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Leserfrage - Wohnmobilunfall im Ausland: Was tun, wenn‘s gekracht hat?

Leser Bruno Schruhl fragt: Wir hatten in Kroatien einen Unfall, den ein Niederländer verursacht hatte. Nun zieht sich die Abwicklung mit dessen Versicherung in die Länge. Was können wir tun?

Es kommt bei der Schadensregulierung mit ausländischen Versicherungen häufiger zu Wartezeiten. Das ist ärgerlich, aber die Abwicklung insgesamt sollte keine Probleme bereiten. Seit 2003 muss eine ausländische Versicherung einen Regulierungsbeauftragten in Deutschland benennen, den Sie auch direkt kontaktieren können. Auskunft geben beispielsweise das Büro Grüne Karte in Hamburg oder die zentrale Auskunftsstelle der Versicherer (Tel. 01 80/2 50 26).

In jedem Fall hilfreich sind eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung und ein Euro-Schutzbrief. Die Abwicklung erfolgt immer nach dem im Unfallland geltenden Recht, was vor allem Einfluss auf die so genannten Nebenforderungen wie Schmerzensgeld, Ausfall­entschädigung, Wertminderung, Anwalts- und Sachverständigenkosten haben kann. Über das Schadenersatzrecht diverser Länder informiert detailliert der ADAC.

Wenn auch Sie Fragen zum Thema Wohnmobil haben, mailen Sie uns an redaktion@promobil.de

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Datum

8. Dezember 2006
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