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Leserfrage - Winterdiesel fürs Wohnmobil: Sommerdiesel im Tank

Leser Thorsten Lutz fragt: Vor der Winterpause habe ich mein Wohnmobil im September noch mal vollgetankt. Mit halb vollem Tank steht der Alkoven jetzt in der Scheune. Ich habe die Befürchtung, dass der Kraftstoff nicht winterfest ist und versulzt. Was kann ich tun?

Nicht winterfester Dieselkraftstoff kann bei Minusgraden tatsächlich „versulzen“. Das Paraffin im Kraftstoff verfestigt sich. Sprit kann nicht mehr fließen, der Motor steht still. Das Aufwärmen des Kraftstoffs, beispielsweise in einer beheizten Garage oder Werkstatthalle, macht diesen Prozess größtenteils wieder rückgängig, was allerdings ein bis zwei Tage dauern kann.

Wenn das Mobil ohnehin bis zum Frühjahr stehen bleibt, erledigt sich das Problem von selbst. Ansonsten muss der Tank geleert und Winterdiesel nachgetankt werden. Bei modernen, chemisch exakt austarierten Kraftstoffen kann man das früher übliche Zumischen von Benzin oder Petroleum nicht mehr empfehlen. Fragen Sie doch sicherheitshalber mal bei der Tankstelle nach, ob diese bei Ihrem letzten Tankstopp nicht bereits mit Winterdiesel bestückt war.

Wenn auch Sie Fragen zum Thema Wohnmobil haben, mailen Sie uns an redaktion@promobil.de

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Datum

1. März 2004
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