Kauf-Tipp: Campingbusse mit Einzelbetten 21 Bilder Zoom

Campingbusse mit Einzelbetten: Campingbusse für Langschläfer

Campingbusse mit Einzelbetten werden immer beliebter. Der Kauf-Tipp zeigt, was die Ducato-Klasse anspruchsvollen Paaren bietet.

Bei den Campingbussen hat es zwar etwas länger gedauert. Inzwischen sind Einzelbetten aber nicht nur bei Teil- und Vollintegrierten, sondern auch in ausgebauten Kastenwagen mit Original-Blechkleid stark auf dem Vormarsch.
Das wichtigste Gegenargument war lange Zeit: Einzelbetten machen den eigentlich wegen seiner Kompaktheit beliebten Campingbus zwangsläufig lang. Doch nachdem Teilintegrierte inzwischen nicht selten in der 7,5-Meter-Liga spielen, scheint es auch bei den Campingbussen kein größeres Hindernis mehr zu sein, wenn die Sechs-Meter-Grenze fällt.

Der Fiat Ducato - nebst seinen Citroën- und Peugeot-Geschwistern - mit Hochdach, langem Radstand und verlängertem Heck hat sich hier als beliebteste, weil geräumige und dabei preiswerte Basis herauskristallisiert.

Ideal für Paare: Die Raumaufteilung der Campingbusse

Zwei Hersteller in dieser Auswahl - Knaus und La Strada - nutzen gar das Original-Superhochdach und können damit noch mehr Stauraum und Stehhöhe bieten. Freilich mit dem Nachteil des wuchtigeren, weniger gefälligen äußeren Erscheinungsbilds.

Als einer der Pioniere dieser Klasse gilt der Adria Twin SL. Der slowenische Hersteller versuchte zunächst mit 5,99 Meter langen Ducato Campingbussen auszukommen, merkte aber bald, dass der Komfortanspruch dieses Modells nur in der mit 6,36 Meter längsten Karosserievariante so richtig realisiert werden kann - darum heißt die aktuelle Version nun Twin SLX.

Wie beim weit verbreiteten Campingbus-Querbettmodell Twin SP sind die Betten abbaubar gestaltet. Ein flexibler Einsatz auch mal als Umzugshelfer ist damit möglich. In diese Kerbe haut auch der zweite Platzhirsch dieser Klasse, der Pössl Roadcruiser. Seine Bettteile lassen sich sogar noch einen Tick geschickter zur Seite räumen. Mit geeigneten Schienen und Zurrgurten kann sogar ein Motorrad verstaut werden.

Einen anderen Weg schlagen der Karmann Davis 620 und sein etwas einfacher ausgestatteter Konzernbruder Roller Team Livingstone Duo ein. Sie setzen ganz auf ein komfortables Schlafzimmer im Heck. Die Einzelbetten sind hier relativ tief und besonders leicht zugänglich eingebaut. Sie lassen sich aber nicht wegpacken. Als Stauraum muss das Fach unter dem Heckpodest genügen.

Neuer Trend bei Campingbussen: Die Dusche im Gang

Als Trendsetter in Sachen Sanitärraum-Aufteilung darf sich der Pössl Roadcruiser fühlen. Die Einzelbetten dominieren in dieser Fahrzeugklasse die Grundrissgestaltung, darum kann man sich den Luxus einer separaten Dusche kaum erlauben. Es sei denn, man funktioniert wie Pössl den Gang bei Bedarf zur Duschkabine um. Dies gelingt mit einer flexiblen Gliederschiebetür und einer im Boden versenkten Duschwanne, die bei Nichtbenutzung durch ein Brett abgedeckt wird.

Ganz ähnliche Lösungen finden sich inzwischen auch im Adria und dem im Frühjahr gestarteten Campingbus Hymer Car 372.  Auch der besonders edel ausstaffierte Vertigo von Bavaria Camp setzt auf eine flexible Duschkabine im Gang. Als einer der Ersten hat die Marke Burow einen variablen Sanitärraum mit flexibler Gliederschiebetür entwickelt. Das Bad macht sich bei Nichtgebrauch ganz klein. Erst wenn man eintritt und die Tür um sich herumzieht, entsteht der Sanitärraum mit passabler Duschmöglichkeit.

Burow pflanzt dieses Bad in sein Campingbus- Modell VIP 600 L ein, das auch noch andere Besonderheiten bietet. Nur eines der Einzelbetten findet sich längs im Heck, das andere sitzt eine Etage höher quer darüber.

