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Pilote Galaxy 740GJ im Test

Integriertes Wohnmobil mit Doppelboden

Wer baut DEN GÜNSTIGSTEN INTEGRIERTEN MIT DOPPELBODEN? Foto: Ingolf Pompe 31 Bilder

Wer ist der günstigste Integrierte mit Doppelboden? Es ist der Pilote Galaxy 740 GJ. Der preiswerte Franzose ist nicht nur ein echtes Schnäppchen, sondern bietet viel Platz für wenig Geld.

01.05.2017

Was haben der Pilote Galaxy 740 GJ und ein Beluga-Wal gemeinsam? Der Meeressäuger ist vielleicht nicht der eleganteste, aber mit seiner kurzen Schnauze und dem gedrungenen Körperbau hat er etwas ungemein Knuffiges und Sympathisches – und er ist obendrein sehr intelligent und sprachbegabt. Man nennt ihn darum auch den „Kanarienvogel des Meeres“. Es besteht zumindest optisch eine gewisse Ähnlichkeit. Denn die zum aktuellen Modelljahr mit komplett neuer Front angetretene Baureihe trägt auch ein Schnäuzchen im Integriertengesicht.

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Der Vorderwagen ist optisch von der großen Windschutzscheibe abgesetzt. Das sorgt nicht nur für ein markantes Erscheinungsbild, sondern verspricht auch praktische Vorzüge in puncto Motorzugang und stimmigem Raumgefühl im Fahrerhaus, nebst guter Übersichtlichkeit. Der Galaxy kann aber auch kühle Rechner begeistern, die einen günstigen Integrierten suchen, der mindestens einen Funktionsdoppelboden aufweist. Kaum eine andere Keller-Baureihe kann da aktuell preislich mithalten, und zudem steht eine große Modellauswahl bereit, die auch ausgefallenere Grundrisse umfasst.
Zum Supercheck trat jedoch das beliebte Einzelbetten-Modell Pilote Galaxy 740 GJ in der günstigsten Ausstattungslinie Essentiel an.

Hier geht es direkt zu den Kapiteln:

Basisinfos zum Pilote Galaxy 740 GJ

Rahmenfenster, XPSSchaum-Dämmung sowie GfK-Dach und -Boden sind Serie. Foto: Ingolf Pompe

Gurte/Schlafplätze: 4/4
Zul. Gesamtgewicht: 4400 kg
Länge/Breite/Höhe: 7,49/2,30/2,85 m
Grundpreis ab: 66.500 Euro

Wohnen

Der Doppelboden ist beim Pilote Galaxy 740 GJ gerade so hoch gebaut, dass sich ein ebener Übergang ins Fahrerhaus ergibt. Das hilft natürlich, um das Cockpit ohne störende Stufe oder Höhenunterschied der Sitze in die Runde zu integrieren. So kommen fünf bis sechs passable Sitzplätze zusammen. Die Lehnenpolster der Bänke sind allerdings unkomfortabel steil und wenig konturiert geformt.

Die Tischplatte ist groß genug für zwei. Für vier Gedecke wird es jedoch eng, und spätestens wer den optionalen fünften Gurtplatz ordert, sollte auch gleich den absenk- und erweiterbaren Tisch mitbestellen, der auch die Möglichkeit zum Bettumbau bietet.

Zwei weitere Schlafplätze stellt das serienmäßige Hubbett im Cockpit bereit. Für den Aufstieg gibt es neben der Seitenbank auch noch eine Alu-Einhängeleiter. Liegemaße und Unterbau versprechen durchschnittlichen Schlafkomfort. Klasse ist das vorn quer angeordnete breite Ablagebord mit integrierter Beleuchtung. Lampen zum Lesen sucht man dagegen vergeblich.

Gut zugängliche Einzelbetten mit wenigen Hängeschränken zugunsten der Kopffreiheit. Foto: Ingolf Pompe

Wer den 740 GJ als reines Zwei-Personen-Mobil nutzen möchte, kann alternativ auch einen Frontausbau mit Schränken ordern. Denn das Eignerpaar nutzt üblicherweise die Einzelbetten im Heck. Mit 1,90 und 2,00 Meter Länge bei 80 Zentimeter Breite erreichen sie Maße, die den meisten Paaren komfortablen Schlaf ermöglichen. Die Lattenroste unter den Bultex-Kaltschaummatratzen sparen allerdings die Fußenden aus – zumindest eine Unterlüftung wäre angebracht. Ansonsten überzeugen die Betten durch besonders viel Kopffreiheit, weil hier auf Hängeschränke verzichtet wird. Dafür sind zwei pfiffige Ecklautsprecher installiert, die auch im Bett Radiohören ermöglichen.

