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Bürstner Lyseo T 734 im Test

Mittelklasse-Baureihe mit Queensbett-Modell

Mit dem Lyseo hat Bürstner eine KOMPLETT NEUE MITTELKLASSE-BAUREIHE auf die Räder gestellt. Foto: Ingolf Pompe 33 Bilder

Mit dem Lyseo hat Bürstner eine komplett neue Mittelklasse-Baureihe auf die Räder gestellt. Für eine erste Erfolgsprognose testet promobil das 7,49 Meter lange Queensbett-Modell.

12.10.2016 Thomas Gerhardt

Während einige deutsche Hersteller ihr Modellprogramm aktuell mit stückzahlträchtigen Einsteiger-Mobilen oder Premium-Modellen mit potenziell hohen Margen aufrüsten, stellt sich Bürstner in der Mittelklasse neu auf. Der neue Lyseo – so steht es in der Pressemappe geschrieben – ist der erste Schritt in das neue Modellkonzept der Marke. Mit insgesamt acht Grundrissen vom T-Modell (Lyseo T) und zwei weiteren Varianten mit Alkovenaufbau (Lyseo A) soll der Neuling, der keinen direkten Vorgänger hat, möglichst viele Kundenbedürfnisse abdecken und sowohl Paare als auch Familien ansprechen. 

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Neben der breiten Grundriss-Auswahl dienen technische Raffinessen wie ein beheizter Funktionsdoppelboden, das von Bürstner einst populär gemachte Zentralhubbett und ein verhältnismäßig günstiger Basispreis als Lockmittel. Mehrere sinnvoll gebündelte Pakete und zahlreiche Zusatzoptionen werten die Modelle nach Bedarf noch weiter auf.
Bereits vor der offiziellen Premiere auf dem Caravan-Salon schaut der Lyseo bei uns in der Redaktion vorbei und stellt sich in der 7,49 Meter langen Queensbett-Variante mit geräumigem Bad, linksseitiger Winkelküche und Hubbett über der Sitzgruppe dem umfangreichen Supercheck. Kann der T 734 im Test überzeugen? 

549 Euro kostet das Licht spendende Fenster in der T-Haube Foto: Ingolf Pompe
549 Euro kostet das Licht spendende Fenster in der T-Haube – vor allem mit Hubbett an Bord eine lohnende Investition.
Hinter einer Klappe geschützter Elektroanschluss. Foto: Ingolf Pompe
Hinter einer Klappe befindet sich ein geschützter Elektroanschluss.

Wohnen

Kleiner Aufpreis, große Wirkung: Bürstner hat den Lyseo-Testwagen freundlicherweise mit einer Zentralverriegelung für die Aufbautür ausgestattet. Erwähnenswert, weil das zum einen noch immer recht selten ist, zum anderen einen echten Komfortgewinn bedeutet. Die Tür per Knopfdruck ver- und entriegeln spart Zeit und ist einfach herrlich bequem – der 235-Euro-Sonderposten daher schon mal eine Empfehlung wert. 

Bei 7,49 Metern Außenlänge und einer Höhe von 2,95 Metern dürfte es wenig überraschen, dass es im T 734 recht luftig zugeht. Der Grundriss taugt sowohl als geräumige Zwei-Personen-Wohnung als auch für eine vierköpfige Familie – sofern das Hubbett für 1.150 Euro Aufpreis an Bord ist. Installiert über der Sitzgruppe, fällt es tagsüber aufgrund der sauberen Integration in das restliche Mobiliar kaum auf und fährt stets elektrisch auf Knopfdruck nach oben und unten. 

Die Sitzgruppe ergänzt Bürstner serienmäßig um einen Zusatzsitz und baut auf Wunsch eine L-Sitzbank ein. So finden bis zu fünf Personen am frei stehenden Tisch Platz. Dessen Platte ist ausreichend groß und kann in Quer- und Längsrichtung verschoben werden, sodass alle Plätze optimal eingebunden sind. Eine störende Podeststufe gibt es nicht.

Bequeme Polster und die Basisbezüge aus Kunstleder vollenden die Sitzgruppe zu einem gemütlichen Rückzugsort. Für stimmungsvolles Licht sorgt die Ambientebeleuchtung auf der Unterseite des Hubbetts. Am soliden Möbelbau gibt es nur wenig zu mäkeln. Lediglich die in die Griffe der Schrankklappen integrierten Öffner sind manchmal etwas hakelig. 

