Alles über Carthago c-tourer
Reisemobil Carthago C-Tourer I 144 LE Epic 9 Bilder Zoom

Carthago C-Tourer I 144 LE Epic: Kurzer Integrierter mit Schiebebett

Der neue Carthago I 144 LE nutzt einen cleveren Trick fürs Bett: Um Länge zu sparen, lässt sich das linke Einzelbett – je nach Bedarf – zusammenschieben oder in die Dusche hinein um 30 Zentimeter ausziehen.

Platz sparen durch intelligente Lösungen kann man im Wohnmobil nie genug. Einzelbettenmodelle, die weder an der Sitzgruppe und der Küche noch an einer separaten Dusche sparen wollen, sind in der Regel über sieben Meter lang – oder mindestens eines der Betten ist nur für Kleingewachsene tauglich.

Um diesem Platzdilemma zu entrinnen, setzt Carthago nun beim neuen C-Tourer-Modell I 144 LE auf eine trickreiche Mehrfachnutzungsstrategie. Neben dem nämlichen Zweck kann die Dusche – dank einer Kleiderstange an der Dachhaube – auch als Aushilfskleiderschrank und Trockenkammer eingesetzt werden.

So weit bekannt – neu ist, dass sich das benachbarte Einzelbett samt Trennwand am Fußende in die Duschkabine hinein um rund 30 Zentimeter ausziehen lässt und dann zwei Meter Länge erreicht. Beim Zusammenschieben wiederum stellt sich das Kopfteil vor der Heckwand auf und dient so als bequeme Chaiselongue etwa zum Schmökern.

Das Bad auf der rechten Seite hat eine eigene Gliederschiebetür, die als Sichtschutz zugezogen werden kann – unabhängig von der Schiebetür, die den Heckbereich als Privatsphäre abtrennt. Davor setzt Carthago die kompakte Küche, die sich mit einer Kapselkaffeemaschine aufrüsten lässt. Serienmäßig ist dagegen der große, schlanke Kühlschrank, der in griffgünstiger Höhe gegenüber bereitsteht.

Erstmals zu sehen im Premieren-C-Tourer ist zudem das neue Möbeldesign "Epic", das ab sofort für die meisten der nun neun Modelle der Baureihe optional (1.490 Euro) bestellbar ist. Durch eine klarere, schnörkellose Linienführung und ein neues Esche-Holzdekor, kombiniert mit Klappen im Hochglanz-Elfenbein-Look, ergibt sich insgesamt ein merklich frischeres, moderneres Bild. Schließlich soll der C-Tourer als günstigste der Carthago-Baureihen auch ein jüngeres Publikum ansprechen.

Dass dabei neben den optischen die praktischen Dinge eine mindestens ebenso große Rolle spielen, weiß man auch beim Hersteller aus dem oberschwäbischen Aulendorf. So erhalten die Ablagen, die seitlich unten am Hubbett montiert werden, nun klappbare Fronten und mausern sich damit zu kleinen Hängeschränken. Hier lassen sich in unmittelbarer Nähe zur Sitzgruppe Reiseführer, Handyladegerät und Ähnliches geschickt verstauen. Genauso gern nimmt man auch die neue Schuhschublade in Beschlag, die sich aus der Stirnseite der Querbank herausziehen lässt.

Denn Platz kann man in einem Reisemobil nie genug haben – sei es, um sich gemütlich auszustrecken oder Gepäck zu verstauen. Der neue I 144 LE ist ab 80.250 Euro erhältlich.

Alle Infos zum Carthago C-Tourer I 144 LE Epic

Preis: ab 80.250 Euro
Basis: Fiat Ducato, Alko-Tiefrahmen, Frontantrieb, ab 96 kW/130 PS
Gesamtgewicht: 3.500 kg
Länge/Breite/Höhe: 6.990/2.370/2.890 mm
Empfohlene Personenzahl: 4
Baureihe: Der C-Tourer ist die günstigste Baureihe der Marke. Der Unterschied zum höherwertigen Chic C-Line liegt vor allem im flacheren Funktions-Doppelboden ohne Außenzugang.
Info: www.carthago.de

Vergleichstest: Forster T 738 EB/Sunlight T 67/ Weinsberg TI 700 MEH

Foto

Ingolf Pompe, Jürgen Bartosch

Datum

9. März 2016
Dieser Artikel stammt aus Heft promobil 03/2016.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
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