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Reifendruckkonstrollsystem

Ausrüstungspflicht bei Reisemobilen

Hohe Kraftstoffpreise belasten die Reisekasse seit Jahren. Eines der besten Mittel dagegen ist der richtige Reifendruck. Dier Reifendruck ist außerdem auch für die Sicherheit wichtig. 
Foto: promobil

Ab dem 1. November 2014 gilt für Neufahrzeuge eine Ausrüstungspflicht für Reifendruckkontrollsysteme. Laut CIVD gilt sie nur für die wenigsten Reisemobile - etwa 90 Prozent sind davon ausgenommen.

03.11.2014 Redaktion promobil
Was ist ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS)?

Ein RDKS ist ein eingebautes elektronisches Überwachungssystem für den Reifendruck in Kraftfahrzeugen. Es ermöglicht eine automatische und direkte Anzeige eines Druckverlustes eines oder mehrerer Reifen als Warnung auf dem Display.

Ab wann müssen Neufahrzeuge mit RDKS ausgerüstet sein?

Ab dem 1. November 2014 sind in Neuwagen RDKS Pflicht, so will es die EU. Sie sollen für mehr Sicherheit und weniger Kraftstoffverbrauch sorgen.

Welche Neufahrzeuge müssen definitiv mit RDKS ausgerüstet sein?

PKW und Geländewagen.

Müssen Reisemobile mit RDKS ausgestattet sein?

Nur ca. 10 % der Reisemobile müssen mit RDKS bei der Neuzulassung ausgerüstet sein. Diese Reisemobile wiegen entweder weniger als 2,5 t oder sind auf einem sogenannten M1-Basisfahrzeug aufgebaut. Hierbei handelt es sich z. B. um die Modelle VW California oder Mercedes Marco Polo.

Warum besteht für die meisten Reisemobile keine Ausrüstungspflicht?

Es ist bei der Frage der Verwendung von RDKS nicht erheblich ob Reisemobile als M1-Fahrzeuge zugelassen werden, sondern auf welchem Basisfahrzeug diese aufgebaut sind. Werden sogenannte „Nutzfahrzeugchassis" der Klassen N1 und N2 verwendet und bringt das Reisemobil mehr als 2,5 t auf die Waage (z. B. Fiat Ducato, Ford Transit, Mercedes Sprinter), hat der europäische Gesetzgeber RDKS nicht vorgeschrieben.

Der Caravaning Industrie Verband bewertet die Nutzung von RDKS auch in Reisemobilen grundsätzlich positiv. Nur eine gesetzliche Verpflichtung besteht für die überwiegende Mehrheit der Reisemobile nicht!

Mehr zum Thema finden Sie in der aktuellen promobil Ausgabe 11/2014.

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