Die Reisemobil-Neuheiten 33 Bilder Zoom

Alle neuen Reisemobile für 2017: Die spannendsten Wohnmobil-Neuheiten

Nie zuvor waren neue Reisemobile hierzulande so gefragt wie in diesem Jahr. Die Branche boomt und zeigt auch in der neuen Saison was sie kann: originelle Campingbusse wie spektakuläre High-End-Liner.

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Die Zahlen für Produktion und Zulassung von Reisemobilen haben aktuell neue Höchststände erreicht. Ein Ende der starken Nachfrage ist nicht in Sicht. Auf jeden Fall dürften die vielen und vielfältigen Neuheiten zum Modelljahr 2017 für weitere Kaufanreize sorgen.

Neue integrierte Wohnmobile für 2017

Geht noch etwas mehr? Durch ihre neuen Modelle beantworten die Hersteller von Integrierten die Frage mit einem klaren Ja. Der starke Wettbewerb im Liner-Segment führt zu beeindruckenden Ergebnissen.

Hymer, traditionell im Segment der Integrierten zu Hause, gab einen Ausblick auf sein kommendes Top-Modell. Das S-Klasse-Konzept wurde zusammen mit promobil-Lesern entwickelt. Für einen Blick hinein war es auf diesem Caravan-Salon noch zu früh, aber das hohe hintere Fenster deutet bereits ein neuartiges Schlafzimmer an.

  • Hymer: Eine Studie zeigt bereits die Aufbauform der nächsten S-Klasse. Auf das Serienmodell muss man wohl noch ein Jahr warten.
  • Morelo: Der Empire Liner 2017 interpretiert das typische Markengesicht völlig neu. Mit dieser Baureihe strebt der Luxusmobilhersteller in noch höhere Sphären.

Das neue Gesicht des Phoenix Top-Liners.
  • Phoenix: Nach fünf Jahren bekommt der Phoenix Top-Liner 2017 einen erneuerten Aufbau. An den erst kürzlich überarbeiteten Möbeln ändert sich jedoch wenig.
  • Concorde: Die Marke feiert ihren 35. Geburtstag mit dem Sondermodell Carver Edition 35, das eine Ersparnis von 35.000 Euro mit sich bringt.
  • Carthago: Ohne Hubbett, mit zwei Panoramadächern und hellen Möbeln bekommt der Chic E-Line Lounge-Charakter – im Bild das Modell I 51 QB S.
  • Le Voyageur: Die Pilote-Gruppe forciert ihre Nobelmarke wieder in Deutschland. LV heißt die neue Baureihe auf Fiat Ducato, zu haben ab 92.500 Euro. Außerdem soll 2017 ein Le Voyageur mit Slide-Out kommen.
  • Vario Mobil: Ein perfekter Mercedes 300 SL in der Garage kann den Wert dieses Perfect Platinum SH (687.530 Euro) durchaus noch deutlich steigern.

Neue Alkoven für 2017

Wer hätte das gedacht: Alkovenmobile mit Hecksitzgruppe galten vor einiger Zeit noch als hoffnungslos veraltet. Jetzt sind sie wieder gefragt – zumindest wenn im Alkoven gut zugängliche Einzelbetten untergebracht sind. Davon abgesehen richten sich die meisten Modelle mit Bett über dem Fahrerhaus an Familien. Nach vielen Jahren mit schwindendem Angebot wächst die Auswahl in diesem Segment nun wieder ein wenig.

