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Test: Die Pfadfinder

Mit dem Scout wagt sich auch Weinsberg ins Terrain der Billiganbieter vor. Preise ab 34.900 Euro lassen aufhorchen.

Die Vorhut machte im Frühjahr 2007 das Schwestermodell. Knaus schickte Sky TI und Traveller vor, um das Gelände im Kampfpreis-Segment zu sondieren. Wieso sollte man Konkurrenten wie McLouis, Carado, Chausson oder Sunlight den Schauplatz alleine überlassen?

Der Feldversuch mit dem limitierten Sondermodell verlief Erfolg versprechend. Frei nach der Maxime „Jedes Jahr eine gute Tat“ geht die Knaus-Tabbert-Group, zu der auch Weinsberg gehört, jetzt mit ihrem Angebot in die Breite. Die Billigflieger von Knaus und Weinsberg gehen gemeinsam an den Start.

Scout heißt die Baureihe bei Weinsberg – auch um die vom Konzernmarketing verordnete Outdoor-Kompetenz der Marke zu unterstreichen. Wer dabei allerdings an Offroad oder Allrad denkt, ist auf der falschen Fährte. Die Basis des Scout bildet der frontgetriebene, komfortable Renault Master mit Flachbodenchassis.

Das ist ungewöhnlich in der Preisklasse, in der üblicherweise der günstige Ford Transit die Reviermarken setzt.

Preis: 30.000 bis 40.000 €
Typ: Alkovenmobile
Schlafplätze: 4

Interessante Initiative, um das boomende Einsteigersegment zu bedienen.

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Autor

Foto

Foto: Frank Schröer

Datum

18. Februar 2008
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