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Leserfrage - Wasser auf Wohnmobildach: Ohne unfreiwillige Dusche

Leser Günter Bausen aus Kaarst fragt: Auf dem Dach unseres Wohnmobils sammelt sich Wasser, das in einem Schwall herunterfließt, sobald man auf die Trittstufe steigt. Das ist lästig und im Winter vor allem auch regelrecht gefährlich. Was können Sie mir raten?

Das Problem ist nicht ganz neu und die Entwicklung sicher nicht sonderlich begrüßenswert. Dächer bei manchen früheren Wohnmobilen fallen oft leicht nach hinten ab, damit das Wasser ablaufen kann. Heutige Wohnmobile haben meist ganz waagrechte Dächer. An Stößen und Kantenleisten kann sich Wasser sammeln. Ist der Aufbau sorgfältig durchgeführt, führt das nicht zu Problemen bei der Dichtigkeit. Aber zum beschriebenen, unerwünschten Nebeneffekt.

Manchmal wird der unfreiwilligen Dusche durch hohe Kanten oder definierte Ablaufstellen fern der Aufbautür vorgebeugt, in vielen Fällen, vor allem bei günstigeren Fahrzeugen, aber nicht. Möglicherweise kann ein findiger Caravan-Techniker etwas in der Art nach­rüsten. Ansonsten können Sie vor dem Losfahren mit den Vorder­rädern auf Keile fahren oder das Fahrzeug sonst irgendwie in Schräg­lage bringen, damit das Wasser auf dem Dach nach hinten ablaufen kann. Eisplatten bekommen Sie auf diese Weise vermutlich aber nicht herunter. Da hilft nur: Trittleiter anstellen und mit einem Eisschieber aus Holz vorsichtig nachhelfen.

Wenn auch Sie Fragen zum Thema Wohnmobil haben, mailen Sie uns an redaktion@promobil.de

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Autor

Datum

16. März 2007
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