  • Dethleffs: Ein Alkovenmobil im Luxuslinerformat – Der Grand Alpa streckt sich auf 8,58 Meter, um Platz zu machen für eine gigantische Hecksitzgruppe. Unter Liner-Vorgaben bleibt der Preis von 85.999 Euro. Wie beim Alpa schläft man im Alkoven auf Längseinzelbetten.
  • Bürstner: Das klassische Familienmobil kehrt in Form des Lyseo A zurück. Wie eh und je steht eine Viererdinette im Zentrum, im Heck gibt es Stockbetten oder ein Querdoppelbett – ab 47.790 Euro.
  • Frankia: Wegen großen Zuspruchs baut man das Angebot an Modellen mit Hecksitzgruppen und vorderen Einzelbetten aus. Die Plus-Modelle gibt es nun in drei Längen von 6,80 bis 8,40 Metern. Parallel dazu verfeinerte Frankia die Küche und das Möbeldesign.
  • Lunar: Der britische Hersteller tauchte zunächst mit Campingbussen unter dem Namen Cristall auf dem Kontinent auf. Jetzt kommen Teilintegrierte und Alkovenmodelle. Der Selena 690 B hat Etagenbetten und kostet 53.699 Euro.
  • Niesmann + Bischoff: Der Hersteller sieht im Smove eine eigenständige Aufbaugattung. Faktisch handelt es sich um einen sehr gut gemachten Teilintegrierten, dessen Schick wohl für lange Lieferzeiten sorgen wird.
  • Bürstner: Über der Lounge im Heck schwebt ein elektrisch absenkbares Queensbett – das gibt es bislang nur als Studie namens Harmony, die auf dem ebenfalls komplett neuen Lyseo T-Modell aufbaut.

Neue teilintegrierte Wohnmobile für 2017

In das wohl vielfältigste Reisemobilsegment kommen weitere Facetten. Nachdem der Fiat Ducato das Chassisangebot zuletzt stark dominierte, tauchen nun verstärkt die Schwestermodelle von Citroën und Peugeot auf, die jetzt einen eigenen neuen Motor haben. Es hat übrigens auch mit dem Chassis zu tun, dass die Einstiegspreise insgesamt spürbar gestiegen sind. Die Hersteller geben Zusatzkosten für die Euro-6-Abgasreinigung weiter. Zudem bietet Fiat den 115-PS-Motor nicht mehr für Fahrgestelle an. Allerdings hat bisher fast jeder Käufer den Aufpreis für die 130-PS-Version bezahlt.

Roller Team Triaca
  • Roller Team: Von der Studie zur Serie schaffte es der Triaca. Viele gute Ideen wie das Klappsofa im Bug und einige innovative Materialien sind geblieben. Das Sechs-Meter-Modell steht für 58.990 Euro in der Liste.
  • LMC: Das Hubbettmodell Breezer Lift kommt in den Genuss einer All-inclusive-Ausstattung. Dazu gehört auch iBus-Connect; mit diesem System lässt sich die Bordtechnik einfach über das Smartphone steuern.
  • Adria: Alle Teilintegrierten mit der günstigen Axess-Ausstattung basieren jetzt auf dem Citroën Jumper. Er hat die aufwendige Adblue-Technik zur Abgasreinigung serienmäßig an Bord und bis zu 163 PS. Allerdings gibt es hier keine Automatik.
  • Weinsberg: Die Knaus-Tochter hat beim Design nachgewürzt und bietet den Caracompact als Edition Pepper an; sein Preisvorteil beträgt bis zu 12.261 Euro. Der Pepper fährt auf einem Peugeot-Chassis.
  • Chausson: Durch besonders kreative Grundrisse fallen die Chausson-Teilintegrierten der neuen Saison auf. Weiterhin ist alternativ ein Ford-Fahrgestell zu haben, das nun einen komplett neuen Motor und optional ein Automatikgetriebe hat.
  • Eura Mobil: Zu zahlreichen Modellverbesserungen kommt auch eine erweiterte Garantie: Nach langen Erfahrungen mit der Aufbauklebetechnik gewährt Eura Mobil 10 Jahre Dichtigkeitsgarantie bis 150.000 Kilometer.
  • Herman: Der slowenische Hersteller sorgt mit dem Grand Royal für Aufsehen. Das liegt ebenso am parallel öffnenden Hubdach mit Zusatzbett wie an der Einrichtung. Sie nimmt den Stil von Alpenhütten auf. Der Preis beträgt 74.000 Euro.
  • Challenger: Der Grundriss erinnert stark an Alkovenmobile, doch beim neuen Modell 256 handelt es sich um einen Teilintegrierten mit Hubbett. Familienfreundlich sind nicht nur die Stockbetten, sondern auch die Sitzgruppe mit sieben Plätzen.
  • Rapido: 604 FF heißt das Kompaktmodell mit Hubbett, das zugunsten des Wohnraums ohne festes Bett auskommt – eine von zahlreichen Neuerungen auf den Standflächen der Rapido-Gruppe, die viel großzügiger wurden.
  • Protec: Zwei riesige Slide-Outs in einem Teilintegrierten – das gab es noch nie. Hier wird die Wohnfläche um 55 Prozent vergrößert. Die bayerischen Fahrzeugbauer liefern das Raumwunder auf Iveco Daily für rund 200.000 Euro.
  • Pössl: Wildert ab 2017 im Revier des VW California: der Campster mit herausnehmbarem Küchenblock. Auf Basis des Citroën Spacetourer zum Kampfpreis von 38.000 Euro.