Reichlich Ablagen und sehr helle Lesespots sind ebenfalls vorhanden. Schmökerfans investieren zudem am besten noch in die aufstellbaren Kopfenden der Lattenroste, die bei den höheren Ausstattungslinien serienmäßig sind. Der Aufstieg zu den Betten gelingt leicht über zwei Treppenstufen. Auch dann noch, wenn die optionale Betterweiterung mit Auszug und Zusatzmatratze eingesetzt wird, da sie auch noch eine Einhängeleiter umfasst.

Eine Schiebetür schottet das Schlafzimmer bei Bedarf ab. Schließt man auch noch die solide Sanitärraumtür über den Gang hinweg, entsteht ein Raumbad über die gesamte Aufbaubreite. Toilette und Waschtisch lassen sich aber auch sonst vernünftig nutzen in dem etwas karg wirkenden Bad, das auf den zweiten Blick aber weder mit Stauraum noch mit Accessoires wie Handtuchstange und Klorollenhalter geizt. Gerne nutzt man auch die Dusche gegenüber. Die Bewegungsfreiheit ist gut, was auch an dem fast vollständig im Doppelboden verschwundenen Radkasten liegt. Die knappe Stehhöhe wäre zwar ein Manko, das jedoch die Klarglasdachhaube merklich abzumildern versteht. Eine klappbare Trockenstange gibt es immerhin optional.

Die verschachtelte Anordnung von Kocher und Spüle lässt relativ viel Arbeitsfläche frei. Foto: Ingolf Pompe

Die einfache Essentiel-Ausstattung macht sich auch in der Küche bemerkbar: Müllbehälter und Dunstabzugshaube kosten extra, der Backofen ohnehin. Der 160-Liter-Kühlschrank und die Schubladen mit sanften Endeinzügen sowie die aufwendige Beleuchtung sind aber stets Serie. Geschickt sind Kocher und Spüle verschachtelt, sodass daneben noch einiges an Arbeits- und Abstellfläche frei bleibt. Der große Hängeschrank schluckt reichlich Vorräte, und auch gegenüber gibt es noch einen großen Oberschrank und eine Schublade.

Beladen

Zwei ansprechend große Kleiderschränke verwahren unter den Bettenden allerlei Blusen, Hemden und Jacken. Die breiten Türen und aufstellbaren Deckel erleichtern den Zugang. Eine automatische Beleuchtung gibt es zwar nicht, dafür aber eine helle Deckenlampe. Mit drei Hängeschränken ist die übrige Stauraumausbeute im Schlafzimmer jedoch weniger üppig. Im höheren Heck-Doppelboden versteckt sich aber noch ein passabel großes Fach, das als Platzreserve, eventuell auch für Küchenvorräte dienen kann.

Das Bodenfach an der Sitzgruppe fällt aufgrund der hier geringeren Kellertiefe merklich kleiner aus. Während die Querbanktruhe durch Heizung und Elektroinstallationen wie Batterie und Ladegerät belegt ist, dient sich die komplett freie seitliche Sitztruhe mit großer Deckel- und Seitenklappe zum Einstieg hin förmlich als Schuhschrank an. Ein großer und ein kleiner Hängeschrank ergänzen das Stauraumangebot, offene Ablagen sind rund um die Sitzgruppe aber nur spärlich gesät.

Platz für Sperriges offeriert überdies die große, fast quaderförmige Heckgarage, die serienmäßig über zwei große Türen verfügt. Zurrschienen, Kleinteilfächer, Beleuchtung und Steckdose kosten aber extra. Auf der Optionsliste steht zudem die praktische Schürzenschublade, die Zubehör wie Kabeltrommel und Keile aufnimmt.

Das Maxi-Chassis inklusive Auflastung auf 4,4 Tonnen Gesamtgewicht verhilft dem Testwagen zu einer satten Zuladung von genau 1000 Kilogramm. Auch an den Achsen bleibt Luft für die vier- bis fünfköpfige Besatzung. Ganz anders stellt sich aber die Gewichtssituation beim serienmäßigen 3,5-Tonner dar. Selbst für zwei Personen gilt dann Zurückhaltung bei Extras, Gepäck und Wassertankbefüllung.