Die direkt hinter der Sitzgruppe eingebaute Winkelküche kann mit ausreichend Stauraum in einem Hängeschrank und fünf Schubladen punkten. Dazu kommen ein praktischer Flaschenauszug und Kellerfächer im Doppelboden. Die Ausstattung mit großem 146-Liter-Kühlschrank, Dreiflammkocher mit Elektro-Zündung und tiefem Rundspülbecken ist gut, es fehlt aber an Arbeitsfläche, die lediglich mit einer Abdeckung für Herd oder Spüle erweitert wird.

Dank der ausgeglichenen Raumaufteilung im T 734-Grundriss, ist auch das Bad recht geräumig. Bein- und Bewegungsfreiheit auf der Toilette und vor dem Waschbecken sind auf gutem Niveau, auch die Dusche mit eigener Kabine bietet ausreichend Platz und Stehhöhe. Der Radkasten verschwindet vollständig im Doppelboden, sodass er den Stehbereich nicht einschränkt. Was das Bad vermissen lässt, ist eine Möglichkeit, Handtücher zum Trocknen aufzuhängen. Dafür gibt es einen ausklappbaren Raumtrenner von der Badtür bis neben den Kühlschrank, der den Sanitärraum um eine Umkleidekabine erweitert. Der Kühlschrank ist dann aber nicht mehr von der Küche aus erreichbar.

Auch im Schlafzimmer ist das Platzangebot hervorragend. Die Liegemaße des Zentralbetts sind mit 1,34 auf 1,92 Meter zwar nur durchschnittlich und lassen sich auch nicht erweitern, das Bett ist aber von allen Seiten gut zugänglich, der Einstieg daher recht bequem. Die dicke Kaltschaummatratze auf einem Lattenrost bietet für die Nacht ausreichend Komfort. Bei Tag sorgen zwei riesige Seitenfenster und eine Dachhaube für viel Tageslicht, eine wirkungsvolle Trennung zum Mittelgang schafft die solide Schiebetür. 

In etwa gleich breit, aber noch einmal vier Zentimeter länger als im Heckbett sind die Liegemaße des Hubbetts, das quer eingebaut und von der Küche aus problemlos über eine Leiter zu erreichen ist. Schlafende sind mit zwei Sicherungsnetzen vor dem Herausfallen geschützt, müssen hier allerdings auf den Komfort einer Unterfederung verzichten. Auch die Matratze ist ein paar Zentimeter dünner und härter als im Queensbett. 

Großgewachsene müssen sich zudem darauf einstellen, dass das Hubbett die mit 2,05 Meter eigentlich recht üppige Stehhöhe im Bereich von Sitzgruppe und Einstieg auf knapp 1,85 Meter reduziert. Am gelungenen Gesamteindruck des Ausbaus kann das aber kaum rütteln.

Die Zentralverriegelung für die Aufbautür ist wärmstens zu empfehlen. Foto: Ingolf Pompe
Komfort-Plus für 235 Euro: die Zentralverriegelung für die Aufbautür ist wärmstens zu empfehlen.

Technik

Viel Licht, wenig Schatten gibt es im Technikkapitel zu vermelden. Nicht nur sprich-, sondern wörtlich, denn der Lyseo-Innenraum ist mit einer hervorragenden Beleuchtungsanlage ausgestattet. Dabei setzt Bürstner komplett auf energiesparende LED-Technik. Nur im Bad liefern die Lampen lediglich befriedigende Werte, alle anderen Bereiche sind bestens ausgeleuchtet (siehe Lichtcheck). 

Beim Aufbau mit Aluminium-Sandwichwänden, tragender Holzkunstruktion und herkömmlichem EPS-Schaum kann der Lyseo dagegen nur wenig glänzen. Immerhin sind Dach, Boden und Heckwand mit GfK beschichtet und somit vor Hagel respektive Spritzwasser gut geschützt. Die Aufbautüren sind mit doppelten Dichtungen versehen, Aluminium-Rahmenfenster optional erhältlich. 

Zu den technischen Besonderheiten zählen zweifelsohne das elektrisch absenkbare Hubbett sowie der bei Teilintegrierten seltene Doppelboden. Doch obwohl auch er von der serienmäßigen Truma-Heizung in 6000-Watt-Ausführung beheizt wird, muss die Isolierung und Heizfunktion für den Wassertank extra bezahlt werden, da der Tank nicht in den Doppelboden integriert, sondern darunter installiert ist. 

