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Konny Reimann im Interview

Auf den Bus gekommen

Mobile Menschen Konny Reimann, News Foto: Bordbuch, Uli Regenscheit 5 Bilder

Deutschlands bekanntester Auswanderer Konny Reimann baut in seiner Wahlheimat Texas einen Greyhoundbus zum noblen XXL-Reisemobil aus.

01.10.2011 Anne Mandel

Mit allen Extras, bitte! Nach diesem Motto scheint Konny Reimann zu leben. Vor sieben Jahren ist das Hamburger Original mit seiner Familie nach Texas ausgewandert – begleitet vom TV-Sender Vox. In der Serie „Die Auswanderer“ war er bald der heimliche Star, und auch heute ist der Mann mit den langen Haaren und dem Cowboyhut vielen Menschen in Deutschland ein Begriff. Bei seinem neuesten Projekt – dem Ausbau eines 15 Meter langen Greyhoundbusses – unterstützen ihn mit Rat und Tat die Macher des „Bordbuchs, eines Ratgebers für Reisemobilfahrer.

Den Traum vom komfortablen Reisemobil hegten Konny Reimann und seine Frau Manuela schon, als sie noch mit einem Pick-Up und einer selbst gebastelten Aufbaukabine in Europa unterwegs waren. Die Anschaffung des 20 Tonnen schweren Greyhoundbusses war dann aber doch eher eine Hauruck-Aktion: Von der Idee bis zum Kauf gingen gerade mal zwei Tage ins Land. “Der Greyhound sieht gut aus und ist schön groß„, nennt der Mann mit der Hamburger Schnauze den Grund für die spontane Entscheidung. Groß schon – doch klein genug, um in Amerika als Personenwagen angemeldet zu werden.

Die enorme Zuladung – erst bei 38 Tonnen ist Schluss – ist auch von Vorteil. Denn “Kompromisse gibt es im Bus nicht„. Gleich zwei Kühlschränke, ein Backofen, das Bad mit großer Dusche und Keramiktoilette oder ein Leder-Dreisitzer im Wohnbereich sprechen eine deutliche Sprache: Hier wird geklotzt, nicht gekleckert. Aber zum Glück “kommt es auf die eine oder andere Tonne ja nicht an„. Ganz nebenbei: Allein der Kraftstofftank fasst nach Reimannschen Schätzungen etwa 2000 Liter – sinnvoll bei einem Durchschnittsverbrauch von 45 Litern. Über die Frage nach Schwierigkeiten beim Ausbau ist Reimann überrascht. “Da gibts keine – nur Herausforderungen und Lösungen, das ist ja das Schöne dran.„ Da blitzt sie wieder auf, die zupackende Art des gelernten Maschinenbauers, der sich gern im Blaumann zeigt.

Und wie soll es nach dem Mammutprojekt weitergehen? Reimann schmunzelt: “Ich werde 123 Jahre alt – da bleibt viel Zeit, um noch ein paar Dinge zu bauen.„

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