Carthagos neuer Chic sieht die Welt mit anderen Augen. Halt! Nicht so schnell. Denn Chic ist nicht gleich Chic. Nach dem Vorbild großer Autohersteller übt Carthago Diversifizierung, baut die Chic-Reihe mit neuen Varianten und Ausstattungslinien weiter aus. Korrekt haben wir es hier mit dem E-Line zu tun.
Der grenzt sich vom günstigeren C-Line durch seine ernstere Mine und eine bessere Ausstattung ab, ist tendenziell länger und auf jeden Fall schwerer. Auch die preisliche Differenz ist keine Kleinigkeit. Die dritte Stufe in der Chic-
Hierarchie verkörpert der S-Plus. Jenseits von 100.000 Euro kommen Iveco Daily oder Mercedes Sprinter ins Spiel. Das Programm gipfelt in der Schwergewichtsvariante High-Line.
Wer in den E-Line einsteigt, ist also schon ein Chic-Aufsteiger. Er heizt beispielsweise oberklassegerecht mit Warmwasser, fährt im höheren Doppelboden größere Tanks und mehr Batterien durch die Gegend und hat auf jeden Fall einen alten 3er- oder einen neuen Klasse-C-1-Führerschein.
| Preis: | 100.000 bis 150.000 € |
|---|---|
| Typ: | Integrierte |
| Schlafplätze: | 4 |
Der finanzielle Hintergrund sollte natürlich stimmen. Doch zu bemängeln gibt es wenig am Chic E-Line. Er ist solide gebaut und kann auch funktional überzeugen. Ein Raumbad-Grundriss ist ein Muss, die Regenbrause allerdings verzichtbar. Wer viel frei steht, sollte über eine Solaranlage nachdenken.








