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Ratgeber: Windkraft als Stromquelle

Ich höre immer wieder, dass eine Solaranlage im Winter nicht genügend Strom zum Aufladen der Bordbatterie liefert. Daher möchte ich mir eine kleine Windkraftanlage anschaffen. Was muss ich beachten?
Günther Pruin, 26789 Leer

Antwort:

In den meisten Fällen werden Windgeneratoren als Ergänzung zu einer Solaranlage eingesetzt. Welcher der beiden Stromlieferanten sinnvoller ist, hängt stark von den persönlichen Nutzungsgewohnheiten ab. Im sonnigen Süden kann eine Solaranlage ihre Trümpfe ausspielen. In windreicheren Gegenden bringt unter Umständen ein Windgenerator mehr. Im Großen und Ganzen überwiegen jedoch die Vorteile der geräuschlos arbeitenden Solaranlagen. Denn diese kann man auch während der Fahrt betreiben. Eine Windkraftanlage dagegen muss unterwegs in der Regel eingeholt werden, kann dafür aber auch nachts Strom liefern. Wichtig bei der Installation eines Windgenerators ist eine entsprechende Ausrüstung der übrigen Stromanlage. Dazu gehören vor allem angemessen große Speicherkapazitäten sowie ein hochwertiges und ausreichend starkes Ladegerät. Bei wechselnden Windverhältnissen liefert ein Windgenerator stark schwankende Ladeleistungen. Das kann entsprechend angeschlossene Kühlschränke mit automatischer Energiewahl-Funktion dazu bringen, ständig zwischen verschiedenen Versorgungsarten hin und her zu schalten. Eine solche AES-Steuerung muss daher durch einen Spannungsbegrenzer deaktiviert werden, damit sie keinen Schaden nimmt.

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Datum

10. März 2004
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