Diese Anordnung erlaubt es, einen ordentlichen Heckstauraum und dennoch zumindest eine Liegefläche mit tiefem Einstieg zu bieten - und dabei sogar mit der Sechs-Meter-Karosserie auszukommen. Für Kleiderschrank und kompakte Küche bleibt auch noch Platz. An der Sitzgruppe setzt Burow lieber einen bequemen Einzelsessel als eine schmale Querbank ein. Wer den vierten Gurtplatz nicht braucht, ist mit diesem Vorschlag sicher einig.

Die Basisarbeit leistet beim Burow VIP 600 L ein Peugeot Boxer – statt des weiter verbreiteten Fiat Ducato. Rein technisch gesehen macht das fast keinen Unterschied. Einzig bei der Basismotorisierung setzen die Peugeot-Citroën-Zwillinge eigene Akzente. Das 2,2-Liter-Aggregat mit 110 PS arbeitet mit einem Sechsganggetriebe zusammen, während der 2,0-Liter-Fiat-Motor mit 115 PS lediglich auf fünf Übersetzungsstufen zugreifen kann. Für die Langschläferbusse empfiehlt sich aber ohnehin, gleich zum 130- oder 148-PS Aggregat zu greifen.
Während Burow ganz auf Peugeot, einige andere ganz auf Fiat setzen, überlassen ein paar wenige Marken dem Kunden die Wahl des Basisherstellers. Pössl etwa lockt mit 1000 Euro Preisnachlass für den Citroën statt des Fiat. Wer vor der Entscheidung steht, sollte aber auch an den Service nach dem Kauf denken. Citroën- oder Peugeot-Händler, die sich auch mit Reisemobilen auskennen, gibt es weniger als bei Fiat, und beim Wiederverkauf dürfte sich der bekanntere Ducato leichter veräußern lassen.

Variationen des typischen Einzelbetten-Grundrisses finden sich – außer beim Burow VIP 600 L – auch noch beim Campingbus La Strada Avanti E und dem Heyerdahl von Knobloch. Beide vertrauen der Überzeugungskraft einer gemütlichen großen Rundsitzgruppe im Heck. Neben dem schieren Platzangebot lockt auch die großzügige Aussicht an drei Seiten in diese, zeitweise als altmodisch abgetane Raumaufteilung.

Kehrseite ist freilich die Notwendigkeit des allabendlichen Bettenbaus. Durch geschickte Gestaltung geht das aber relativ fix von der Hand, und auch das Liegeergebnis steht heutzutage in Sachen Komfort kaum mehr nach. La Strada kann zudem optional zwei Gurtplätze im Heck anbieten, sodass gelegentlich dennoch vier Reisende unterwegs sein können. Knobloch wiederum setzt auf Flexibilität bei Größe und Grundrissgestaltung. Neben drei Karosserielängen kann die Sitzgruppe wahlweise als klassische Uoder als L-Sitzgruppe mit Seitentisch ausgeführt werden. Weitere Knobloch-Spezialität: Das Tür-in-Tür-System setzt in die Schiebetür eine normale Aufbautür ein, die leichter und geräuschärmer zu bedienen ist – und im Winter weniger Wärmeverluste mit sich bringt.

Ohne Einschränkungen: Der Wohnkomfort in Campingbussen

Die Bordtechnik der vorgestellten Modelle muss sich in Sachen Wasser- und Stromreserven kaum vor aufgebauten Reisemobilen verstecken. Beim Gasvorrat begnügen sich ein paar mit zwei Fünf-Kilo-Flaschen. Kein Grund zur Sorge, wenn der Hauptverbraucher, die Heizung, auf Diesel als Brennstoff zurückgreift. Für Wintercamping eignen sich Campingbusse meist nur bedingt, weshalb die Abwassertanks oft nur optional gegen Frost geschützt werden.

Die Preise in dieser Klasse starten noch unter 40.000 Euro und reichen bei den feiner und umfangreicher ausgestatteten Campingbussen mit viel Handarbeit in der Ausführung bis an die 60.000er-Marke. Das untere Segment wird von Angeboten dominiert, die oft unter mehreren Markennamen weitgehend identisch zum Kauf stehen, um entsprechend große Serien produzieren zu können.

