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Aktuelle Befragung zum Reiseverhalten

Deutsche Urlauber wollen wieder mehr ausgeben

Für den Urlaub im Reisejahr 2011 sind die Deutschen nach der Krise bereit, tiefer in die Tasche zu greifen Foto: Volker Hammermeister

Für den Urlaub im Reisejahr 2011 sind die Deutschen wieder bereit, tiefer in die Tasche zu greifen.

22.04.2011 Redaktion promobil

Laut ADAC Reisemonitor wollen 63,2 Prozent der Deutschen nicht am Urlaub sparen. Im Vorjahr gaben sogar 64,9 Prozent der Befragten an, nicht an Urlaub und Erholung knausern zu wollen. Auch bei den Ausgaben, die am Urlaubsort anfallen, sind die Deutschen in dieser Reisesaison großzügig. Nur noch 34 Prozent der Befragten wollen nebenbei im Urlaub weniger Geld ausgeben. 2009 lag der Anteil derer, die bei den Nebenkosten den Rotstift ansetzen wollten noch bei 43 Prozent

Dass die Krise, auch im Reisesektor überwunden scheint und die Deutschen wieder gern und oft in den Urlaub fahren, zeigt auch die Entwicklung der geplanten Urlaubsreisen. 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr wollen nach der Umfrage drei Mal oder sogar noch öfter in diesem Jahr eine Reise unternehmen. Im vergangenen Jahr gaben die Deutschen 51 Milliarden Euro (Quelle: Deutsche Bundesbank) für Reisen ins Ausland aus. Im Durchschnitt kostete ein Urlaub im europäischen Ausland etwa 1 800 Euro. Wer im letzten Jahr die schönsten Wochen im Jahr in Deutschland verbracht hat, musste dafür im Schnitt 1 229 Euro bezahlen.

Der Reisemonitor wird einmal jährlich erhoben und informiert über Trends und Analysen zum Reiseverhalten der deutschen Urlauber. Für den Reisemonitor  wurden 4 000 ADAC Mitglieder befragt. Die repräsentative Trendstudie beschäftigt sich unter anderem mit den Erwartungen, Entscheidungen und Reisezielen rund um den Urlaub 2011.

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