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Reise-Tipp Bezahl-Systeme: Automatisch erleichtert

Der Respekt vor Kassenautomaten, die den mobilen Urlauber um die fälligen Stellplatzgebühren erleichtern und anschließend die Schranke öffnen sollen, sitzt tief. promobil gibt Ihnen hilfreiche Tipps.

Der Respekt vor Kassenautomaten, die den mobilen Urlauber um die fälligen Stellplatzgebühren erleichtern und anschließend die Schranke öffnen sollen, sitzt tief. Manch einer, der auf einem französischen Stellplatz weilte, kam von dort nur mit Hilfe eines netten französischen Nachbarn wieder weg, da der Automat ausschließlich französische Kreditkarten annahm.

Diese Zeiten dürften vorbei sein. Seit 2011 besitzen alle deutschen Kreditkarten (Mastercard, Visa, American Express) sowie EC-Karten einen EMV-Chip (oder „Puce“, wie die Franzosen sagen), auch um volle Kompatibilität im Euro-Raum (und darüber hinaus) zu erreichen. Gegenüber dem Magnetstreifen bietet der Chip erheblich höhere Sicherheiten. Trotzdem finden sich vereinzelt immer noch Bezahlautomaten, die auch Kreditkarten mit Chip verweigern. In der Regel nehmen diese dann aber EC-Karten an, so die Erfahrungen der Redaktion.

Automatentankstellen sollte man dennoch nie auf den letzten Tropfen ansteuern.
Um die Zahlung sicherzustellen, baut der Automat entweder eine Online-Verbindung zum Bankrechner auf und prüft, ob die eingegebene PIN korrekt und der Betrag verfügbar ist; oder der Betrag wird von dem im Chip hinterlegten Kreditrahmen abgezogen. In letzterem Fall kann bei Stornierung des Vorgangs die Rückbuchung unter Umständen bis zu zwei Wochen dauern; davon sollte man sich nicht irritieren lassen.

Kartenzahlungen an Mautstellen funktionieren schon lange problemlos. Bei passenden Fahrzeugmaßen kann man die in Frankreich mit „Carte Bleue“, in Italien mit „Viacard“ bezeichneten Buchten nutzen, sofern sie für Reisemobile groß genug sind.

promobil-Tipp: Karte weg - was tun?

Prüfen Sie, ob die vermisste Kredit- oder EC-Karte vielleicht doch in einer Jackentasche steckt oder in eine Ritze gefallen ist. Wenn nicht, lassen Sie die Karte ohne weiteren Verzug sperren. Eine Kartensperrung lässt sich übrigens nicht rückgängig machen - es wird eine neue Karte ausgestellt und versandt. Die Telefonnummern für die Sperrung sowie Ihre Kontodaten hinterlegen Sie getrennt von Ihren Karten.

Praktisch: der SOS-Infopass zum Download unter www.kartensicherheit.de.

Merken Sie sich für alle Fälle die Nummer (0049) 116116. Hier können rund um die Uhr Karten fast aller Institute gesperrt werden. Ob Ihres dabei ist, steht unter www.sperr-notruf.de

Stefan Weidenfeld

Foto

Rolf Müller, Adam Gregor, Tatjana Balzer/Fotolia, Stefan Weidenfeld

Datum

15. Mai 2013
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