Größere Stückzahlen bieten dabei nicht nur den Vorteil der günstigeren Produktion. Auch spezielle Formteile, etwa für die Verkleidung der nackten Blechwände, amortisieren sich auf die Art schneller. Kleinhersteller können dafür eher Grundriss-Varianten anbieten oder gar individuelle Anpassungen realisieren.
Auch bei den Campingbussen ist die Paketpreispolitik inzwischen gang und gäbe. Ein Basispaket, meist zum Preis von etwa 1.500 bis 2.500 Euro, das die gängigen Komfort- und Sicherheitsextras für das Basisfahrzeug beinhaltet, muss in aller Regel noch zum Grundpreis hinzugerechnet werden.

Darüber hinaus locken teilweise umfangreiche Möglichkeiten, seinen Campingbus außen aufzumotzen mit Metalliclackierung, Alufelgen und Co. Im Ausbau geht es vor allem um den Komfort, wie etwa größerer Kühlschrank, Lederbezüge, Winterpaket oder Elektrik- und Multimedia-Ausstattung.

Einzelbetten-Campingbusse gibt es inzwischen in einem breiten Preis- und Ausstattungsbereich. Neben der typischen Aufteilung mit kleiner Sitzgruppe vorn und festen Längsliegen im Heck lohnt auch ein Blick auf die reizvollen Alternativen.

Adria Twin SLX

Grundpreis: 40.299 Euro
Basis: Fiat Ducato, Radstand 4035 mm, ab 96 PS/130 kW
Länge/Breite/Höhe: 6363/2050/2550 mm
Gewichte: Masse in fahrbereitem Zustand 2975 kg, zul. Gesamtgewicht 3500 kg
Bettenmaße: Sitzgruppe 1300 x 940 mm, Einzelbetten 2 x 1850/2050 x 750 mm
Dreipunktgurte: 4
Bordtechnik: Gas-Gebläseheizung/Boiler 4000 W, Frisch-/Abwassertank 100/90 L, Bordbatterie 100 Ah, Gasflaschen 2 x 11 kg, Kühlschrank 80 L.

Positiv:
Günstiger Preis, kuschelig ausgeschlagener Schlafbereich, flexibler Heckstauraum, Bad mit Duschkabine im Gang, 80-L-Kühlschrank Serie, solide Bordtechnik.
Negativ:
Unübersichtliche Paketpreispolitik mit Zwangsoption, bei Duschenbenutzung Gang blockiert.

Info: Telefon 06103/400581, www.adria-deutschland.de

Bavaria Camp Vertigo

Grundpreis: 58.790 Euro
Basis: Fiat Ducato, Radstand 4035 mm, ab 96 PS/130 kW
Länge/Breite/Höhe: 6363/2050/2580 mm
Gewichte: Masse in fahrbereitem Zustand 3090 kg, zul. Gesamtgewicht 3500 kg
Bettenmaße: Sitzgruppe 1700 x 700 mm, Einzelbetten 2 x 1900/2000 x 800 mm
Dreipunktgurte: 4;
Bordtechnik: Kraftstoff-Gebläseheizung/Boiler 6000 W, Frisch-/Abwassertank 120/90 L, Bordbatterie 120 Ah, Gasflasche 1 x 11 kg, Kühlschrank 90 L.
 
Positiv:
Hochwertige Wandverkleidungen mit integrierten Rollos, in Schränke integrierte LED-Beleuchtung, Bad mit edlem Glaswaschbecken, Duschkabine im Gang mit beheizter Bodenwanne, Schubladen mit Soft-Close.
Negativ:
Hoher Preis, bei Duschenbenutzung Gang blockiert.

Info: Telefon 08232/959610, www.bavariacamp.de

Burow Vip 600 L

Grundpreis: 53.890 Euro
Basis: Peugeot Boxer, Radstand 4035 mm, ab 96 PS/130 kW
Länge/Breite/Höhe: 5998/2050/2650 mm
Gewichte: Masse in fahrbereitem Zustand 3000 kg, zul. Gesamtgewicht 3500 kg
Bettenmaße: Einzelbetten 2 x 1900/2000 x 800 mm
Dreipunktgurte: 3
Bordtechnik: Gas-Gebläseheizung/Boiler 4000 W, Frisch-/Abwassertank 110/90 L, Bordbatterie 2 x 90 Ah, Brennstoffzelle Efoy Comfort 80, Gastank 38 L, Kühlschrank 80 L.
 
Positiv:
Kürzeres Fahrzeug dank Betten über Eck, Bad mit Duschkabine im Gang, Betten dennoch erreichbar, passabler Heckstauraum, bequemer Einzelsitz.
Negativ:
Höherer Preis, nur drei Gurtpplätze, bei Duschen-benutzung Stauraumzugang teils blockiert.