Beladungstipps

TECHNIK Foto: Ingolf Pompe

Mit dem 4,4-t-Chassis bietet der Pilote Galaxy 740 GJ reichlich Zuladungsreserven und ist damit auch für vier oder optional fünf Personen gerüstet. Wer den 740er zu zweit als 3,5-Tonner nutzen möchte, kann dies bei strikter Disziplin bezüglich Sonderausstattung und Gepäck eventuell realisieren. Der bessere Kompromiss ist dann aber wahrscheinlich das kürzere und leichtere Modell 700 GJ.

Technik

Pilote nennt seine Aufbaukonstruktion Isotek. Ein wesentliches Merkmal ist der Verzicht auf Holz als tragendes Element – verrottungsresistente Alu-Profile und PU-Schaumleisten übernehmen diese Aufgabe. Als Dämmschicht kommt XPS-Schaum zum Einsatz. Dach und Unterboden sind mit einer GfK-Bahn verkleidet. Die Wände hüllen sich in leichteres und glänzenderes Aluminium. Gegen Aufpreis können sie aber auch in robusterem GfK bestellt werden. Alu-Rahmenfenster, Türen und Klappen mit Doppeldichtungen und Seitenschürzen aus Alu-Profilen gehören zum Serienumfang.

Optionale Stauschublade hinter der Seitenschürze. Foto: Ingolf Pompe

Der 740 GJ setzt wie alle Galaxy mit einer „0“ als letzter Modellziffer auf einen gestuften Zentraldoppelboden. Das bedeutet, unter Sitzgruppe und Küche erstreckt sich der 130 Millimeter hohe Keller nur im mittleren Bereich über den Chassislängsholmen. Dabei trennen hier nur dünne, wenig isolierende Kunststoff-Hohlkammerplatten den Doppelboden nach außen ab. Eine abgesenkte Wanne erweitert ihn zudem stellenweise nach unten zur Aufnahme des Abwassertanks. Ab dem Sanitärbereich wächst der Doppelboden dann auf 245 Millimeter lichte Höhe und die volle Aufbaubreite und schafft Platz für den 130-Liter-Frischwassertank.

Die Beleuchtungsausstattung sorgt sowohl für helles wie angenehmes Licht am Abend. Bis auf das Bad kann sie fast überall Bestnoten einheimsen. Versorgt werden die Lampen aus der Bordbatterie, die zwar mit herkömmlicher Blei-Säure-Technik arbeitet, aber immerhin 105 Ah speichert. Und der Platz für einen zweiten Akku (320 Euro) gleich daneben ist in der Querbanktruhe schon vorgesehen. Das Ladegerät mit maximal 18 A Ladestrom reicht dann aber nur noch so gerade eben. Eine Doppel-USB-Ladebuchse steht an der Wand zwischen Sitzgruppe und Küche parat – weitere an den Betten wären noch eine ideale Ergänzung.

Der Gaskasten ist vorn rechts neben dem Beifahrersitz integriert. Die breite Tür ermöglicht unabhängiges Tauschen der Flaschen. Durch die komplett offenen Belüftungslöcher im Boden dringt allerdings viel Feuchtigkeit und Schmutz in den Kasten, was für elektronische Gasventile wie Duomatic & Co. auf Dauer nicht förderlich sein dürfte. Teil des Frühlingspakets ist auch die Truma Combi 6 – empfehlenswert, damit auch im Heckbereich noch Wärme ankommt.

Lichtcheck angelehnt an din EN 12464-1; Farbabstimmung auf zirka 4000 Kelvin

LICHTCHECK Foto: Ingolf Pompe

Die Sitzgruppe hat überall mehr als 200, teils über 300 Lux. Unter dem Lesespot sind es gar mehr als 800. Die Küche erreicht mit 238 Lux im Schnitt die empfohlenen 300 nicht ganz. In der Spitze sind es 462 Lux. Während die Dusche im Schnitt gute 240 Lux erreicht, bleibt es im Bad deutlich zu dunkel. Das eigene Gesicht im Spiegel hat sogar nur 165 Lux. Die Lesespots an den Betten sind klasse, mit über 1000 Lux. Am Hubbett gibt es keine.

