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Leserfrage - Hinterachsbelastung am Wohnmobil: Probleme mit der Hinterachse

Leser Manfred Schön aus Wutha-Farnroda fragt: Unser Wohnmobil auf Fiat Ducato mit Alko-Tiefrahmen besitzt eine Anhängekupplung mit Fahrradträger. Bei Maximalbelastung schlagen bei kurvenreicher Fahrt die Radkästen auf die Reifen. Müssen wir eine teure Zusatzfederung nachrüsten?

Das Durchschlagen der Räder resultiert aus der Addition mehrerer ungünstiger Faktoren. Die Anhängerkupplung inklusive Beladung belastet die Hinterachse durch den langen Hebel stark. Möglicherweise kommt dazu noch ein langer Hecküberhang im Verhältnis zum Radstand dazu und dazu eine entsprechende Beladung der heckseitigen Stauräume. In der Folge stößt die drehstabgefederte Alko-Hinterachse an ihre Grenzen. Offenbar sind die Radkästen Ihres Wohnmobils vom Hersteller nicht auf den tatsächlichen Federweg der verwendeten Alko-Achse ausgelegt.

Sofern Sie an der Beladungssituation nichts ändern möchten, gibt es zwei praktikable Auswege: der Einbau einer Zusatzluftfeder, die, besonders in Kombination mit Kompressor und Niveauregulierung, zwar relativ teuer ist, aber auch deutlich mehr Komfort mit sich bringt. Die zweite, günstigere Möglichkeit besteht im Austausch der Drehstäbe gegen tragfähigere Exemplare. Diese Maßnahme kann bei Alko direkt im Werk durchgeführt werden.

Wenn auch Sie Fragen zum Thema Wohnmobil haben, mailen Sie uns an redaktion@promobil.de

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Datum

10. Juni 2006
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