Der Rest der Bordtechnik lässt aber kaum Wünsche offen. Frischwassertank und Elektroanschluss sind bequem hinter einer Serviceklappe erreichbar und somit gut geschützt. Ebenso gibt es für die Gasflaschen ein eigenes, von außen gut erreichbares Fach. Die Anordnung nebeneinander erleichtert einen Wechsel der Flaschen, gegen Aufpreis ist zudem ein Sicherheits-Gasdruckregler mit Fernanzeige und Umschaltanlage verfügbar, mit dem die Nutzung der Gasanlage auch im Fahrbetrieb möglich ist. Elektrische Verbraucher werden von einer 90-Ah-Bordbatterie in der Truhe des Zusatzsitzes gespeist. Platz für eine Zusatzbatterie ist vorhanden, allerdings sind die Schutzmaßnahmen für die Blei-Säure-Batterie mit der unvollständigen Säurewanne nur unzureichend erfüllt. 

Fahren

Vor allem bei der Geräuschentwicklung verdient sich der Lyseo-Testwagen Lob. Während der zahlreichen Testkilometer machte der Ausbau nur auf wirklich holprigen Passagen oder unter Last, also beim Anfahren oder starkem Abbremsen, mit Klapper- und Knarzgeräuschen auf sich aufmerksam. Auch Windgeräusche bei höheren Geschwindigkeiten sind nicht unangenehm aufgefallen. Für eine sehr gute Wertung bei Fahrverhalten und -komfort reicht es aber dennoch nicht. Zu empfindlich ist der hohe Aufbau gegen Seitenwind. Zu ausgeprägt sind seine Wankbewegungen bei welliger Fahrbahn. Zu gefügig folgen die Vorderräder Spurrinnen im Asphalt. 

Der neue Euro-6-Diesel in der 130-PS-Ausführung ist ausreichend agil, liefert akzeptable Fahrwerte und bleibt dabei genügsam im Verbrauch. Auf der promobil-Verbrauchsrunde genehmigte er sich knapp zehn Liter Diesel auf 100 Kilometer – gemessen an der Fahrzeuggröße ein sehr guter Wert. Positiv fielen auch die Bremsen auf, die den T 734 aus Tempo 100 im Mittel nach 42,8 Metern zum Stehen bringen. Trotz seines langen Radstands von 4,30 Metern ist der T 734 einigermaßen handlich und stellt seinen Fahrer beim Rangieren vor keine allzu großen Herausforderungen. Als Unterstützung ist die optionale Rückfahrkamera aber dennoch empfehlenswert.

Preise

Rund 55.000 Euro sind für ein 7,50 Meter langes Queensbett-Modell der Mittelklasse ein annehmbarer Preis. Käufer sollten allerdings weitere 2.950 Euro für das obligatorische Chassis-Paket mit ESP und Beifahrer-Airbag einplanen und gegebenenfalls in die Rückfahrkamera für 809 Euro investieren. Wer sich zudem das Hubbett einbauen lässt, sollte auch auf das Dachfenster in der T-Haube nicht verzichten. Mit rund 61.000 Euro wäre der Lyseo T 734 dann rundum bereit für längere Touren und Reisen. 

Grundpreis 55.225 Euro
(Fiat Ducato 130 Multijet, Motor 96 kW/130 PS) mit TÜV und Zulassungsbescheinigung II
Testwagenpreis 63 979 Euro
Turbodiesel 109 kW/148 PS (0 kg) 1730 Euro
✘ ABS/ASR/ESP✔Serie/Serie/Paket
✘ Fahrer-/Beifahrer-AirbagSerie/Paket
Auflastung 3,85 t zGG (0 kg)190 Euro
✘ Chassis-Paket: Beifahrer-Airbag, el. u. beh. Außenspiegel, ESP, Tempomat, man. Klima, Pilotensitze mit Bezügen wie im Wohnraum (29 kg) ✔2950 Euro
✘ Ambiente-Paket: 4 Dekokissen, Tagesdecken, Spannbetttücher (7 kg)465 Euro
✘ elektrisches Hubbett (k.A.)1150 Euro
✘ Fenster in T-Haube (13 kg)✔549 Euro
✘ Garagentür links (8 kg)✔499 Euro
✘ Zentralverriegel. Aufbautür (2 kg)✔235 Euro
Pioneer-Infotainmentsystem inklusive Rückfahrkamera (5 kg)✔1290 Euro
Kosten und Service
Kfz-Steuer (3,5 t zGG, S4) 240 Euro
Haftpflicht/Vollkasko (500 Euro SB, Tarif Allianz) 565/1492 Euro
Dichtigkeitsgarantie/Kontrolle 60/12 Monate
Servicestellen in Deutschland/Europa 60/250 

