sitzgruppe zur Verfügung. Will der Kunde hier gelegentlich nächtigen, kann er Variante mit ausziehbarem Lattenrost wählen. Soll es eine reine Sitzgelegenheit sein, kommen ergonomische, feste Polster zum Einsatz. Als dritte Option bietet Frankia die Couch-Variante mit neuem ovalem Tisch. Hier kann mangels Gurten tatsächlich nur im Stand Platz genommen werden. Der Verzicht auf Gurte und Gestell spart 50 Kilogramm. Keine unwichtige Überlegung, um in Gewichtsfragen weiterhin schlank zu bleiben.

Technische Daten (Stand: September 2001)
Hersteller: Frankia
Modell: Compact Class 6000 DL
Basisfahrzeug: MB Sprinter 313 CDI
Typ: Integrierter
Preis: ab 58540 EUR
Sitze mit Gurt: 4
Schlafplätze: 4
Zul. Gesamtgewicht: 3800 kg
Länge: 5951 mm
Breite: 2248 mm
Höhe: 3100 mm
Basismotor: Diesel
KW: 95
PS: 129
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Autor

Datum

20. September 2001
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