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Sprinter Westfalia: Cäpt’n Cook fährt nach Amerika

31.05.2004 Redaktion promobil

Der legendäre Entdecker James Cook war auf dem Globus Richtung Fernost unterwegs, das Reisemobil James Cook zieht’s jetzt nach Amerika. Dort trägt Kapitän Cook einen Kühlergrill der Chrysler-Marke Dodge, firmiert als „Sprinter Westfalia" und wird über die Reisemobil- und Caravan-Kultmarke Airstream verkauft. Grundriss und Einbauten entsprechen prinzipiell dem europäischen James Cook, sind aber auf amerikanische Bedürfnisse abgestimmt. So arbeitet die Elektrik mit 110 Volt, die komplette Elektro- und Sanitärinstallation inklusive einer Toilette mit festem Tank entspricht den Wünschen und Vorschriften der Amerikaner. Die Ausstattung richtet sich ebenfalls nach US-Vorstellungen: Dachklimaanlage für den Aufbau und Klimaanlage im Fahrerhaus, Dachfenster mit Ventilatoren, Gastank anstelle der hier üblichen Flaschen, der dickste Diesel mit 156 PS, eine Vollautomatik, große 16-Zoll-Räder sowie ein Geschwindigkeitsregler müssen schon sein. Mit alldem summiert sich der Preis für die amerikanische Version des James Cook auf rund 80 000 US-Dollar, das entspricht beim derzeitigen Wechselkurs rund 66 000 Euro. Trotz des stolzen Preises rechnet Westfalia bereits in diesem Jahr mit etwa 200 amerikanisierten James Cook, ab 2005 sollen es pro Jahr sogar deutlich mehr werden.

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