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Test: Faller-Rennbahn

Lieben Sie heiße Reifen? Die Faller-Rennbahn im Koffer bittet zum Rennen.

Die Idee ist super. Die Umsetzung allerdings zeigt dann doch die Grenzen der Miniaturisierung auf. Der Modellhersteller Faller hat eine Rennbahn so geschrumpft, dass ein rund zwei Meter langer Parcours in einen handelsüblichen Alu-Aktenkoffer passt. Das Ganze wurde zum 60. Firmenjubiläum im vergangenen Jahr kreiert und in einer limitierten Auflage von 1000 Stück auf den Markt gebracht.
Die Rennstrecke mit kühnen Schwüngen, langen Geraden und zwei Kreuzungen ist durchaus anspruchsvoll gestaltet. Das landschaftliche Drumherum mit Reifenstapeln, Bandenwerbung, Bäumen, Lampen und mehr ist liebevoll und sehr atmosphärisch geraten. Am vorderen Rand sind die Ablagen für zwei Karts, den 9-Volt-Block, einen Hauptschalter und die Fahrregler untergebracht.
Hier beginnt die Beurteilung etwas kritischer zu werden. Das Feeling beim Drücken der Fahrregler erinnert an Lumpis durchgekauten Gummiball, und auch das Fahrverhalten der Karts ist hin und wieder störrisch. Aufgrund des geringen Gewichts fehlt es bisweilen an Traktion auf den Stromabnehmern, so dass sie manches Mal einfach stehen bleiben, andererseits hoppeln die Leichtgewichte auch gerne mal an der Kreuzung in die falsche Schiene, und es fahren zwei Karts hintereinander her. Und dann ist da noch der Preis, der ist leider auch super. Der komplette Koffer kommt auf knapp 600 Euro. Info: Telefon 0 18 05/10 91 11, www.proidee.de.

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Datum

25. Dezember 2006
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