✘im Testwagen enthalten; ✔empfehlenswert

Beladen

Wie in vielen anderen Queensbettmodellen ist auch im Lyseo T 734 der Heckstauraum in der Höhe stark begrenzt. 93 Zentimeter sind für normale Fahrräder jedenfalls nicht ausreichend. Abhilfe schafft eine optionale Höhenverstellung (im Testwagen nicht enthalten), mit der sich das Bett mittels einer Handkurbel nach oben schrauben lässt und so die Stauraumhöhe auf 1,20 Meter wachsen soll. Ob es zusätzlich dazu auch höhere Zugangsklappen gibt, konnte Bürstner auf Rückfrage aber noch nicht bestätigen. 

Knapp 2000 Liter Stauraumvolumen stehen im Heckabteil zur Verfügung – das tiefe Zusatzfach für eine Kabeltrommel oder Unterlegkeile nicht einberechnet. Das Platzangebot ist also trotzdem gut, das Beladen erfordert aber unter Umständen tiefes Bücken. Mit Verzurrösen, einer Lampe und zwei Heizungsausströmern ist das Abteil mit allem Nötigen ausgestattet, die linke Stauraumtür kostet aber knapp 500 Euro Aufpreis.
Innen steht im Schlafbereich mit zwei hohen Kleiderschränken, zwei Hängeschränken und zwei weiteren Fächern unter dem Bett reichlich Platz fürs Reisegepäck zur Verfügung. Für den Zugriff auf den Bettkasten gibt es aber keine mechanischen Aufsteller für die Matratze. Stattdessen ist Muskelkraft gefordert. 

Im Bereich der Sitzgruppe finden sich zwei weitere Hängeschränke. Offene Ablagen gibt es nur unter der T-Haube und im Einstiegsbereich. Die Truhe unter der Sitzbank belegt die Truma-Heizung, im Fach unter dem Zusatzsitz nimmt die Aufbaubatterie viel Platz ein. Weitere Verstaumöglichkeiten bieten noch die beiden, gut 13 Zentimeter tiefen Doppelbodenfächer, wobei das hintere für die Leiter des Hubbetts reserviert ist.
Eng wird es bei der Zuladung: Bei vollem Wassertank und mit Hubbett an Bord schrumpft sie auf 340 kg. Für regelmäßige Reisen mit mehr als zwei Personen sollte daher die Auflastung auf 3850 Tonnen einkalkuliert werden.

Beladungstipps

Extras mit einem Gesamtgewicht von knapp 100 kg (Hubbett: 36 kg) und ein randvoll befüllter Frischwassertank (100 L) schmelzen die Zuladungsreserven des getesteten Lyseo T 734 mit 3,5-t-Chassis auf mäßige 340 kg. Wer zu zweit reist, mag damit gerade noch zurechtkommen, für Reisen zu viert führt aber kaum ein Weg an der Auflastungsoption auf 3,85 Tonnen vorbei. 

Lichtcheck

...angelehnt an din EN 12464-1; Farbabstimmung auf zirka 4000 Kelvin 

  1. Mit durchschnittlich 323 Lux und einem Maximalwert von 685 Lux unter den Lesespots ist die Sitzgruppe bestens ausgeleuchtet. 
  2. Zwei LED-Spots und das Ambientelicht beleuchten die Küche im Mittel mit guten 305 Lux. 
  3. Im Bad ist die Grundhelligkeit befriedigend, vor dem Spiegel sehr gut. 
  4. Auch im Schlafzimmer liefert die Lichtmessung Topwerte – bis zu 698 Lux unter den Leselampen.
Das fiel uns auf

(+) Komfort-Plus für 235 Euro: die Zentralverriegelung für die Aufbautür ist wärmstens zu empfehlen.
(+) Stets griffbereit sind die Gasabsperrventile hinter einer Klappe neben der Spüle positioniert.
(+) Insgesamt 11 Ausströmer bringen den Innenraum und die Heckgarage zügig auf Temperatur. 
(-) Ja, der Lyseo ist extra hoch gebaut. Unterm Hubbett schrumpft die Stehhöhe dennoch auf 1,85 m. 
(-) Das Hochziehen und Herablassen der Gardinenrollos ist eine fummelige Angelegenheit. 
(-) Das Anbringen der labbrigen Faltverdunkelung ist etwas mühselig und sehr zeitintensiv.