Info: Telefon 08233/4500, www.burow-mobil.net

Hymer Car 372

Grundpreis: 41.990 Euro
Basis: Fiat Ducato, Radstand 4035 mm, ab 96 PS/130 kW
Länge/Breite/Höhe: 6363/2050/2630 mm
Gewichte: Masse in fahrbereitem Zustand 3020 kg, zul. Gesamtgewicht 3500 kg
Bettenmaße: Sitzgruppe 1650 x 500/890 mm, Einzelbetten 2 x 1850/1970 x 800 mm
Dreipunktgurte: 4
Bordtechnik: Gas-Gebläseheizung/Boiler 4000 W, Frisch-/Abwassertank 100/100 L, Bordbatterie 95 Ah, Gasflaschen 2 x 11 kg, Kühlschrank 60 L.
 
Positiv:
Besonders vielfältige Stauräume mit Schubladen, Schuh- und Podestfächer, im Heck variabel erweiterbar, Bad mit Duschkabine im Gang.
Negativ:
Unverkleidete Blechteile an Hecktüren, Bettaufstieg etwas mühsam, bei Duschenbenutzung Gang blockiert.

Info: Telefon 07524/9990, www.hymer.com

Karmann Davis 620

Grundpreis: 45.380 Euro
Basis: Fiat Ducato, Radstand 4035 mm, ab 96 PS/130 kW
Länge/Breite/Höhe: 6363/2050/2580 mm
Gewichte: Masse in fahrbereitem Zustand 2970 kg, zul. Gesamtgewicht 3500 kg
Bettenmaße: Sitzgruppe 1900 x 650 mm, Einzelbetten 2 x 1950 x 800 mm
Dreipunktgurte: 4
Bordtechnik: Kraftstoff-Gebläseheizung 3900 W, Gasboiler, Frisch-/Abwassertank 100/90 L, Bordbatterie 105 Ah, Gasflaschen 2 x 5 kg, Kühlschrank 80 L.
 
Positiv:
Einzelbetten mit besonders leichtem Zugang, gehobene Serienausstattung, zweifarbiger Möbelbau, passable Betttruhen und Podestfach, geräumiges Bad.
Negativ:
Kein variabler Heckbereich, teils wenig Kopffreiheit an Sitzgruppe, scharfe Kanten an Badeingang.

Info: Telefon 06701/203800, www.karmann-mobil.de

Knaus Box Star Freeway 630

Grundpreis: 43.490 Euro
Basis: Fiat Ducato, Radstand 4035 mm, ab 96 kW/130 PS
Länge/Breite/Höhe: 6363/2050/2880 mm
Gewichte: Masse in fahrbereitem Zustand 3150 kg, zul. Gesamtgewicht 3500 kg
Bettenmaße: Sitzgruppe 1700 x 700 mm, Einzelbetten 2 x 1900/2000 x 600-800 mm
Dreipunktgurte: 4
Bordtechnik: Gas-Gebläseheizung/Boiler 6000 W, Frisch-/Abwassertank 120/100 L, Bordbatterie 95 Ah, Gasflaschen 2 x 5 kg, Kühlschrank 95 L.

Positiv:
Reichlich Schrankraum durch Superhochdach, sehr flexibler Heckstauraum, großer Kühlschrank, bequeme Bank mit Einzelsitzen, Schiebewaschtisch und -toilette.
Negativ:
Weniger gemütliches Schlafzimmer, geringere Zuladungsreserven, beengtes Raumgefühl.

Info: Telefon 08583/211, www.knaus.de

La Strada Avanti E

Grundpreis: 45.599 Euro
Basis: Fiat Ducato, Radstand 4035 mm, ab 85 PS/115 kW
Länge/Breite/Höhe: 5998/2050/2890 mm
Gewichte: Masse in fahrbereitem Zustand 2900 kg, zul. Gesamtgewicht 3500 kg;
Bettenmaße: Einzelbetten 2 x 1900 x 800 mm
Dreipunktgurte: 2
Bordtechnik: Gas-Gebläseheizung/Boiler 4000 Watt, Frisch-/Abwassertank 100/80 L,Bordbatt. 100 Ah, Gasfl. 5 + 11 kg, Kühlschr. 80 L.

Positiv:
Gemütliche, großzügige Rundsitzgruppe, kuschelig ausgeschlagener Heckbereich, solide Verarbeitung, passables Bad.
Negativ:
Betten müssen aus Sitzgruppe gebaut werden, höherer Preis, kein flexibler Heckstauraum, vier Gurtplätze nur optional.

