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Reiseblogs von Wohnmobil-Fahrern: Von Mobilist zu Mobilist

Immer mehr Wohnmobilisten bloggen. Sie betreiben private Websites, auf der sie andere an ihren Reiseerfahrungen, mit Fotos, Texten und Tipps teilhaben lassen. Die Vielfalt der Blogs ist groß.

"Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen." Auf ihren Websites berichten die Blogger über Stellplätze, Reparaturen und Urlaubsziele – vor allem langjährige Wohnmobilisten haben einen großen Erfahrungsschatz. Das ist interessant für die eigene Reiseplanung, denn die Erlebnisse anderer Mobilisten können eine schöne Inspirationquelle für die nächste eigene Tour sein. Einige Blogger geben außerdem wertvolle Ratschläge aus erster Hand für eigenhändige Reparaturen und Umbauten am Mobil. Kurzum: Die "Blogosphäre" der Wohnmobilisten bietet einmalige Einblicke. promobil stellt einige vor und zeigt, wie Sie selbst bloggen können.

Der Blog von Mobil-Löwe

Bernd Loewe, 65 Jahre, bezeichnet sich selbst als "Unruheständler". Wenn er nicht daheim in Hattingen ist, genießt er mit Ehefrau Beate und Mobil "Kleine Freiheit" seine Zeit auf Stellplätzen in aller Welt. Seine Karriere als Wohnmobil-Fahrer begann er Anfang der 80er mit einem quietschgelben VW-Bus Westfalia Berlin. Seitdem hat Bernd Loewe verschiedenste vollintegrierte und Alkoven-Modelle besessen. Sein aktuelles Fahrzeug ist ein Bimobil LBX 365, mit dem er bereits eine Tour durch Albanien unternahm. Demnächst wird er für einen Monat nach Marokko fahren. Was der er dort erlebt, kann man bald auf seiner Website nachlesen, denn Bernd Loewe sagt: "Meine große Leidenschaft neben dem Wohnmobil ist das Schreiben von Reiseberichten – so kam ich überhaupt zum Bloggen." www.mobilloewe.de

Was ist ein Blog?

Das Wort Blog ist die Abkürzung für das englische Wort Web-Log. "Web" steht für das World Wide Web (Internet) und "Log" für das Logbook (Logbuch oder Tagebuch). Ein Blog ist also eine Art Online-Tagebuch.

Noch direkter: Wenn es noch schneller gehen soll, dann gibt es Micro-Blogging-Apps wie Instagram, Tumblr (Foto-Blogs) oder Twitter (Textnachrichten mit 140 Zeichen plus Foto und Video) für Computer, Smartphone oder   Tablet. Mit einem Tipp sind Standort, Kommentar, Fotos und Eindrücke ins Internet hochgeladen.

Wie blogge ich?

Blogs können als ganz normale Websites daherkommen. Deren Programmierung ist aufwendig und setzt technisches Wissen voraus. Eine eigene Adresse und Seite ("Domain") im Internet zu betreiben kostet üblicherweise, denn diese stellen Internet-Dienstleistungsanbieter ("Provider") nur gegen eine Gebühr zur Verfügung.
Auf Blog-Plattformen kann man umsonst einen Blog betreiben. Dazu gehören blogger.com, wordpress.com, blog.de, blogspot.com, livejournal.com. Mit einem vorgefertigten Content-Management-System (CMS) kann man relativ einfach Fotos und Texte hochladen.

Portraits Redaktion

Foto

Bernd Loewe

Datum

23. April 2014
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