Der Bürstner Lyseo T 734 im Überblick

Preise: 51.990–57.990 Euro 
Basis: Fiat Ducato 
Länge: 5,99–7,49 m 
Gesamtgewicht: 3500 kg 
Weitere Modelle:
Charakter: Den Lyseo T gibt es in vier Längen mit acht Grundrissen: Die beiden Sechsmeter-Modelle mit serienmäßigem Hubbett bringen im Heck wahlweise eine große Küche oder ein geräumiges Bad unter. Zwei Siebenmeter-Varianten sind mit Einzelbetten oder einem Queensbett plus Bad mit separater Dusche verfügbar. Ein größeres Seitenbad mit Duschkabine gibt es in Verbindung mit einem Querbett im 7,10-Meter-Modell. Auf 7,49 Metern Länge bietet Bürstner neben dem Queensbett-Modell noch einen Einzelbetten-Grundriss oder eine Variante mit großer Hecksitzgruppe an.

Sitzen
Schlafen
  • Sitzgruppe mit Zusatzsitz, großem Tisch mit Verstellfunktion und bequemen Polstern.
  • Gut ausgestattete Küche mit großem Kühlschrank.
  • Schlafzimmer mit komfortablem und leicht zu enterndem Queensbett, wirkungsvolle Abtrennung zum Wohnraum.
  • Hubbett mit elektrischem Antrieb und angemessenen Abmessungen.
  • Solider Möbbelbau mit freundlicher Farbgebung.
  • Eingeschränkte Stehhöhe unter Hubbett im Bereich von Einstieg und Sitzgruppe.
  • Hubbett ohne Unterfederung.
Bad
Küche
  • Geräumiger Sanitärraum mit ausreichend dimensioniertem Waschbecken und großzügiger Duschkabine ohne störenden Radkasten in der Duschtasse.
  • Wenig echte Arbeitsfläche in der Küche.
  • Keine Handtuchhalter im Bad.
Aufbau
Bordtechnik
  • Gut verarbeiteter, einigermaßen reparaturfreundlicher Aufbau mit Dach, Boden und Heckwand aus GfK.
  • Wirkungsvolle Beleuchtung in LED- Technik, serienmäßige Truma Combi 6 erwärmt den Innenraum zügig.
  • Hubbett stets elektrisch absenkbar.
  • Abwassertank trotz beheiztem Doppelboden nur gegen Aufpreis frostgeschützt.
Stauraum
Zuladung
  • Zwei ausreichend große Kleiderschränke neben dem Zentralbett, darunter ein tiefer Bettkasten und ein weiteres, verschließbares Staufach.
  • Angemessen großer Heckstauraum mit zwei Türen (links als Option), Beleuchtung und Zurrösen.
  • Zusätzlicher Stauraum in zwei Doppelbodenfächern im Innenraum.
  • Bei mehr als zwei Reisenden wird die Zuladung knapp, Abhilfe schaffen Auflastungsmöglichkeiten bis 4 Tonnen.
  • Wenig offene Ablagen.
Fahren
Sicherheit
  • Meist sicheres Fahrverhalten, sehr angenehmes Geräuschniveau, passabler Federungskomfort.
  • Akzeptable Fahrwerte, gute Bremsleistung, zurückhaltend im Verbrauch.
  • Neigt bei welliger Fahrbahn zum Aufschaukeln, etwas nervöses Fahrverhalten bei Seitenwind und Spurrillen.
Ausstattung
Preise
  • Angemessener Grundpreis, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Zahlreiche Extras ab Werk verfügbar.
  • Fünf Jahre Dichtigkeitsgarantie Serie.
  • Obligatorisches Chassispaket treibt Preis um knapp 3000 Euro in die Höhe.

Fazit

Save the Queen
Der neue Lyseo überzeugt in der Queensbettvariante nicht nur mit den komfortablen, ausreichend großen Betten, sondern vor allem mit einem ausgeglichenen Raumkonzept, das kaum Kompromisse fordert. Dieser Eindruck sollte sich so auch auf das gleich lange Einzelbetten-Modell oder die 40 Zentimeter kürzere Querbett-Variante übertragen lassen. Größte Besonderheit des Aufbaus ist der Doppelboden. Die Inneneinrichtung ist sauber verarbeitet, das Preis-Leistungs-Verhältnis gut. Lediglich beim Stauraum und den Zuladungsreserven liefert der T 734 in diesem Test nur befriedigende Werte.

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promobil Heft 09/2016
Heft 09 / 2016 16. August 2016 Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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