Neue Campingbusse für 2017

Im Markt der ausgebauten Kastenwagen herrscht viel Bewegung. Vor allem um VW California und Mercedes Marco Polo wächst das Feld der Konkurrenten. Wegen der hohen Nachfrage drängen zum einen immer mehr Hersteller in das Segment, die bisher auf größere Mobile spezialisiert waren. Zum anderen schafft sie Platz für neue Marken und Ausbauideen. Nie war die Auswahl für Käufer größer.

Campocito: Viel Campingbus auf wenig Raum.
  • Campocito: Messedebüt für einen neuen VW-T6-Ausbauer. Die Hochdach-Modelle von Campocito sind für zwei Reisende konzipiert und mit einer geschlossenen Nasszelle ausgestattet, die sich verschieben lässt. Das schafft Raum für eine Sitzgruppe oder ein Längsdoppelbett.
  • Adria: Der slowenische Hersteller bringt mit dem Adria Active einen kompakten Campingbus mit Aufstelldach. Als Basis dient der Renault Trafic, beim Ausbau mit linksseitiger Möbelzeile ließ man sich vom California inspirieren.
  • SpaceCamper: Dem neuen Light Open fehlt es trotz Dreier-Rückbank an nichts: Ein Kocher ist in den Multifunktionstisch integriert, eine kleine Spüle findet zwischen Bank und Schiebetür noch Platz.
  • Mercedes: Der außen auf Sport getrimmte und innen robust ausgebaute Vansportscamper ist das Werk von Terracamper und Hartmann Tuning. Kurios: Der Vito-Diesel klingt dank Soundanlage nach einem V8-Benziner.
  • Alpin Camper: Im Nissan NV 200 bringt der Ausbauer aus Bad Tölz eine vollwertige Campingeinrichtung mit Schlafcouch, Kühlschrank, Kocher und zahlreichen Staufächern unter. Preis: ca. 28.000 Euro.
  • Vantourer: Neben dem Sondermodell Cross Edition auf dem Peugeot Boxer gibt es nun ein Aufstelldach für alle Vantourer-Kastenwagen ab Werk (3.290 Euro) und zum Nachrüsten (4.290 Euro).
  • Slomotion: Die neue Submarke von Robeta bietet ausgebaute Kastenwagen an. Günstige Preise und Betten bis 2,04 m Länge sollen Käufer überzeugen.
  • Knaus: Die Box-Star-Familie wurde weiter optimiert und mit hochwertiger anmutenden Möbeldekoren ausgestattet. Zudem soll eine neue Dübeltechnik die Ausbaukomponenten noch stabiler miteinander verbinden.
  • GP Camper: Das Thomi Mobil ist ein nach Firmeneigner Thomas Lengen ausgebauter Iveco Daily. Weitere Modelle werden stets individuell gefertigt und dann nach ihren Käufern benannt.

Autor

,

Foto

Frank Eppler

Datum

6. November 2016
Dieser Artikel stammt aus Heft promobil 10/2016.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
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