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Test: Fahrrad mit Trethilfe

Fahrrad mit Trethilfe: Ein Elektromotor in der Nabe gibt beim Vital-Bike zusätzlichen Schub.

Geht es um motorisierte Fahrräder, denkt man meist an Mofas. Ein klassisches Mofa bringt jedoch Nachteile mit sich: Es benötigt eine Versicherung und verhindert die für den Fahrer gesundheitsfördernde Wirkung des Pedalierens. Das Vital-Bike mit elektrischem Nabenmotor dagegen unterstützt den Fahrer lediglich. Ohne Treten erlaubt die Maschine im Vorderrad maximal 6 km/h. Damit ist das Vital-Bike ein perfektes Vehikel für Radler, die sich etwa an Steigungen nicht ganz verausgaben wollen. Tritt der Fahrer in die Pedale und dreht gleichzeitig am „Gasgriff“ so bekommt er künstlichen Rückenwind.
Solche Pedelecs (Pedal Electric Cycles) werden wie ein Fahrrad behandelt und sind von Zulassung, Führerschein- und Helmpflicht befreit. Gewöhnungsbedürftig ist die Drehrichtung des Motorschalters: Der Griff wird nach vorne und nicht wie beim Motorrad nach hinten gedreht. Daran gewöhnt man sich ebenso schnell wie an den relativ hohen Schwerpunkt des Rades. Apropos Schwerpunkt: Rund 29 Kilogramm muss man stemmen, wenn man das Vital-Bike auf einen Heckträger hieven möchte. Eine Erleichterung bringt es, wenn der Akku (6 Kilo) vorher abgezogen wird. Erfreulich niedrig ist der Durchstieg des Bikes. Der Preis in guter Ausstattung (Hydraulik-Bremse,
7-Gang-Schaltung etc.) fängt bei 1600 Euro an.
Info: Telefon 0 93 43/80 39, www.vital-bike.de.

Keine Ausrede mehr möglich für den Fahrradmuffel.

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Datum

5. Juni 2006
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