Fahren

Fahrer mit wenig Integriertenpraxis werden oft vom ungewohnten Raumgefühl im Cockpit verunsichert. Der Pilote Galaxy 740 GJ mit seinem abgesetzten Bug rückt die Frontscheibe ein wenig näher zum Fahrer – sodass die Proportionen etwas gewohnter und damit angenehmer erscheinen. Pilote hat bei der Neugestaltung der Front zudem auf die Sicht vor den Bug geachtet – mit spürbarem Erfolg.

Trotz „Schnauze“ ist der Motor nur schlecht zugänglich. Foto: Ingolf Pompe

Die breiten A-Säulen und die hängenden Außenspiegel erfordern – etwa bei der Einfahrt in Kreisverkehre – allerdings erhöhte Aufmerksamkeit. Und auch die schmalen Haupt- und flachen Weitwinkelspiegel unterstützen die Rundumsicht nicht optimal. Dafür stehen dem Fahrer links vom Lenkrad der Rückfahrmonitor, die Spiegelverstellung, der Fensterheber, der Motorhaubenöffner und ein Flaschenfach hilfreich zur Seite.

Zur Geräuschkulisse trägt der ordentlich gedämmte Motor nur mäßig bei. Dagegen lassen sich verschiedene Bauteile aus dem Ausbau durch Fahrbahnunebenheiten zum Quietschen und Klappern anregen. Mit dem 150-PS-Motor und dem automatisierten Schaltgetriebe fährt sich der 4,4-Tonner kommod – aber nur bei sehr zurückhaltendem Gasfuß sparsam. Trotz der abgesetzten Bugschnauze ist der Motorzugang eher schwierig: Scheinwerfer und Waschwasserstutzen sind gut zugänglich – Ölpeilstab und -stutzen aber kaum.

Preise

Der Pilote Galaxy 740 GJ ist schon in der Basisvariante Essentiel ganz ordentlich ausgestattet. Das aktuelle Frühlingspaket für 2350 Euro – erhältlich bis Ende April – macht das gute Preis-Leistungs-Verhältnis noch attraktiver – was sich auch im Vergleich zu Konkurrenzmodellen zeigt. Wer einen günstigen Integrierten mit Funktionsdoppelboden sucht, kommt am Galaxy kaum vorbei. Mit der Sensation- (4500 Euro) und der Emotion-Linie (8000 Euro) kann der Ausbau in Optik und Ausstattung weiter aufgerüstet werden.

  • Grundpreis: 68.145 Euro
    (Fiat Ducato Multijet 130, Motor 96 kW/130 PS) mit TÜV und Zulassungsbescheinigung II
  • Testwagenpreis: 79.416 Euro

Das fiel uns auf

(+) Heizung, Batterie und Ladegerät sind kompakt und gut zugänglich in der Querbank installiert.

(+) Dachhaube und aufpreispflichtige Kleiderstange machen die Duschkabine zur Trockenkammer.

(+) Alles da: Rückfahrmonitor, Spiegeleinstellung, Motorhaubenöffner und Flaschenfach.

(+)(-) Praktisch ist das beleuchtete Ablagebord vorn am Hubbett. Richtige Leselampen fehlen dagegen.

(+)(-) Eine Doppel-USB-Ladebuchse findet sich bei der Küche, an den Betten gibt es aber leider keine.

(-) An den Ölpeilstab und den -einfüllstutzen heranzukommen ist tatsächlich eine Zumutung.

Die Baureihe Pilote Galaxy:

Der Seitensitz wird optional zum 5. Gurtplatz. Foto: Ingolf Pompe

Preise: 60.500–85.000 Euro
Basis: Fiat Ducato
Länge: 5,99–7,87 m
Gesamtgewicht: 3500–4500 kg
Weitere Modelle: 17

Charakter:

Alle Pilote-Integrierten sind in der Galaxy-Baureihe zusammengefasst. Das breit gefächerte Angebot beginnt mit drei Kompaktmodellen unter sechs Meter Länge. Im Bereich um sieben Meter treten die Varianten mit der Modell-Endziffer „1“ hinzu, die sich durch einen Alko-Tiefrahmen und einen durchgängigen Doppelboden auszeichnen. Die Top-Modelle 781 C und GJ kommen schließlich auf 7,87 Meter Länge und ein Gesamtgewicht von 4,5 Tonnen. Sämtliche Modelle sind wahlweise in einer der drei Ausstattungsvarianten Essentiel, Sensation oder Emotion verfügbar.

