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Roller Team Auto-Roller 284 TL (2015): Günstig Ford-fahren

Die italienische Marke Roller Team überrascht mit einer neuen, besonders preiswerten Baureihe auf Ford: Auto-Roller. promobil gibt erste, exklusive Einblicke in die günstigen Wohnmobile.

Das untere Preissegment beherrschten italienische Marken einst fast nach Belieben. Das hat sich gewandelt. Um hier wieder ein gewichtigeres Wörtchen mitreden zu können, startet die Marke Roller Team nun mit einer brandneuen Baureihe.

Auto-Roller – der Name ist freilich kein Unbekannter. Er steht einmal mehr für günstige Modelle, die aber nicht auf das absolute Preisbrechersegment unter 40.000 Euro abzielen, sondern mit umfangreicher Serienausstattung im Bereich bis 45.000 Euro überzeugen sollen. Ein Baustein für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist dabei der neue Ford Transit. Trotz der Verbesserungen beim Modellwechsel tut er sich noch etwas schwer, als Basisfahrzeug Fuß zu fassen.

Die Trigano-Gruppe, die als erste mit den Marken Chausson und Challenger und jetzt mit Roller Team in größerem Stil auf den Transit setzt, erhält offenbar gute Einkaufskonditionen: Die neuen Auto-Roller-Modelle kommen bereits serienmäßig mit dem stärksten Motor (155 PS), zwei Airbags, Klimaanlage, Tempomat und Radio mit Lenkradbedienung.

Darauf baut Roller Team seinen weitgehend holzfreien Aufbau, der außen ringsum auf GfK setzt, mit XPS-Schaum gedämmt ist und an den Plattenrändern Verstärkungsleisten aus Kunststoff verwendet. Nur in einem Punkt hebt sich der Auto-Roller von seinen Baureihengeschwistern ab: Die Innenverkleidung der Wände besteht klassisch aus foliertem Sperrholz, statt aus Kunststoff.

Mehr als Standard soll auch der Innenausbau bieten. Das dunkle Holzdekor kontrastiert reizvoll mit glänzend weißen Fronten. Die Klappen der Hängeschränke sind doppelt abgeknickt, was ihnen zudem eine eigenständige Note verleiht.

Die umfangreiche LED-Beleuchtung mit direkten und indirekten Lampen taucht das Ganze ins rechte Licht – ohne dass dafür ein Aufpreis bezahlt werden müsste. Gleiches gilt für den modernen, schlanken 140-Liter-Kühlschrank mit separater Schublade, dem großen Dachfenster über dem Cockpit bei den Hubbett-Modellen oder der manuellen Höhenverstellung für alle Queens- und Doppelquerbetten.

Alkovenfans können zwischen drei Grundrissen wählen. Zwei Etagenbetten-Modelle, eines knapp unter, eines etwas über sieben Meter Länge, sind im Programm. Der unten gezeigte Auto-Roller 298 mit Doppelquerbett und Heckgaragen, misst 7,12 Meter und kostet 42.700 Euro plus Nebenkosten (ca. 1700 Euro).

Bei den Teilintegrierten finden sich drei Modelle, die jeweils über sieben Meter messen und Queens-, Einzel- oder Querbetten bieten. Alle verfügen über separate Duschen, Winkelküchen und relativ große Sitzgruppen. Und für rund 1200 Euro extra werden aus den "P"- die ansonsten identischen "TL"-Modelle mit elektrisch absenkbarem Hubbett.
Als günstiger Einstieg lockt außerdem ein kürzeres Einzelbetten-Modell, der 285 P mit 6,91 Meter Länge. Er verzichtet auf die separate Dusche, den großen Kühlschrank und auf die Hubbett-Option, kostet dafür aber auch nur 41.990 Euro – und zur Einführung auf der CMT in Stuttgart soll er als Messeangebot sogar dann doch die 40.000 Euro knacken.

Optimierte Produktion

Flexibel, aber auch zuverlässig, so soll die Produktion idealerweise arbeiten. Die Fertigungsstätte der italienischen Trigano-Tochter in Cusona, einem kleinen Ort im Herzen der Toskana, wurde vor ein paar Jahren auf Losgröße eins umgestellt. Das heißt, einzelne Modelle aus dem Programm laufen kunterbunt gemischt durchs Band, so wie sie eben gerade von Kunden bestellt werden. Das stellt größere Herausforderungen an die Fertigungslogistik wie auch an die Mitarbeiter. Damit dennoch eine gleichbleibend hohe Qualität produziert wird, holte man sich 2011 externe Hilfe ins Haus. Experten von Porsche Consulting führten Prinzipien des Qualitätsmanagements aus der Automobilindustrie ein. Nun muss sich jedes Fahrzeug am Bandende im gleißenden Licht dem unerbittlichen Auge des Qualitätsprüfers stellen. Mängel werden erfasst und ins System eingegeben – zur Nacharbeit und zur Prozessoptimierung.

Vergleichstest: Forster T 738 EB/Sunlight T 67/ Weinsberg TI 700 MEH

Foto

Jürgen Bartosch

Datum

14. Januar 2015
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