Info: Telefon 06008/91110, www.la-strada.de

Pössl Roadcruiser

Grundpreis: 38.999 Euro
Basis: Citroën Jumper, Radstand 4035 mm, ab 96 PS/130 kW
Länge/Breite/Höhe: 6363/2050/2720 mm
Gewichte: Masse in fahrbereitem Zustand 2995 kg, zul. Gesamtgewicht 3500 kg
Bettenmaße: Sitzgruppe 1800 x 880 mm, Einzelbetten 2 x 1900/2000 x 800 mm
Dreipunktgurte: 4
Bordtechnik: Gas-Gebläseheizung/Boiler 4000 W, Frisch-/Abwassertank 95/92 L, Bordbatterie 95 Ah, Gasflaschen 2 x 11 kg, Kühschrank 60 L.
 
Positiv:
Sehr günstiger Preis, ordentliche Wandverkleidungen, sehr flexibel nutzbarer Heckstauraum, Bad mit Duschkabine im Gang, große Küchenschubladen.
Negativ:
Kleinerer Kühlschrank serienmäßig, bei Duschenbenutzung Gang blockiert.
 
Info: Telefon 08654/46940, www.poessl-mobile.de

Knobloch Heyerdahl Klassik L

Grundpreis: 46.350 Euro
Basis: Fiat Ducato, Radstand 4035 mm, ab 96 PS/130 kW
Länge/Breite/Höhe: 6363/2050/2580 mm
Gewichte: Masse in fahrbereitem Zustand 2750 kg, zul. Gesamtgewicht 3500 kg
Bettenmaße: Einzelbetten 2 x 1950 x 800 mm;
Dreipunktgurte: 2
Bordtechnik: Gas-Gebläseheizung/Boiler 4000 W, Frisch-/Abwassertank 65/95 L, Bordbatterie 120 Ah, Gasfl. 2 x 11 kg, Kühlschrank 60 L.
 
Positiv:
Gemütliche, großzügige Rundsitzgruppe, kuschelig ausgeschlagener Heckbereich, solide Verarbeitung, passables Bad, drei Karosserielängen und zwei Sitzgruppenvarianten verfügbar, individuelle Anpassungen.
Negativ:
Bettenbau aus Sitzgruppe, höherer Preis, kein flexibler Heckstauraum, nur zwei Gurtplätze.
 
Info: Telefon 035877/25211, www.wohnmobile-mk.de

Roller Team Livingstone Duo

Grundpreis: 38.990 Euro
Basis: Fiat Ducato, Radstand 4035 mm, ab 96 PS/130 kW
Länge/Breite/Höhe: 6363/2050/2650 mm
Gewichte: Masse in fahrbereitem Zustand 2970 kg, zul. Gesamtgewicht 3500 kg
Bettenmaße: Sitzgruppe 1750 x 900 mm, Einzelbetten 2 x 1900/1950 x 800 mm
Dreipunktgurte: 4
Bordtechnik: Kraftstoff-Gebläseheizung 3900 W, Gasboiler, Frisch-/Abwassertank 100/90 L, Bordbatterie 92 Ah, Gasflaschen 2 x 5 kg, Kühlschrank 80 L.
 
Positiv:
Einzelbetten mit besonders leichtem Zugang, passable Betttruhen und Podestfach, geräumiges Bad mit Schiebewaschbecken, sehr günstiger Preis.
Negativ:
Kein variabler Heckbereich, teils wenig Kopffreiheit an Sitzgruppe, scharfe Kanten an Badeingang.
 
Info: Telefon 02581/9271830, www.rollerteam.it

Weitere Modelle

Markenfamilien bestimmen das Bild bei den günstigeren Modellen. Karmann Davis 620 und Roller Team Livingstone Duo werden in ähnlicher Form auch unter Ci, Chausson und Challenger angeboten, den Pössl Roadcruiser gibt es ebenso als Globecar und LMC. Abseits von Ducato & Co. offeriert Reimo mit dem Multistyle auch ein Einzelbettenmodell auf beiden VW-T5-Radständen.
Das Topmodell in Sachen Komfort ist schließlich der Luxor von CS. Ein fast sieben Meter langer Mercedes-Sprinter-Ausbau mit Schlaflandschaft im Heck.

Vergleichstest: Forster T 738 EB/Sunlight T 67/ Weinsberg TI 700 MEH

Foto

promobil-Archiv

Datum

2. Juli 2012
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