Sitzen
Schlafen
  • Bequem erreichbare Einzelbetten mit gutem Liegekomfort, großzügiger Kopffreiheit, vielen Ablagen und hellen Lesespots.
  • Sitzgruppe mit fünf bis sechs Plätzen, keine Stolperstufen. 
  • Hubbett mit Einhängeleiter, beleuchteter Ablage und sicherem Herausfallschutznetz. 
  • Allenfalls durchschnittliche Hubbettmaße, keine Leselampen, keine Dachhaube.
  • Sitzbänke mit steilen, unkonturierten Lehnenpolstern, relativ kleine Tischplatte.
  • Routinierter Möbelbau ohne besondere Finessen.
Bad
Küche
  • Winkelküche mit einem guten Stück echter Arbeitsfläche, sanft schließenden Schubladen und großem Kühlschrank.
  • Toilettenraum zum Raumbad erweiterbar, großzügige, gut nutzbare Duschkabine.
  • Küche ohne Dachhaube, Dunstabzug wenig effizient.
Aufbau
Bordtechnik
  • Solider, verrottungsresistenter Aufbau mit XPS-Isolierung und GfK-Dach/-Boden.
  • Stimmungsvolle und überwiegend helle Lampenausstattung.
  • 130-Liter-Frischwassertank, gut zugänglicher Gaskasten, USB-Ladebuchse.
  • Schwaches Bad-Licht, keine Lesespots am Hubbett, Gaskasten verschmutzt leicht.
  • Keine USB-Ladebuchsen an den Betten.
Stauraum
Zuladung
  • Zwei große, gut zugängliche Kleiderschränke, zwei Bodenfächer, Sitztruhe für Schuhe.
  • Geräumige Heckgarage mit zwei großen Türen, praktisches Schürzenfach optional.
  • Mit Heavy-Chassis und 4,4-t-Auflastung großzügige Zuladungsreserven an Rädern, Achsen und insgesamt.
  • Relativ wenig Hängeschrankraum, spärlich gesäte offene Ablagen an der Sitzgruppe.
  • Zurrösen, Staufächer, Beleuchtung und Steckdose für Heckgarage kosten Aufpreis.
  • Als serienmäßiger 3,5-Tonner nur knappe Zuladung, reicht allenfalls für Paare.
Fahren
Sicherheit
  • Gutes Raumgefühl und viele hilfreiche, passend platzierte Details im Cockpit, gute Sicht vor den Fahrzeugbug.
  • Rundum zufriedenstellende Motorisierung mit 150 PS und Comformatic.
  • A-Säule und Spiegel stören Blick in Kurven, Hauptspiegel schmal, Weitwinkelteil flach.
  • Geräusche aus dem Ausbau.
Ausstattung
Preise
  • Attraktiver Grundpreis für einen Integrierten mit Doppelboden, konkurrenzfähiger Vergleichspreis, günstiges Frühlingspaket.
  • Reichlich Sonderausstattung verfügbar.
  • Einige praktische Details kosten extra.
  • Frankreich-lastiges Händlernetz.

Fazit

Attraktiver Franzose: Der Pilote-Integrierte hat mit seiner neuen Schnäuzchen-Front an Gefälligkeit und Charakter gewonnen. Die möglichen Vorteile dieser Bauform schöpft er aber nicht komplett aus. Seine Aufbautechnik mit dem Funktionsdoppelboden ist auf der Höhe der Zeit. Gepaart mit der attraktiven Preisgestaltung wird er fast schon zum Schnäppchen, besonders mit dem aktuellen Frühlingspaket. Das ein oder andere hilfreiche Detail muss bei der günstigen Essentiel-Ausstattung allerdings dazugebucht werden. Auch ein Vorteil: die große Auswahl bis hin zu den „1er“-Modellen mit durchgängigem Doppelboden.

Technische Daten
Pilote Galaxy
Grundpreis66.500 €
AufbauIntegriert
Maße (L/B/H)750/230/285 cm
Motor2,3 l Multijet 130
Leistung95 kW / 130 PS
Zul. Gesamtgewicht3500 kg
Sitze mit Gurt4 bis 5
Schlafplätze4 bis 5
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    Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
    pro 04/2017
    Heft 04 / 2017 15. März 2017 Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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