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Reise-Tipp Deutschland: Weihnachtsziele

Advent, Advent, wie ihn der Reisemobilist kennt: Mit attraktiven Angeboten zwischen Nikolaus und Dreikönigstag garnieren viele Stell- und Campingplätze die Zeit um Weihnachten und den Jahreswechsel.

Der heilige Nikolaus hat eine weite Reise hinter sich. Als Bischof von Myra wirkte er im frühen Mittelalter in der heutigen Türkei. Der Brauch, die Kinder zu beschenken, ist von dort im 17. Jahrhundert über Frankreich zu uns gekommen. Wie der Volksglaube den gütigen Nikolaus in bestehende Rituale integriert hat, demonstriert besonders eindrucksvoll das Berchtesgadener Land, wo wilde Zottelwesen, als Buttnmandln bekannt, gleich in Mannschaftsstärke den Knecht Ruprecht geben.

Am 5. und 6. Dezember kommen Nikolaus und die wilden Kerle auch zum Camping Allweglehen (www.allweglehen.de , Telefon 0 86 52/23 96). Von dort aus kann man auch erleben, wie sieben Tage vor Weihnachten vor der Kulisse des Watzmanns aus einem Eisblock von fünf Meter Breite und drei Meter Höhe eine Krippe aus Eis geschnitzt wird.

Ebenfalls um Krippenkunst geht es im Wiedtal im Westerwald. In der Kirche „Maria Himmelfahrt“ im Weihnachtsdorf Waldbreitbach wird zwischen dem 1. Dezember und dem 2. Februar die größte Naturwurzelkrippe der Welt zu sehen sein, aufgebaut auf 100 Quadratmeter Fläche und zusammengesetzt aus 1200 Wurzeln. Sie stellt 40 Figuren, 85 Tiere und 80 Pflanzen dar. Mobile Gäste kommen unter im nahen Niederbreitbach-Bürder auf dem Bürder-Ferienpark (www.camping-wiedtal.de , Telefon 0 26 38/10 71).

Wien statt Wied? Kein Problem, denn erstmals haben in der österreichischen Hauptstadt zwei Campingplätze – Wien West und Süd – geöffnet (Telefon 00 43/1/9 14 23 14 sowie 8 67 36 49, www.campingwien.at ). Zu erleben gibt es den nach eigener Einschätzung kinderfreundlichsten Weihnachtsmarkt Europas und ein Silvester, bei dem die gesamte Altstadt zum Ballsaal wird und das neue Jahr mit dem Läuten der „Pummerin“ am Stephansdom begrüßt wird. Nicht die Glocken des Steffel, aber den Chor des Münsters „Unser lieben Frau“ auf der Insel Lindau können Gäste des Gitzenweiler Hofes hören. Dies ist nur einer der Höhepunkte aus dem umfangreichen Weihnachts- und Silvesterprogramm von Familie Müller-Kutter. Für jeden Tag gibt es hier mehrere Angebote, die sich zum individuellen Festprogramm kombinieren lassen – bis hin zu einer eigenen „Kids Silvesterparty“ mit Pizza, Eis und Softdrinks.

Info: Telefon 0 83 82/9 49 40, www.gitzenweiler-hof.de .

Kulinarisch anspruchsvoller ist das Zehn-Tages-Programm auf Wolfgang Hartls Kur- und Feriencamping Dreiquellenbad im niederbayerischen Bad Griesbach. Zum Vorzugspreis gibt es hier nicht nur ein traditionelles Entenessen, sondern auch eine zünftige Camperweihnacht, einen Ausflug nach Steyr und Christkindl sowie das Silvester-Thema „The Golden Sixties“ mit Elvis-Imitator.

Info: www.camping-bad-griesbach.de , Telefon 0 85 32/9 61 30.

Wer die Sixties eher als „roaring“ denn als „golden“ in Erinnerung hat, möchte es vielleicht lieber sportlich krachen lassen. Bitte schön: Das Sportcamp Woferlgut in Bruck an der Glocknerstraße offeriert in diesem Winter erstmals ein Betreuungsprogramm vom Skiguide bis zu Skitouren, von Schneeschuhwanderungen bis zum Nordic Walking, vom Fitness-Training bis zur Fackelwanderung. Dazu werden passende Übernachtungspauschalen angeboten. Neu sind die „Skipass-inklusiv“-Wochen.

Info unter Telefon 00 43/65 45/7 30 30 oder im Internet unter www.sportcamp.at .

Manche Mobilfreunde trauen sich indes noch nicht gleich auf die Schmittenhöhe im Salzburger Land. Sie müssen erst einmal das Gleiten auf zwei Brettern lernen. Dazu ist ab Dreikönig Gelegenheit im Fichtelgebirge. Hier wird seit 40 Jahren nach der Kurzskimethode gelehrt. Dabei fangen die Eleven mit Ski an, die kaum größer als die Schuhsohle sind, und legen jeden Tag an Brettlänge zu. Der richtige Aufenthalt dafür ist der Campingplatz Fichtelsee, der flugs eine günstige Pauschale dazu erfunden hat – sozusagen die Kurzpreismethode.

Info: Telefon 0 92 72/8 01 oder im Internet unter www.camping-fichtelsee.de .

Ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein tolles Jahr 2006 – wenn’s denn sein soll, auch per Kurzskimethode – wünscht Ihnen die Redaktion promobil.

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Datum

24. November 2005
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